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CAMISMA: Automobil-Leichtbaukonzept

Johnson Controls entwickelt mit den Industriepartnern Evonik Industries, Jacob Plastics GmbH, Toho Tenax Europe GmbH sowie der RWTH Aachen ein neuartiges Leichtbaukonzept. Das Projekt trägt den Namen CAMISMA (Carbonfaser- / Amid- / Metall-basiertes Innenstruktur-Bauteil im Multimaterialsystem-Ansatz) und hat zum Ziel, Stähle sowie Leichtmetalle im Fahrzeugbau teilweise zu ersetzen. ”Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der abnehmenden fossilen Energievorkommen ist die Entwicklung ressourceneffizienter und emissionsarmer Fahrzeuge eine zentrale Herausforderung”, erläutert Dr. Andreas Eppinger, Vice President Technology Management bei Johnson Controls Automotive Experience in Burscheid den Ansatz des Projekts. “Das Fahrzeuggewicht spielt dabei als verbrauchsrelevante Größe eine entscheidende Rolle.” Die Notwendigkeit einer leichteren Struktur wird durch die Entwicklung batteriegetriebener Elektroautomobile noch verstärkt. Leichtere Komponenten tragen zu einem niedrigeren Fahrzeuggewicht bei und ermöglichen einen geringeren Energieverbrauch. CAMISMA wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und gehört zum Rahmenprogramm ”Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft”. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt.

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