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Studie – Erfolgsfaktor Austauschakku

Um den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln sollten sie ohne Akkus verkauft werden. Wenn diese verleast würden, sänken die Kosten für die Autos. Das ist das Ergebnis einer Studie des Center for Entrepreneurship and Technologie der Universität von Kalifornien. Der Verfasser Thomas A. Becker kommt zu dem Ergebnis, ein System austauschbarer Batterieblöcke würde das Problem geringer Reichweiten reduzieren und Elektrofahrzeuge auch für Vielfahrer attraktiv machen. Ferner kann man sich ein System vorstellen, bei dem der Autokäufer nicht Eigentümer der Batterie ist, sondern diese lediglich least und/oder eine variable Nutzungsgebühr an den Eigentümer der Batterie zahlt. Dies hätte den Vorteil, dass der Kunde nicht a priori durch die hohen Batteriekosten vom Kauf eines Elektrofahrzeugs abgeschreckt würde. Gleichzeitig wäre der KfZ-Halter nicht von möglichen technologischen Entwicklungen im Batteriesektor abgekoppelt. Man sollte jetzt nicht nur an Better Place denken. Inzwischen ist Better Place nicht mehr der einzige Anbieter eines kilometerbasierten Abrechnungsmodells. So bietet etwa der Autohersteller Think für sein Fahrzeug “THINK city” ein solches Modell in Norwegen an. US-Autohersteller General Motors erwägt, die Akkus seines Elektroautos Chevrolet Volt zu vermieten. Auch Tesla Motors wird die Elektrolimousine Model S, die ab 2011 in die Serienfertigung gehen soll, mit einem austauschbaren Akku ausrüsten.

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