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TÜV SÜD prüft Pedelecs

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland knapp 200.000 Pedelecs und eBikes verkauft. Der Trend zur elektromotorischen Unterstützung ist ungebrochen. Das zeigte auch die Bike Expo, die vom 21. bis 24. Juli 2011 in München statt fand. “Der Markt für Pedelecs boomt. Mit dem Angebot steigt leider auch der Anteil an Produkten mit Qualitätsmängeln”, sagt Peter Hartmann, bei TÜV SÜD Product Service als Teamleiter für den Produktbereich Sport und Spiel zuständig. “Mit einem Prüfzeichen von TÜV SÜD können Hersteller ein deutliches Signal in Richtung ihrer Kunden senden und sich damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschaffen.” Die Prüfzeichen signalisieren Händlern und Verbrauchern, dass die Produkte hohen Ansprüchen genügen. Auf dem Weg zur Zertifizierung beurteilen die Produktspezialisten die Pedelecs nach der DIN EN 15194 für elektromotorisch unterstützte Fahrräder (EPAC, en: electric power assisted cycles). Darin enthalten sind unter anderem die DIN EN 14764 (sicherheitstechnische Anforderungen an City- und Trekking-Fahrräder), die Aspekte der elektrischen Sicherheit und der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV), Mindestanforderungen an die Steuerungen nach DIN EN 13849 Level C sowie Prüfpunkte aus der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und aus der DIN 79100 (Anforderungen an die mechanische Betriebsfestigkeit). “Sowohl das GS-Zeichen als auch das TÜV SÜD-Oktagon auf dem Pedelec signalisiert Händlern und Verbrauchern, dass das Produkt hinsichtlich qualitativer Ausführung, Verarbeitung, Handling und Fahreigenschaften dem Stand der Technik entspricht”, erklärt Peter Hartmann. Dafür prüfen die TÜV SÜD-Experten nicht nur Prototypen bzw. Baumuster, sondern kontrollieren auch die Serienproduktion – beispielsweise durch Qualitätsschecks von Stichproben in den Fertigungsstätten oder die umfassende Prüfung von Serienmustern unter Sicherheits- und Gebrauchsbedingungen.

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