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EU-Parlament fordert Standardisierung

Standard-Ladegeräte für Elektrofahrzeuge bilden einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Elektrofahrzeuge. Am Donnerstag hat das Parlament eine diesbezügliche Resolution dazu angenommen. Die Abgeordneten fordern eine ausgewogene Entwicklung der damit verbundenen Technologien und eine größere Unterstützung der Innovationen seitens der EU. Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride spielen eine wichtige Rolle, um den CO2-Ausstoß zu drosseln und einen Beitrag zu den Prioritäten der EU 2020-Strategie im Hinblick auf eine ressourceneffizientere und grünere Wirtschaft zu leisten. Die Resolution des Parlaments unterstützt die Absicht, eine europäische Standardisierung von wiederaufladbaren Elektrofahrzeugen bis zum Jahr 2011 festzulegen. Interoperabilität und die Sicherung der Infrastruktur sollen dadurch gewährleistet werden. Ferner ist die Kommission aufgefordert weltweite Standards, wo immer diese möglich sind, anzustreben. Gemeinsames Handeln ist gefragt oder zumindest eine europäische Standardisierung der Infrastruktur, so die Parlamentarier. Die Standardisierung von Ladetechnologien, die Unterstützung bei der Erforschung und Innovation von Batterien sowie der Verbesserung von Stromnetzen durch die Einführung von intelligenten Netzen und aufeinander abgestimmte Fördergelder sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie sichern. Kommission und Mitgliedsstaaten sollen die notwendigen Voraussetzungen für einen europäischen Binnenmarkt für Elektrofahrzeuge schaffen und unvereinbare Projekte oder Standards, die nicht vollständig kompatibel sind, vermeiden, so die Abgeordneten.

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