Home > news > Systemübergreifende Forschung im Bereich eMobilität

Systemübergreifende Forschung im Bereich eMobilität

Im Bereich Mobilität steht Deutschland vor einer großen Herausforderung. Nachhaltige, elektrische Antriebe sollen in wenigen Jahren konkurrenzfähig werden zu hochentwickelten Verbrennungsmotoren. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) will diesen Prozess maßgeblich mitgestalten und Lücken in der Innovations- und Wertschöpfungskette schließen. Dazu bündelt es unter dem Dach „Competence E“ seine Kompetenzen im Bereich elektrischer Speicher und Antriebe. Durch system-übergreifende Forschung sollen Fertigungsprozesse kostengünstiger und schneller marktfähig werden. „Es geht nicht mehr darum, einzelne Moleküle oder Komponenten zu erforschen, sondern Lösungen auf Systemebene zu entwickeln, die auch industriellen Ansprüchen genügen“, erklärt Projektleiter Andreas Gutsch die Anforderungen. Im übergreifenden Projekt „Competence E“ am KIT arbeiten dazu 250 Wissenschaftler aus 25 Instituten fachbereichsübergreifend zusammen, um unter anderem Innovationen aus der Forschung in den Markt zu überführen. Zwar müssen die Teilkomponenten Material, Zelle, Batterie, Wechselrichter und Motor jede für sich noch verbessert werden, aber das größte Innovationspotential ergibt sich, wenn man dabei konsequent das Gesamtsystem im Focus hat. „Hier wollen wir mit unserer integrierten Entwicklung ansetzen“, sagt Gutsch. „Denn nur mit Blick auf das Gesamtsystem werden wir es schaffen, die Kosten für elektrische Antriebe zu senken und diese marktfähig zu machen.“

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks