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Urbane Mobilitätskonzepte für Bonn

Ulrich Kelber, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, hatte jetzt  4 Tage lang die Möglichkeit einen Opel Ampera zu fahren. Im Fokus stand dabei die Praxistauglichkeit von Elektromobilität im Alltag. „Insbesondere die Stadtwerke und die Deutsche Bahn sollten ihre Mobilitätsangebote weiter verknüpfen und um eMobilität, per Rad oder Auto, ergänzen. So könnte mehr lokale Wertschöpfung und mehr Lebensqualität verbunden werden“, so der Bundestagsabgeordnete bei der Präsentation im Autohaus Dresen. Um jedem Bonner die Möglichkeit zu bieten, Elektromobilität auszuprobieren, sollten nach Meinung Kelbers grüne Mobilitätsketten und CarSharing noch stärker erlebbar gemacht werden. „Wenn wir die Infrastruktur noch weiter ausbauen und miteinander kombinierbare Mobilitätskonzepte entwickeln, würde das das Mobilitätsverhalten in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, eTaxis oder eBusse in den Alltag der Bonner Bürgerinnen und Bürger einzubinden. Letztendlich würde sich dadurch auch die Lebensqualität im städtischen Raum verbessern.“

Kelber, der auf seiner Probefahrt unter anderem die Bundespolizei, mehrere weiterführende Schulen sowie verschiedene Konferenzen und Vereine besucht hat, wollte mit seiner Regional-Tour die Alltagstauglichkeit von Elektromobilität für den Endverbraucher testen: „Auf meinen kurzen bis mittelweiten Strecken konnte ich mich auf die Batterie jederzeit verlassen. Und als es einmal weiterging als 60 Kilometer, sprang der Benzinmotor als Reichweitenverlängerung ohne ein einziges Ruckeln an. Technisch steht dem Einsatz damit nichts im Wege! Natürlich brauchen wir auch noch Forschung, damit die Reichweiten noch steigen, der Verbrauch weiter sinkt und die Kosten sinken. Aber für mich haben vier Tage Test gezeigt: Technisch ist eMobilität schon heute dem Verbrennungsmotor überlegen und praxistauglich.”

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