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Artikel Tagged ‘Akzeptanz’

Projekt Try-e setzt auf Erfahrbarkeit

21. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Nach Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL) und der Hochschule Ludwigshafen am Rhein startet im Wintersemester 2015/16 das Projekt Try-e unter Leitung von Professor Dr. Stefan Bongard. Das Projekt will untersuchen, ob und inwieweit die Akzeptanz der Elektromobilität durch direkte Erfahrungen mit dieser innovativen Technik steigt. Nach der erfolgreichen Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages steht allen Hochschulangehörigen – Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – im kommenden Wintersemester ein vollelektrisches Auto zur Verfügung. Das Elektrofahrzeug, ein Nissan Leaf II, kann für mehrere Tage am Stück ausgeliehen und in der Fahrpraxis erprobt werden. Und das dank der großzügigen Unterstützung der Technischen Werke Ludwigshafen völlig kostenlos.

„Das Zeitalter der Elektromobilität bricht jetzt auch für unsere Hochschule an“, freut sich Stefan Bongard, der sich schon allein durch die Anmelderaten wertvolle Rückschlüsse für seine Forschungsarbeit erhofft. „Mit dem Try-e-Projekt können wir empirisch überprüfen, ob sich zum einen die Ergebnisse der ECAR1-Studie bezüglich Interesse und Einstellung in einer hohen Nachfrage nach den limitierten Ausleihzeiträumen niederschlagen. Zum anderen können wir abfragen, ob die Kauf-und Nutzungsbereitschaft der Projektteilnehmer nach der mehrtägigen Nutzung des Elektrofahrzeugs signifikant steigen“, erklärt Bongard.

eMobilität: Forscher untersuchen Langstreckeneignung

13. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Arbeitsgruppe für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik der RU Bochum forscht zusammen mit dem BEM-Mitglied Opel und Delphi an der Langstreckentauglichkeit von Elektrofahrzeugen. „Wir testen verschiedene vorhandene Technologien, um das Reichweitenproblem in der praktischen Anwendung zu überwinden“, so Prof. Dr.-Ing. Constantinos Sourkounis der RU Bochum. Dabei gehe es neben technischen Aspekten auch um sozioökonomische Gesichtspunkte, etwa die Technologieakzeptanz potenzieller Käufer. Das Projekt „Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität: Alltagstauglichkeit von Elektromobilität – Langstreckeneignung und –akzeptanz“ wird seit März für einen Zeitraum von 27 Monaten vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert.

Grundvoraussetzung für eMobilität: Akzeptanz bei den Verbrauchern

12. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Um Elektromobilität in nachhaltige Verkehrskonzepte zu integrieren, bedarf es mehr, als die Technik immer weiter zu verbessern. Eine wichtige Komponente in dem vielfältigen Geflecht von Voraussetzungen und Bedingungen für den Erfolg der eMobilität ist der Nutzer. Aus diesem Grunde wurde am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend und Dr. Oliver Schwedes untersucht, welche Erwartungen Autofahrerinnen und Autofahrer an die Nutzung und Alltagstauglichkeit eines Elektroautos knüpfen. Das Besondere der TU-Analyse ist, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Gegensatz zu anderen Befragungen zwischen der grundsätzlichen Akzeptanz für die Technologie und der Bereitschaft, gegebenenfalls auch das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern, unterschieden haben. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass aus der Akzeptanz noch längst nicht die Bereitschaft folgt, ein Elektroauto zu fahren. „Das eine zieht das andere nicht zwangsläufig nach sich“, sagt Christine Ahrend.

Den Abschlussbericht zur Untersuchung finden Sie hier.

BITKOM-Studie: Akzeptanz von eAutos steigt stark

8. September 2011 Juliane Keine Kommentare

69 Prozent der Bundesbürger können sich vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM anlässlich der IAA hervor. Im Februar 2010 waren es erst 39 Prozent. Ein Großteil der Bevölkerung (71 Prozent) ist bereits überzeugt, dass Elektroautos an Bedeutung gewinnen. “Den Bürgern ist bewusst, dass Mobilität in Zukunft anders funktioniert als heute”, so BITKOM-Präsdiumsmitglied Martina Koederitz. “Die traditionellen Verhaltensmuster müssen überprüft und in vielen Fällen sehr grundsätzlich verändert werden.” In Zukunft seien Fahrzeuge per Internet mit ihrer Umgebung und anderen Autos vernetzt und würden ständig Informationen austauschen – etwa über Parkplätze, Staus und Unfallgefahren. Auch müsse die Stromversorgung der Autos mit Hilfe von IT intelligent gesteuert und in bestehende Energienetze integriert werden. “Deutschland hinkt mit der Förderung der Elektromobilität hinter anderen Industrieländern zurück”, gibt Koederitz zu bedenken. So haben die USA bis 2015 Investitionen von 22 Milliarden Euro vorgesehen, China von 10 Milliarden Euro. Deutschland dagegen stelle bis 2013 nur 1,5 Milliarden Euro Fördermittel zur Verfügung. “Der internationale Vergleich macht deutlich, dass andere Länder mit enormen Mitteln in den Wettlauf um den Leitmarkt für Elektromobilität eingestiegen sind. Um hier mit den bei uns verfügbaren Mitteln gewinnen zu können, ist eine besonders intelligente und effiziente Förderung nötig”, so Koederitz weiter. “Dabei sollten die Themen E-Mobility und Smart Grids eng miteinander verzahnt werden. Bis dato laufen sie weitgehend losgelöst voneinander.”

Online-Befragung “Elektromobilität aus Nutzersicht”

21. Juli 2011 Juliane Keine Kommentare

Ziel einer aktuellen Befragung des Fraunhofer ISI und der Universität Zürich war es, Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die in ihrem Wissens- und Erfahrungsstand bezüglich Elektroautos variieren, zu untersuchen und Einflussfaktoren für die Akzeptanz von Elektroautos zu identifizieren. Ausgewertet wurden knapp 1.000 Fragebögen, sowohl von Nutzern und Kaufinteressierten als auch von Interessierten ohne Kaufabsicht sowie Nichtinteressierten. Die Ergebnisse zeigen, dass Elektroautos von den Konsumenten, die bereits Erfahrungen mit Elektromobilität gemacht haben, positiver beurteilt werden, als von denjenigen, denen Wissen und Erfahrung weitgehend fehlen. So werden zum Beispiel die Alltagstauglichkeit von Elektroautos sowie ihre Betriebskosten und Umweltauswirkungen von denen, die sich bisher weniger für diese Fahrzeuge interessiert haben, negativer eingeschätzt. Ebenso ist vielen nicht bekannt, dass Elektroautos durchaus bei Fahreigenschaften und -komfort punkten können. Diese Wahrnehmungen beim Konsumenten spielen eine wichtige Rolle für die Bereitschaft, Elektroautos zu kaufen beziehungsweise zu nutzen.

Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier.

TÜV NORD-Dialog in Berlin: Induktives Laden fördert Akzeptanz der Elektromobilität

2. November 2010 Juliane Keine Kommentare

„Wir glauben an die Elektromobilität. Sie wird kommen und erfolgreich ihre Nischen finden, zum Beispiel in den Megacities dieser Welt.“ Das sagte Mobilitätsvorstand Klaus Kleinherbers beim TÜV NORD Dialog “Induktives Laden – der Königsweg für die Elektromobilität?“ in dieser Woche in Berlin.Dabei wurden Alternativen zum Batterie-Ladevorgang mit Kabel und Stecker erörtert. Überall wo die Entfernungen überschaubar sind und feste Plätze zum Laden installiert sind könnte das Induktive Laden erprobt werden – zum Beispiel an Taxiständen und in kommunalen Fuhrparks. Axel Richter von TÜV NORD Mobilität: „Automobilhersteller und Autofahrer legen auf einen einfachen und sicheren Ladevorgang höchsten Wert. Das induktive Laden bietet dafür alle Voraussetzungen. Deswegen sollte diese in der Industrie seit langem bekannte und praktizierte sichere Technologie weiter entwickelt werden. Wenn der Prozess des induktiven Ladens für Mensch und Umwelt sicher ist und die Ladezeit noch verkürzt werden kann, hat sie am Markt gute Chancen. Auswahlmöglichkeiten beim Laden erhöht die Akzeptanz der Elektromobilität insgesamt.“

TÜV Rheinland-Studie: Deutsche warten auf Elektro-Golf

28. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Einführung von Elektroautos findet in Deutschland breite Akzeptanz: Für 54 Prozent der Menschen in Deutschland kommt der Kauf eines Elektroautos in den nächsten fünf Jahren in Frage. „Die Entwicklung von Elektromobilität wird von den Deutschen positiv gesehen. Aber viele warten noch auf den Elektro-Golf”, fasst Dr. Thomas Aubel, Executive Vice President Mobility von TÜV Rheinland, die Ergebnisse zusammen. Als positive Aspekte von Elektroautos sehen in der repräsentativen Bevölkerungsbefragung von TÜV Rheinland über 36 Prozent allgemein den Umweltschutz, 26 Prozent die Unabhängigkeit von der Ressource Öl sowie 22 Prozent geringe Betriebskosten. Als Einschränkung bei der täglichen Nutzung von Elektroautos sehen derzeit 36 Prozent eine lange Ladedauer der Batterien, 29 Prozent die begrenzte Reichweite sowie 17 Prozent eine limitierte Höchstgeschwindigkeit von maximal 120 km/h. Die Ergebnisse der Studie, die bundesweit im September 2010 mit 1.000 Studienteilnehmern durchgeführt wurde, zeigen somit konkret, wo Handlungsbedarf besteht, um Elektroautos im Markt zu etablieren. Neben den genannten technischen Fragen und Komfortaspekten ist dies auch der Kostenfaktor. So glauben vier von fünf Befragten nicht daran, dass die Menschen in Deutschland bereit sind, aus Umweltgründen einen höheren Preis für ein Elektroauto zu zahlen. Entsprechend halten drei Viertel der Befragten eine finanzielle Förderung von Elektroautos bei der Markteinführung für sinnvoll.

Ergebnisse der Studie finden Sie hier

TÜV Rheinland-Studie: Akzeptanz von Elektroautos in Deutschland

13. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland steht Elektroautos positiv gegenüber. Konkret können sich viele in den nächsten fünf Jahren sogar einen Kauf vorstellen. Wählerisch werden sie – ganz wie bei konventionellen Autos -, wenn es um den richtigen Hersteller geht. Die Fachleute der Innovations- und Marktforschung von TÜV Rheinland haben im September 2010 eine repräsentative Marktstudie in Deutschland zur Akzeptanz von Elektromobilität durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage präsentiert TÜV Rheinland erstmals exklusiv auf der Messe für Elektromobilität eCarTec 2010 in München kommende Woche.

Pressegespräch: “Akzeptanz von Elektromobilität in Deutschland” Ergebnisse einer repräsentativen Studie von TÜV Rheinland 19. Oktober 2010 um 12.00 Uhr, eCarTec 2010, Pressezentrum Ost, Neue Messe München

Kfz-Gewerbe: Kauf von Elektrofahrzeugen fördern

20. August 2010 Juliane Keine Kommentare

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spricht sich dafür aus, den Erwerb von Elektrofahrzeugen zu fördern. Anders sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 etwa eine Million Elektrofahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen, kaum zu erreichen, so ein Sprecher. In einem Positionspapier zur Elektromobilität regt das Kfz-Gewerbe an, außer Kaufanreizen analog der Umweltprämie auch zinslose Kredite und steuerliche Vergünstigungen beim Kauf eines Elektrofahrzeugs zu gewähren. Weitere positive Effekte könnten durch freies oder begünstigtes Parken in innerstädtischen Bereichen sowie die Einführung des Wechselkennzeichens erzielt werden.
Als etablierte Schnittstelle zu den Kunden bei Vertrieb und Service von Elektrofahrzeugen sei das Kfz-Gewerbe bereits heute gut aufgestellt. Die bestehende, flächendeckende Infrastruktur der Autohäuser und Werkstätten und die daraus resultierende Nähe zum Kunden trage maßgeblich zur Akzeptanz von Elektroautos bei. Der Zentralverband begleite den Prozess zur Unterstützung der Ziele der Bundesregierung gemäß des “Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität” durch die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen 6 (Nachwuchs/Qualifizierung) und 7 (Rahmenbedingungen/Markteinführung) und engagiere sich außerdem in verschiedenen Gremien und Modellregionen.

Wechselkennzeichen für Elektrofahrzeuge

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung prüft zurzeit zusammen mit der Versicherungswirtschaft die Einführung von Wechselkennzeichen in Deutschland. Damit soll dem Bürger eine Wahlmöglichkeit eröffnet werden, zwei oder mehr Fahrzeuge mit einem Kennzeichen abwechselnd zu betreiben und die jeweiligen Fahrzeuge entsprechend seinen Bedürfnissen zu nutzen. “Der VDIK begrüßt dieses Vorhaben des BMVBS”, erklärte Volker Lange, Präsident des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Damit werde es möglich, individuelle Mobilitätsbedürfnisse besser zu gestalten. Auch werde bei günstigen Rahmenbedingungen beispielsweise hinsichtlich Versicherung und Kfz-Steuer ein Anreiz geschaffen, umweltfreundliche Fahrzeuge, insbesondere Elektrofahrzeuge anzuschaffen und zu nutzen. “Der VDIK hält die schnellstmögliche Einführung von Wechselkennzeichen für zwei oder mehr Fahrzeuge grundsätzlich für wünschenswert. In einem ersten Schritt könnten Wechselkennzeichen für reine Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybridfahrzeuge bzw. Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung eingeführt werden, um schnell deren Attraktivität bei den Kunden zu steigern. Einfache administrative Antrags- und Genehmigungsverfahren sind Grundvoraussetzung, um eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erreichen”, betonte Lange.