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E.ONs zwei elektromobile Pilotprojekte

BMW und E.ON zählen nach eigener Aussage zu den ersten in Deutschland, die in der Praxis demonstrieren, dass elektrisch betriebene Autos eine Alternative zu Autos mit klassischem Verbrennungsmotor werden können. Seit Juli 2009 rollen in einem Feldversuch 15 MINI E über die Straßen Münchens. E.ON stellt den Testnutzern Lademöglichkeiten im Stadtgebiet und in der heimischen Garage zur Verfügung. Dabei erhalten die Projektpartner neben dem Imagegewinn auch Erkenntnisse über Bedürfnisse und Erwartungen der Testfahrer, die in die Entwicklung künftiger Produkte und Dienstleistungen einfließen.

Mit Volkswagen und weiteren Partnern führt E.ON ein Kooperationsprojekt durch, bei dem der VW Golf TwinDrive zum Einsatz kommen wird. Dabei handelt es sich um einen Plug-In-Hybrid. Im Rahmen dieses vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts untersucht E.ON unter anderem Möglichkeiten, die Batterien der Fahrzeuge in Zukunft als Stromspeicher zu nutzen: Vehicle to Grid (V2G). Dabei sollen die Fahrzeugbatterien nach Möglichkeit dann aufgeladen werden, wenn gerade ein hohes Stromangebot herrscht. So könnte die Elektromobilität einen Beitrag dazu leisten, die Erneuerbaren Energien mit ihrer naturgemäß schwankenden Stromproduktion besser auszunutzen. Dies setzt allerdings deutlich intelligentere Netze als bislang voraus, in denen der Ladevorgang zum Beispiel dann startet, wenn es in ansonsten verbrauchsarmen Zeiten eine hohe Stromeinspeisung aus Wind- oder Solarkraftwerken gibt. Darüber hinaus ist es theoretisch sogar möglich, bei Verbrauchsspitzen Strom aus gerade nicht benötigten Elektroautos wieder in das Netz zurückzuspeisen. Eine zentrale Rolle werden dabei laut E.ON intelligente Stromzähler spielen. Sie seien die entscheidende Schnittstelle zwischen Ladestation und Stromnetz.

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