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Fraunhofer auf der Hannover Messe 2010

Riesige Windparks, glänzende Solaranlagen auf Häusern, Fabriken oder Bauernhöfen – es ist unübersehbar, Deutschland setzt mehr und mehr auf Energie aus Wind, Sonne und Co. Schon heute stammen 16 Prozent des Stroms aus regenerativen Energien. Tendenz steigend. In der Fraunhofer-Allianz Energie arbeiten Forscher institutsübergreifend und interdisziplinär an der Entwicklung von energieeffizienten Technologien, intelligenten Systemen zum Energiemanagement, neuen Speichersystemen sowie an Verfahren zur Nutzung regenerativer Energien. Der Einstieg in eine nachhaltige Energieversorgung ist nicht nur eine große Herausforderung, sie bietet der Industrie und dem Standort Deutschland auch vielfältige Chancen. In den vergangenen Jahren haben sich erneuerbare Energien zu einer wichtigen Wachstumsbranche und einem bedeutenden Arbeitgeber entwickelt. Wirtschaftsanalysten sagen auch den Umwelttechnologien große Wachstumsraten voraus. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI zeigt: Bis 2020 kann die Zahl der Beschäftigten im Greentech-Sektor nach den Klimaschutzbeschlüssen der Politik um etwa 380.000 steigen. Doch können wir mit regenerativen Energien auch unsere Mobilität sichern? Eine Möglichkeit sind Hybrid- und Elektroautos, die mit Strom aus Wind und Sonne angetrieben werden. Der Umstieg auf Elektromobilität bedeutet einen tiefgreifenden Wandel: Um die volkswirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit im Automobilbau und auf den Gebieten Energieerzeugung und -speicherung zu erhalten, muss Elektromobilität in Deutschland systematisch, ganzheitlich und unter dem Blickwinkel eines komplexen Systems vorangetrieben werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat deshalb das Projekt “Systemforschung Elektromobilität” aufgelegt, das der deutschen Industrie helfen soll, sich langfristig einen weltweiten Spitzenplatz auf diesem Feld zu sichern. Erste Ergebnisse präsentieren Ihnen die Forscher auf der Hannover Messe – beispielsweise das Demonstrator-Fahrzeug “Frecc0″. Hier testen die Wissenschaftler die einzelnen Bauteile wie Batteriesystem, Ladegerät und Radnabenmotor und ihre Schnittstellen.

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