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e-Solcar System entwickelt Zukunftsvision für Elektromobilität

Elektroautos wird die Zukunft gehören, denn sie nutzen Erneuerbare Energie und sind extrem effizient. Während bei einem Verbrennungsmotor rund zwei Drittel der Energie einfach verpuffen, liegt der Wirkungsgrad eines Elektromotors bei rund 80 Prozent. Dennoch sind viele mit dem Elektroauto verbundene Fragen noch nicht geklärt. Dazu gehören die Speicherung von Energie in heute noch viel zu schweren Batterien, die Abgabe der Energie an den Ladestationen und die Gestaltung des Versorgungsnetzes. Ziel des Leitprojekts e-Solcar ist es,  ein Modell für den Einsatz von Elektrofahrzeugen in Städten zwischen 50.000 und 200.000 Einwohnern zu entwickeln und zu erproben. Das Projekt beschäftigt sich zum einen mit technischen Fragen wie der Zwischenspeicherung von aus solarer Strahlungsenergie gewonnenen Elektroenergie in einer Pufferbatterie und dem Stromfluss an der Ladesäule. Zum anderen wird mit einer Flotte von Elektrofahrzeugen erprobt, wie das innerstädtische Versorgungsnetz technisch ausgelegt werden muss. Dafür wird eine 100 Kilowatt Photovoltaikanlage aufgebaut und eine 500 Kilowatt Blei-Gel Batterie entwickelt. Um die strukturellen Aspekte zu untersuchen, werden an der Technischen Universität Cottbus und in der Cottbuser Innenstadt Ladeinfrastrukturen geschaffen und bis zu 50 Elektroautos im Einsatz erprobt. Das Projekt ergänzt das im Bereich Verkehrssystemtechnik gestartete Leitprojekt Modellregion Berlin-Potsdam, in dem es eine Zukunftsvision für die Elektromobilität entwickelt. Die beiden Projekte e-Solcar und Modellregion Elektromobilität Berlin-Potsdam werden stark kooperieren.

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