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Stadtwerke wollen Teufelskreis durchbrechen

Die Stadtwerke scheinen ernst zu machen: ab 2011 werden in über 33 Kommunen Ladestationen für Elektrofahrzeuge eingerichtet. Die 950 Stadtwerke in Deutschland wollen die Regierung bei ihrem Vorhaben, 2020 zum Leitmarkt für Elektromobilität zu werden, unterstützen. Der Vorstoß soll aus dem aktuellen Dilemma heraushelfen: da es zur Zeit kaum Ladestationen gibt, läuft der Verkauf von Elektrofahrzeugen nur schleppend, was wiederum die Stromversorger zögern lässt, in die nötige Infrastruktur zu investieren. Parallel wollen die Stadtwerke Druck machen, dass bei dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai im Kanzleramt nicht nur geredet wird, sondern auch konkrete Ergebnisse präsentiert werden. Die kommunalen Anbieter wollen ihre Kunden durch mehr Service und Gratisleistungen rund um die elektrische Mobilität an sich binden. So sollen ihre Kunden ihre Elektrofahrzeuge mit speziellen Karten aufladen können, die Abrechnung erfolge dann über die normale Stromrechnung. Das Stadtwerk in Aachen geht noch einen Schritt weiter und will seinen Kunden zwei Jahre lang den Strom aus Erneuerbaren Energien gratis anbieten.

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