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TU München: Fokus Elektromobilität

Für Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp, Inhaber des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität München (TUM), sind die technologischen Fragen kein entscheidender Stolperstein mehr auf dem Weg in eine elektromobile Zukunft. Das Hauptproblem sei vielmehr die Wirtschaftlichkeit erklärte er im Rahmen der „Conference on Future Automotive Technology“, die mit dem Fokus Elektromobilität vom 26. bis 27. März 2012 auf dem Campus der TU München in Garching stattfand. Künftig gehe es vor allem darum, sich auf Fahrzeugkonzepte zu fokussieren, die auch wirtschaftlich darstellbar sind, erklärte Lienkamp.

Ziel des zweitägigen Kongresses war es, den rund 400 Teilnehmern eine ausgewogene Mischung von Beiträgen aus Industrie und Wissenschaft zu bieten und den Innovationstransfer und die Vernetzung zu fördern. Eine begleitende Ausstellung von sechs Industriesponsoren wurde als Plattform für Fachgespräche am Rande der Konferenz rege genutzt. In sechs Plenarvorträgen und 40 Fachbeiträgen wurden die fünf Themenblöcke „Vehicle Concepts“, „Powertrain“, „Energy Storage“, „Production“ sowie „Mobility & Service“ behandelt. Das TUM Science Center for Electromobility hat mit acht Lehrstühlen und 21 Instituten die „MUTE“-Konzept-Studie erarbeitet, die 2011 auf der IAA Premiere hatte. Mit „visiom“ ist bereits ein Nachfolge-Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung avisiert.

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