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Crashsicherer Batterieschutz für eAutos

Ingenieure des Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT wollen zusammen mit Kollegen aus anderen Instituten einzelne Elemente in Elektrofahrzeugen durch Leichtbauteile ersetzen, ohne dass darunter die Stabilität der Bauteile oder die Sicherheit für den Fahrgast leidet. ”Da es noch keine Möglichkeit gibt die Batterie an sich leichter zu machen, aber es für Elektroautos wichtig ist, Gewicht zu sparen, haben wir ein Batteriegehäuse entwickelt, das ultraleicht und trotzdem crash- und betriebssicher ist”, erklärt Manfred Reif, Projektleiter im Verbundprojekt “Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität”. 35 Kilogramm wiegt das neue Gehäuse, das die 340 Kilogramm schwere Batterie umschließt. Damit wiegt es rund 25 Prozent weniger als ein herkömmlicher Stahlbehälter. “Das Gehäuse besteht aus einem Faserverbundstoff, ein Kunststoff in Kombination mit metallischen Einlegern”, so Reif. Damit soll das Gehäuse dem Zehnfachen der Erdbeschleunigung standhalten. Sogar wenn ein spitzer Gegenstand das Gehäuse mit Tempo 60 trifft, soll der hochempfindliche Akku im Inneren unverletzt bleiben. Die 16 Lithium-Ionen-Module werden zusätzlich sicher vor Feuchtigkeit geschützt. Der besondere Faserverbundstoff ist das Schwierige an der Großserienproduktion. Mehrere tausend Teile sollen zukünftig täglich produziert werden. Dafür haben die Forscher eine spezielle Prozesskette entwickelt, die mit sogenannten “Zykluszeiten” die Produktion optimiert.

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