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Wettstreit um den Titel des ökologischsten Autobauers

Auf dem Automobilsalon in Genf wird deutlich, dass sich die großen Automobilhersteller um den Titel des ökologischsten Autobauers bemühen. Sah es lange Zeit noch danach aus, dass nachhaltige Mobilität nur bei wenigen Herstellern ernst genommen wurde, scheint ein grünes Image aktuell die Rettung aus der Automobilkrise zu verheißen. Kaum einer der Autohersteller scheint es sich leisten zu können, ohne ein grünes Auto in Genf aufzutauchen. Insgesamt werden 60 Modelle mit alternativen Antrieben vorgestellt. So kündigte beispielsweise VW an, dass sie die ersten sein wollen, die das Elektroauto für alle in Großserie auf die Straße bringen. “Ziel ist die Marktführerschaft in der Elektromobilität bis 2018″, betonte VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn. Laut Winterkron werde 2013 das Jahr des Elektroautos. Nacheinander werden der VW e-up!, der E-Golf und der E-VW-Jetta 2013 auf den Markt kommen. “Das Herz der Marke Volkswagen schlägt in Zukunft auf elektrisch”, erklärte Winterkorn. Außerdem plane der Konzern bis 2018 einen Anteil von drei Prozent Elektrofahrzeugen bei den jährlich anvisierten Auslieferungen in Höhe von dann rund zehn Millionen Fahrzeugen ein.
Auch Daimler kämpft um den Titel des ökologischsten Autobauers. Mit dem chinesischen Hersteller BYD sind sie eine umfassende technologische Partnerschaft zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen eingegangen. “Wir setzen unseren Anspruch fort, weltweit Marktführer bei Elektromobilität zu sein”, betonte Daimler Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche.
VW und Daimler sind nur zwei Beispiele im Rennen um den Titel. Es wird sich noch herausstellen, wer sich am Ende die “grüne” Krone aufsetzen kann.

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