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TÜV SÜD nimmt erstmals Hauptuntersuchung an Elektrofahrzeugen ab

TÜV SÜD treibt energisch die Hauptuntersuchung an Elektrofahrzeugen voran. Dazu wurde am Mittwoch, 26. Mai, erstmals die periodische Hauptuntersuchung (HU) an vier MINI E durchgeführt. Auf einer Pressekonferenz in der TÜV SÜD Auto Partner Prüfstelle in Hoppegarten bei Berlin hob Wolfgang Eichler, Mitglied der Geschäftsleitung der TÜV SÜD Auto Service GmbH, die Vorteile der Zusammenarbeit mit BMW auf diesem Gebiet hervor: “Die Durchführung des “TÜV” an den MINI E ist eine hervorragende Möglichkeit, wichtige Erfahrungswerte hinsichtlich der Prüfpraxis bei Elektroautos zu sammeln, und diese Erfahrungen in die Fahrzeugprüfung einfließen zu lassen.”
Was sind die Herausforderungen, wenn Elektrofahrzeuge zukünftig zur Hauptuntersuchung müssen? Welche zusätzlichen Prüfschritte erfordern der Elektro- und Hybridantrieb im Vergleich zum Verbrennungsmotor? Welche Standards müssen im Interesse der Verkehrssicherheit entwickelt werden? Fragen, die TÜV SÜD in den kommenden Monaten beantworten will. Ziele sind, detaillierte Empfehlungen für neue Richtlinien und Prüfpflichtpunkte an die periodische Fahrzeuguntersuchung zu erstellen. “Reine eFahrzeuge sind zwar noch selten, was wir aber zunehmend auf den Straßen sehen, sind Hybrid-Autos. Insofern ist es von großer Bedeutung, dass Klarheit geschaffen wird, wie man bei der HU beispielsweise mit dem Thema Hochvolttechnologie umgeht. Ein weiteres Ziel ist natürlich, dass die TÜV-Untersuchung beim Elektroauto genauso bequem und kundenfreundlich ablaufen soll, wie das jetzt bei konventionellen Fahrzeugen der Fall ist”, betonte Eichler.

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