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Berlin: Micro Smart Grid im Test

In Berlin wird jetzt unter realistischen Bedingungen erprobt, wie sich Energie aus Wind- und Sonnenkraft in ein intelligentes Stromnetz integrieren lässt – und welche Rolle Elektroautos als Speicher dabei spielen. Auf dem Gelände des Euref-Campus am Gasometer in Berlin-Schöneberg ging am Freitag ein so genanntes Micro Smart Grid ans Netz. Das Vorhaben ist Teil des vom Bund mit 5,4 Millionen Euro geförderten Forschungsprojekts „BeMobility – Berlinelektromobil“ und ein Kernprojekt der Bewerbung der Hauptstadtregion für den Schaufenster-Wettbewerb Elektromobilität der Bundesregierung.

Bis Ende des vergangenen Jahres wurden auf dem Euref-Gelände fünf Kleinwindanlagen, drei Solaranlagen und eine Großbatterie als Netzpuffer installiert. Verbunden wurden die Anlagen mit Ladesäulen für Elektroautos und einer Energieleitwarte, von der aus die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg alle Energieflüsse innerhalb des Smart Grids steuert. Damit kann jetzt neben dem Strom aus dem öffentlichen Netz auch lokal produzierte Erneuerbare Energie gezielt für die Versorgung der Elektrofahrzeuge und für ausgewählte Mieter auf dem Euref-Campus eingesetzt werden. Ein Besuch lohnt sich..!

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