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Deutsch-Chinesische Forschungskooperation im Bereich der Elektromobilität

Zwischen deutschen und chinesischen Hochschulen besteht seit Jahren eine fruchtbare bilaterale Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Angesichts des weltweit steigenden Bedarfs an Elektrofahrzeugen beabsichtigt TU9, die Allianz der führenden Technischen Universitäten in Deutschland, gemeinsam mit einer Gruppe exzellenter chinesischer Universitäten ein deutsch-chinesisches Forschungsnetzwerk in der Elektromobilität aufzubauen. Für TU9 koordiniert die Technische Universität München die Aktivitäten, auf chinesischer Seite hat die Tongji Universität die Federführung. Im Beisein von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, ihrem chinesischen Amtskollegen Prof. Wan Gang und der mitgereisten TU9-Repräsentanten Prof. Jörg Steinbach (Präsident TU Berlin), Prof. Hans Jürgen Prömel (Präsident TU Darmstadt), Prof. Horst Hippler (Präsident Karlsruhe Institute of Technology) und Prof. Wolfram Ressel (Rektor Universität Stuttgart) unterzeichnete Prof. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München, für TU9 ein Memorandum of Understanding über die geplante Forschungszusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität. Für die chinesische Universitätsallianz firmierte Prof. Pei Gang, Präsident der Tongji Universität, die Vereinbarung. Im Rahmen seiner Rede anlässlich der Unterzeichnung betonte Prof. Herrmann die Forschungsstärke der TU9-Universitäten, welche stellvertretend für die hohe Qualität der Ingenieurwissenschaften in Deutschland stehen, und skizzierte die Themen, um die es bei dem Forschungsprojekt gehen wird: „Ein eAuto wird ein neues Auto sein. eAutos werden mittel- und langfristig ein Teil des gesamten Energiesystems darstellen. Bei diesem hochrelevanten Forschungsthema sind mehrere Aspekte zugleich zu berücksichtigen: Kfz-Technologie, Infrastruktur und Energieverteilung sowie Energiewandlung und –speicherung.“ Im Rahmen der Nachwuchsausbildung, insbesondere der Ausbildung exzellenter Ingenieure, wird künftig auch der Austausch von Studierenden und Hochschullehrern unter den beteiligten Einrichtungen verstärkt.

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