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Batteriemarkt für eFahrzeuge wächst erheblich bis 2025

Langfristig winken enorme Umsatzpotentiale im Batteriemarkt für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Der Weg dorthin ist allerdings steinig. Dies ist das Ergebnis der aktuellen A.T. Kearney-Studie „E-Drive Batteries 2025“. „Bis 2025 erwarten wir alleine in Europa ein Marktpotenzial von über 20 Milliarden Dollar für Hybrid- und Elektrofahrzeug-Batterien“, so Dr. Götz Klink, Leiter der Automotive Practice von A.T. Kearney. „Aber nur wer die nächsten fünf Jahre übersteht, wird davon profitieren können – und das wird für viele Unternehmen schwierig“, so Klink weiter.

Heute kosten Batterien für Elektrofahrzeuge noch etwa 600 bis 800 Dollar pro Kilowattstunde, was in Summe schnell mit Zusatzkosten von zwölftausend Dollar und mehr gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug zu Buche schlägt. Doch das wird sich ändern: „Wir erwarten, dass die Batteriekosten bis 2025 um mehr als die Hälfte auf etwa 290 Dollar je Kilowattstunde sinken werden“, so Stephan Krubasik, Principal bei A.T. Kearney und Studienautor. Zum einen wird dies durch neue Technologien wie etwa Hochvolt-Kathoden, Silizium-Anoden und verbesserte Elektrolyte erreicht, zum anderen lassen sich die Kosten in der Pack- und Zellherstellung bei größeren Mengen deutlich reduzieren.

Bevor Batteriehersteller von den wachsenden Märkten profitieren können, ist jedoch ein steiniger Weg zu meistern. Aktuell bauen weltweit über 30 Zellhersteller Produktionskapazitäten auf. Die Nachfrage läuft aber nur langsam an. Durch hohe Investitionen, geringe Margen und Überkapazitäten wird sich die junge Branche schnell konsolidieren. Überleben werden mittelfristig wohl nur die großen, finanzkräftigen und globalen Unternehmen. „Wir erwarten, dass es von den heute über 30 Herstellern von Batteriezellen für elektrische Antriebe bis 2025 nur noch etwa 10 geben wird“, so Krubasik. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

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