Home > news > Diskussionen zur emobilen Zukunft

Diskussionen zur emobilen Zukunft

Podiumsdiskussion-auto-motor-und-sport-Kongress--f498x333-F4F4F2-C-13a62db7-332910

Auf dem auto motor und sport-Kongress kamen die wichtigsten Vertreter aus verschiedenen Branchen zusammen, um über die Zukunft der Elektromobilität zu diskutieren. Neben VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg und Shai Agassi, Chef von Better Place, diskutierte auch Magna-Technik-Vorstand Burkhard Göschel über die kommenden Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik. Wie erwartet waren sie sich nicht in allen Punkten einig. So rechnet Volkswagen damit, dass in zehn Jahren etwa 300.000 Elektrofahrzeuge von VW in Deutschland unterwegs sein werden. Im Mittelpunkt stünden dabei der Elektro-Golf und der Kleinwagen Up. Dabei würde VW auf eigene Batteriesysteme setzen und lehne das Batteriewechselkonzept von Beter Place weiter ab, um selbst für die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge garantieren zu können. Shai Agassi, Chef von Better Place, hielt dem in einem leidenschaftlichen Plädoyer entgegen, dass die Autofahrer durch das von ihm entwickelte Wechselsystem vom laufenden technischen Fortschritt der Batterien profitieren würden. “Das ist anders, wenn man die Batterie ins Auto einbaut. Dann bleibt man auf dem Stand der Technik stehen”, erklärte Agassi. Das Wechselsystem erlaube niedrigere Preise als Benzin-Verbrennungsmotoren und ermögliche die Serienproduktion, was dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen werde. Für Burkhard Göschel sei momentan vor allem problematisch, dass sich die Hersteller gegenseitig behindern, weil jeder an einem eigenen Batteriesystem arbeite. “Es wird eine gewisse Normierung geben, weil im Moment keiner auf genügend Volumen kommt. Die Hersteller behindern sich gegenseitig. Skaleneffekte gibt es nur, wenn man sich in dem Bereich zusammenschließt.” Abzuwarten bleibt nun, welche Strategie zum Erfolg führen wird.

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks