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Steigt chinesischer Ölkonzern ins Batteriewechselgeschäft ein?

Der chinesische Mineralölkonzern China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) erwägt den Einstieg in die Elektromobilität. Das Unternehmen will eine Infrastruktur von Stationen aufbauen, an denen die Akkus von Elektroautos getauscht werden können, berichtet das Wall Street Journal. Mit den Akkutauschstationen will das Unternehmen, das sich zu gut drei Vierteln im Staatsbesitz befindet, den Markt für Autos mit alternativen Antrieben in China ankurbeln. Sein Unternehmen könne selbst keine Elektroautos bauen, sagte Shan Lianwen, Chefstratege von CNOOC, der Zeitung. Aber es könne die Energie dafür liefern. An den Stationen sollen die Fahrer von Elektroautos leere Akkus gegen einen voll geladene tauschen. Das Konzept ähnelt dem des kalifornischen Unternehmens Better Place.

Im Sommer 2009 hat CNOOC fünf Milliarden Yuan, umgerechnet gut 500 Millionen Euro, in das Unternehmen Lishen investiert. Damit soll der Akkuhersteller aus dem etwa 120 km südöstlich von Peking gelegenen Tianjin Produktionsstraßen für Autoakkus aufbauen. Die Lithium-Ionen-Akkus liefert Lishen an den kalifornischen Elektroautohersteller Coda Automotive, der Ende 2010 ein Elektroauto auf den Markt bringen will. CNOOC ist der drittgrößte Mineralölkonzern Chinas.
via Golem.de

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