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BASF setzt auf Batteriematerialien für Elektroautos

Der Chemiekonzern BASF will den Zukunftsmarkt Elektromobilität für sich erobern. Bis 2020 wollen die Ludwigshafener zu den drei führenden Batteriematerial- und Komponentenherstellern der Welt gehören. Noch ist das Geschäft bei BASF klein, doch die Batterietechnik-Sparte wird derzeit kräftig ausgebaut. Im Zeitraum 2011 bis 2016 will BASF einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in der Batteriesparte investieren. So kaufte BASF im April von der Darmstädter Merck die bereits vermarkteten Elektrolyt-Produkte für Hochleistungsbatterien sowie das Forschungsportfolio. Auf Einkaufstour ging BASF aber auch in den USA. Dort akquirierte die Gesellschaft mit der Ovonic Battery Company im Februar den Weltmarktführer bei den auch in Elektroautos gebräuchlichen Nickel-Metallhydrid-Batterien. Mit dem Kauf von Novolyte Technologies im April erwarb BASF zudem einen globalen Hersteller von Elektrolytformulierungen für Lithium-Batterien mit Produktionsstandorten in den USA und China. Ebenfalls in diesem Jahr beteiligte sich BASF an der US-Gesellschaft Sion Power, dem Weltmarktführer bei der Entwicklung von Lithium-Schwefel-Batterien. Neben Zukäufen setzt der Konzern auch auf die eigene Stärke. In den USA baut BASF derzeit eine erste eigene Produktionsanlage für Kathodenmaterialien. Sie soll Ende des Jahres in Betrieb gehen.

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