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Artikel Tagged ‘alltagstauglich’

3. ENCW Schwarzwald E-Rallye

19. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Nach den zwei erfolgreichen E-Rallyes in den vergangenen Jahren, kann sich die Energie Calw GmbH (ENCW) auch dieses Jahr wieder über reges Interesse freuen. Der regionale Energieversorger, freut sich über die Vielzahl an Anmeldungen, sodass bereits jetzt nur noch wenige Startplätze zu vergeben sind. Neben den sportlichen Teslas werden dieses Jahr viele, inzwischen alltagstaugliche Fahrzeuge wie der smart fortwo electric drive, der Renault ZOE oder der Nissan Leaf an den Start gehen. Aber auch Neuheiten, wie der BMW i3, werden auf der vielseitigen Strecke quer durch Baden Württemberg zu bestaunen sein.

SWR-Moderator Thorsten Link führt Besucher und Teilnehmer durch die zweitägige Veranstaltung. Die Route der Rallye, die zu den teilnehmerstärksten ihrer Art zählt, führt die geräuschlosen Fahrzeuge am ersten Tag von Calw über Pforzheim nach Baden Baden. Am zweiten Tag dürfen die Teilnehmer das malerische Murgtal erkunden, bevor sie über die Erzgrube in Seewald zum Showdown in Calw eintreffen. Nicht nur die Zwischenstation in Pforzheim am Palm Beach am Samstagmittag, auch der Stopp an der Erzgrube in Seewald, sowie die Zielveranstaltung in Calw am Sonntagnachmittag laden Interessenten und Familien zu einem einzigartigen Event samt Rahmenprogramm ein. Den Besuchern das Thema Elektromobilität greif- und erlebbar zu machen, ist eine der Hauptintensionen, die die ENCW zur Ausrichtung dieser Veranstaltung bewegt. Dass mehrere große Partner der Region, wie der Schwarzwälder Bote, die Sparkasse Pforzheim Calw, das Autohaus Lohre, die Schmid Group aus Freudenstadt und die Vereinigten Volksbanken die 3. ENCW Schwarzwald E-Rallye am 17. und 18. Mai 2014 aktiv unterstützen und dabei auch selbst teilnehmen, zeigt, wie aktuell das Thema Elektromobilität und wie wichtig die Aufklärung und der Austausch bei dieser Veranstaltung sind. Weitere Informationen finden Sie hier.

Peyman Amin fährt Opel Ampera

14. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Der TV-bekannte Modelagent Peyman Amin erhielt gestern in München seinen Opel Ampera. Die Auslieferung des voll alltagstauglichen Elektrofahrzeugs startete in Deutschland Ende Februar. „Die revolutionäre Technologie und das Design des Opel Ampera haben mich von Anfang an begeistert. Für mich ist er zudem Ausdruck eines Lebensstils. Jetzt freue ich mich, einer der Ersten zu sein, die das innovative Auto fahren“, betonte der 40-Jährige gestern bei der Übergabe im Autohaus Häusler. Die Funktionsweise der Elektrolimousine ist dem erfolgreichen Modelagent, der bereits Topmodels wie Naomi Campbell, Gisele Bündchen oder Milla Jovovich betreute, bestens vertraut: Amin konnte bereits bei der Ampera-Präsentation im vergangenen Sommer in Den Haag erste Fahreindrücke des revolutionären Elektroautos gewinnen. Viel Spaß beim Fahren..!

Niederlande: eCarSharing ist alltagstauglich

16. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Gemeinsam mit dem niederländischen Energieversorger Essent hat die RWE Effizienz GmbH jetzt erstmals eine komplette Lade- und Abrechnungslösung für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im CarSharing umgesetzt. In Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Utrecht stehen den 20.000 Kunden des Anbieters Greenwheels jetzt insgesamt 25 Ladestationen zur Verfügung, die ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Angesichts der positiven Kundenresonanz prüft das Unternehmen derzeit einen weiteren Ausbau seines eMobilitätsangebots. „CarSharing in Großstädten wird eines der wichtigsten Anwendungsfelder für Elektromobilität sein. Hier sind die noch hohen Fahrzeug-Anschaffungskosten für den Kunden nicht relevant. Reichweite ist im städtischen Einsatz ebenfalls kein Problem“, so Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH. „Mit diesem Projekt haben wir gezeigt, dass eCarSharing heute schon alltagstauglich ist. Wichtig ist dabei, dass die gesamte Abwicklung für den Kunden genauso komfortabel ist wie beim herkömmlichen Fahrzeug. Die Batterie muss beim Übernehmen geladen sein und bei der Rückgabe des Fahrzeugs gleich wieder nachgeladen werden können.“

ADAC hat Opel Ampera getestet

28. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Der ADAC hat als erste Verbraucherschutzinstitution den Opel Ampera einem technischen Test unterzogen. Das Ergebnis: Opel hat ein alltagstaugliches Elektroauto mit hoher Reichweite und günstigem Verbrauch entwickelt. Im ADAC Autotest, der über 300 Kriterien prüft, holte der Ampera die Gesamtnote 2,1. Top-Bewertungen gab es bei Umwelt (1,3) und Motor (1,6). Aber: Der Ampera ist mit einem Preis von mehr als 48.000 Euro vergleichsweise teuer. Der Range Extender kommt mit seiner Batterie 40 bis 80 Kilometer weit. Dabei bleibt der Verbrennungsmotor inaktiv. Mit Benzinmotor kommt der Ampera noch einmal 500 Kilometer weiter.

Fährt man rein elektrisch und bekommt die Batterie nach 50 Kilometern – zum Beispiel beim Stopp am Arbeitsplatz – Strom, konsumiert der Ampera durchschnittlich 17,4 kWh/100 km und kommt auf einen Kohlendioxidanteil von 98 g/km. Im Vergleich dazu verbraucht der bereits vom ADAC getestete rein elektrisch fahrende Mitsubishi i-MiEV 93 g/km – allerdings ist der Ampera größer und schwerer. Auch in puncto Sicherheit überzeugt der Opel, alle wichtigen Ausstattungen sind an Bord. Wegen seines hohen Gewichts (1.720 kg) liegt der Stromer ruhig und komfortabel auf der Straße. Der ausführliche ADAC Autotest Opel Ampera ist in der aktuellen Ausgabe der ADAC Motorwelt nachzulesen.

Großprojekt colognE-Mobil liefert erste Ergebnisse

11. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

„Elektromobilität wäre für Großstädte schon heute machbar und auch sinnvoll!“ Das ist laut Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen (UDE) die Zwischenbilanz des Großprojekts colognE-Mobil, das seit 2010 in Köln läuft. „Die intensiven Forschungsarbeiten an 15 Lehrstühlen der UDE haben bisher gezeigt, dass viele Bedenken, etwa zu Reichweite, Kosten, Energieverbrauch oder Überlastung des Stromnetzes, beim Einsatz von Elektroautos in Großstädten unbegründet sind“, erklärt der Projektsprecher. Im Durchschnitt legt das Elektroauto 30 km zurück, etwa drei Fahrten werden gemacht. Die Batterieladung (20 kWh) reicht dabei für vier Tage. „Das genügt für den Stadtverkehr, zumal die Lithium-Ionen-Batterien, die derzeit in Fahrzeugen verbaut werden, schon 25 Kilowattstunden speichern können“, sagt Prof. Dr. Dieter Schramm, der an seinem Mechatronik-Lehrstuhl den Fahrsimluator für das Großprojekt betreibt. Auch in anderen Punkten sind die eAutos alltags- und großstadttauglich. Eine zusätzliche kostspielige Infrastruktur ist nicht nötig. Im colognE-Mobile bekommen die Pkw über die normalen Haushaltssteckdosen am Arbeitsplatz und am Wohnstandort Saft, auf weitere Stationen lässt sich gut verzichten. Ebenso muss das bestehende Stromnetz nicht ausgebaut werden, auch weil überwiegend Nachtstrom angezapft wird und das, was die eMobile tanken, nicht großartig das Netz belastet: „33.370 Fahrzeuge benötigen im Jahr 56.575 Megawattstunden, das sind 3,2 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aller Privathaushalte in Köln“, erklärt Prof. Dr. Jörg Schönharting, Experte für Verkehrsbau und Verkehrswesen.

Wesentliche Forschungsergebnisse zur Elektromobilität und zum Großprojekt hat die Universität in ihrer Publikationsreihe UNIKATE (Heft 39) veröffentlicht.