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DIN-Normung für Elektromobilität

Elektromobilität ist das Zukunftsthema der Stunde. Das DIN Deutsches Institut für Normung e. V. positioniert sich auch in diesem innovativen Technikbereich in der Pole Position. Am 20. Mai nahmen DIN-Direktor Dr. Torsten Bahke und Heinz Gaub, Mitglied der Geschäftsleitung, zwei brandneue smart electric drive in Betrieb. Sie werden den Slogan der deutschen Normung auf den Straßen Berlins sichtbar machen: „Normen treiben an. Elektromobilität“. Wer bei Elektromobilität an Normung denkt, dem fällt zunächst der Ladestecker ein, dessen grenzenübergreifende Funktionalität tatsächlich ein wichtiges Projekt für die Zukunftsfestigkeit dieses Automobilsektors darstellt. Doch auch beim Thema Sicherheit und bei Fragen zu künftigen Abrechnungssystemen ist Normung Trumpf. Unter Beteiligung von DIN und DKE beschäftigen sich Gremien auf internationaler Ebene mit einer Vielzahl von Fragestellungen, um zum Beispiel Stromgefahren für den Betreiber des Fahrzeugs auszuschließen und Anforderungen an Batterien festzulegen. Durch den Aufbau einer kompatiblen Ladeinfrastruktur und intelligenter Steuerungssysteme soll zudem gewährleistet werden, dass jeder Kunde an jeder beliebigen Tanksäule seinen Strom bekommt. Das Elektromobil der Zukunft wird auch in das intelligente Stromnetz „Smart Grid“ eingebunden sein. Auch hier ist die Normung der Schnittstellen wichtig, um zu gewährleisten, dass moderne Energie- und Kommunikationssysteme sich untereinander verständigen und Daten austauschen können. Standardisierte Abrechnungssysteme werden es auf lange Sicht sogar möglich machen, das Elektromobil in Zeiten günstigen Stroms aufzuladen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Netz einzuspeisen.

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