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Knackpunkt: Defizite in der Elektrochemie

Warum ist dem Elektroauto bislang der Erfolg verwehrt geblieben? Die wesentlichen Gründe hierfür finden sich beim Blick auf die Batterietechnologie. Die Kosten der Batterie sind extrem hoch, liegen derzeit bei etwa 1.000 Euro pro kWh. Um eine Reichweite der Fahrzeuge von über 100 Kilometern zu ermöglichen, kommen dann schnell 10.000 Euro und mehr zusammen. Das hat auch die Politik erkannt und investiert in die Entwicklung hochleistungsfähiger Batterien. Damit Deutschland in der Forschung auf dem Gebiet der Elektrochemie “wieder” internationales Spitzenniveau erreicht, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt einen Verbund aus ausgewählten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im süddeutschen Raum. Das Konsortium, das vom Forschungszentrum Karlsruhe koordiniert wird, erhält 20 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Der Verbund wird mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Batteriematerialien arbeiten, die aufgrund ihrer verbesserten Eigenschaften Zellen mit erhöhter Energiedichte und Leistungsdichte liefern können. Zuverlässigkeit, Zyklenstabilität und die Möglichkeit zum schnellen Be- und Entladen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

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