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Pilotproduktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien

Mit der Förderung einer Pilotproduktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun eine zentrale Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität um. Zum Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterie haben sich Unternehmen und anwendungsnahe Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Zell- und Batterieindustrie in Deutschland zu fördern. Die 25 Mitgliedsunternehmen und -organisationen des KLiB, – darunter BASF, Deutsche Accumotive, VARTA, Evonik, SGL Group und auch das ZSW – werden noch in diesem Jahr mit der Planung einer Anlage zur Erforschung und Optimierung der Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Ulm beginnen. Große Herausforderungen sind derzeit die Übertragung neu entwickelter Produktionsverfahren Materialien, Komponenten und Anlagenteile in die industrielle Fertigung seriennaher Batterien für Elektrofahrzeuge. Die Anlage soll ermöglichen, wettbewerbsfähige Lithium-Ionen-Batterien in Musterserien herzustellen. Gleichzeitig dienen diese Zellen als Referenz für das Testen neuer Materialien, Zell- und Anlagenkomponenten und Fertigungsschritte. Dadurch wird eine Kompetenzlücke in der Wertschöpfungskette geschlossen und die Forschungs- und Entwicklungsfähigkeit vieler Unternehmen erweitert. Die Unterstützung von KLiB ist ein Teil der Förderstrategie des BMBF für Elektromobilität. Für die Bereiche Batterie, Energiemanagement im Gesamtsystem und Aus- und Weiterbildung wird das BMBF seine Fördermittel erheblich aufstocken.

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