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Artikel Tagged ‘Abrechnung’

Verbundprojekt On-Board Metering

26. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Im vom BEM-Mitgliedsunternehmen ubitricity initiierten Projekt On-Board Metering wird mit den Projektpartnern ITF-EDV Fröschl GmbH, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der VOLTARIS GmbH eine innovative Lösung für die Bereitstellung sowie das Messen und Abrechnen von elektrischer Energie für Elektrofahrzeuge implementiert. Nachdem die erste Projektphase erfolgreich abgeschlossen wurde, bewilligte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) nun auch eine Förderung für die zweite Phase.

„In der zweiten Phase des Projekts geht es seit September vor allem darum, das System und die zugrundeliegenden Prozesse zu erproben, zu bewerten und entsprechend weiterzuentwickeln. Daneben wird zusätzliche Begleitforschung stattfinden“, erläutert Dr. Frank Pawlitschek, Geschäftsführer bei ubitricity, die Ziele. Die förderfähigen Kosten belaufen sich in der zweiten Projektstufe auf insgesamt ca. 3,2 Millionen Euro.

EnergieParken: Parken und Tanken jetzt ohne Bargeld und Karte

14. April 2011 Juliane Keine Kommentare

EnergieParken, die Verbindung aus Parkscheinautomat und eFahrzeug-Ladesäule, gibt es jetzt mit dem neuen, berührungslosen Online-Bezahlsystem „cartag“ des gleichnamigen Münchner Abrechnungsdienstleisters. Das System identifiziert Fahrzeuge per hinter der Windschutzscheibe angebrachtem, intelligentem RFID-Etikett – das ermöglicht die Abrechnung von Parkzeit und Ladestrom per Internet. Parken, laden und bezahlen werden so bequemer: Eingaben an der Säule werden so ebenso überflüssig wie der Einsatz von Bargeld oder Karten. Auf der diesjährigen „Parken“-Fachmesse in Wiesbaden stellen cartag und die EnergieParken-Unternehmen Swarco Traffic Systems, Schroff, ABB, Dambach-Werke, telmasol consult und stadtraum das neue System erstmals gemeinsam vor: 11. und 12. Mai, Rain Main Hallen Wiesbaden, Stand 1-E13.

Mobilfunk-Roaming in der Elektromobilität

28. Februar 2011 Juliane 1 Kommentar

Es gibt in Deutschland mehr als 800 regionale und überregionale Stromanbieter. Hat ein eFahrzeugbesitzer mit seinem Energieversorger einen Auto-Stromvertrag geschlossen, will er auch in Deutschland oder gar in ganz Europa zu den jeweils vereinbarten Tarifen Strom tanken können. Lädt der Autobesitzer zum Beispiel sein Fahrzeug in einem Parkhaus mit dem Strom eines anderen Versorgers auf, müssen die Stromlieferanten den verbrauchten “Kraftstoff” untereinander abrechnen. Dazu braucht es stabile Softwaresysteme und Datennetze, um den Stromverbrauch beim Aufladen zuverlässig abrechnen zu können. In diesem Bereich sieht der Kommunikationskonzern Telekom seine Marktchance. Sein Konzept soll wie das Roaming beim Mobilfunk funktionieren. Das Auftanken eines Elektroautos beginnt mit der Identifikation des Verbrauchers an der Steckdose. Erst nach Prüfung der Kundendaten startet der Ladevorgang. Dafür müssen die Stromsäulen mit den IT-Systemen der Versorger und der Abrechnungsstelle vernetzt sein. Ist der “Tank” voll, muss der Kunde die korrekte Strommenge und den Preis prüfen können. Laut Telekom sei es technisch machbar, den Ladevorgang auf dem Bordcomputer des Autos zu überwachen und die Quittung im Display des Navigationssystems anzuzeigen. Die Telekom geht davon aus, dass mit der Großserienproduktion von Elektroautos ein Internetzugang im Fahrzeug zum Standard werden wird.