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Innerstädtische Logistik wird elektrisch

Kleine Elektrotransporter, die in schnell auswechselbaren Containern Produkte durch die Stadt transportieren, die Ware mit komplexer Sensorik überwachen und die ihre Batterien »on-the-fly« wechseln – Am Fraunhofer IFF in Magdeburg werden verschiedene Konzepte entwickelt, mit denen die Güterverteilung in Städten effizienter und umweltfreundlicher werden soll. Auf dem 28. Deutschen Logistik Kongress, vom 19. bis 21. Oktober 20011 in Berlin, werden verschiedene dieser neuen Anwendungen vorgestellt, von denen einige bereits den Weg in die Praxis gefunden haben. Professor Michael Schenk, Institutsleiter des Fraunhofer IFF, sieht großen Entwicklungsbedarf bei den innerstädtischen Wirtschaftsverkehren. “Sicher ist, dass sich die Innenstadtlogistik weiterentwickeln muss, wenn sie heutigen, erst recht aber zukünftigen Anforderungen gerecht werden will. Dazu gehören größere Effizienz, mehr Transparenz, mehr Sicherheit, aber auch weniger Lärm- und Abgasemissionen.« Am neuen Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt, in dem auch das Fraunhofer IFF maßgeblich forscht, werden zu dem Zweck immer neue Anwendungen entwickelt. Ein Beispiel ist das Konzeptfahrzeug für einen elektrisch betriebenen Kleintransporter mit Wechselbehälter, dessen Kombination zweier neuer Technologien gleich verschiedene Probleme löst. Zum einen wird die Innenstadt von großvolumigen Lieferverkehren entlastet. Gleichzeitig wird durch die Nutzung elektrischer Antriebstechnik die Umweltbelastung reduziert. Der Clou bei der kombinierten Anwendung der Technologien ist die Batterie, die in die einzelnen Wechselbehälter integriert ist und nach dem Abladen beim Kunden stets neu geladen wird. Mit jedem Containerwechsel erhält der flexible Elektrotransporter damit neue Energie, wodurch sich dessen Reichweite deutlich erhöht.

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