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Artikel Tagged ‘Alltagstauglichkeit’

Starke Jahreslaufleistung des Nissan Leaf

9. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Deutsche Fahrer des zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Nissan Leaf legen pro Jahr und Fahrzeug durchschnittlich 14.508 Kilometer zurück. Damit liegen sie leicht über der Jahresfahrleistung für Benzin- oder Dieselfahrzeuge, welche die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) mit rund 14.300 Kilometer beziffert.

Dass das tägliche Leben mit einem modernen Elektroauto keinerlei Mobilitätseinbußen mit sich bringt, wird mit Blick auf die in sechs anderen europäischen Ländern erzielten Fahrtstrecken noch deutlicher. Spanische Leaf Besitzer fahren wöchentlich 367 Kilometer vollkommen abgasfrei, gefolgt von Schweden (339 km/Woche) und Briten (324 km/Woche). Hinter Norwegen (317 km), Italien (305 km) und Frankreich (303 km) folgt Deutschland auf Platz sieben. Hierzulande bringen es Fahrer des Leaf pro Woche auf 279 km. Weitere Informationen rund um die eMobilitäts-Strategie des BEM-Mitgliedsunternehmens Nissan finden Sie hier.

PHEV Outlander: 2.943 Kilometer mit einer Tankfüllung

20. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Zehn Auto Bild-Leser hatten eine besondere Aufgabe zu bewältigen: Mit je einem Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sollten sie binnen zehn Tagen möglichst viele Kilometer sammeln – und das überwiegend elektrisch, denn der 45 Liter Benzintank des SUV war zwar voll, aber versiegelt. Sprit nachtanken war deshalb nicht möglich, Akkus aufladen hingegen erwünscht.

Sven Glasow fuhr allen davon: Der Stuttgarter sammelte mit dem Outlander rekordverdächtige 2.943 Kilometer. Geholfen hat ihm vor allem strategisches Denken, gute Planung und sein Vater Wulf, der einen Großteil der Strecke übernahm: „Wir haben entlang möglicher Ladestationen mehrere Touren geplant – ich bin oft nachts gefahren, er tagsüber. Wir sind eigentlich die ganzen 10 Tage durchgefahren und haben nur gestoppt, um an einer Ladesäule wieder zu tanken. Wir hatten nach 7 Tagen noch einen ganzen Tank übrig“, erzählt Ulf Glasow. „Mit der Zeit lernt man die Technik kennen: In Stuttgart gibt es zum Beispiel viele Berge, und jedes Mal, wenn der Outlander bergab rollt, lädt er seine Akkus auf, sodass die Reichweite wieder steigt. Auch im Stadtverkehr ist das so: Irgendwann habe ich gar nicht mehr gebremst, sondern nur noch mit den Wählhebeln der Rekuperation gearbeitet“, erklärt er. Lademöglichkeiten fanden die Glasows durchaus, sahen sich aber mit einem unerwarteten Problem konfrontiert: „Zu Hause lässt er sich problemlos über eine normale Steckdose aufladen. Wir mussten aber feststellen, dass öffentliche Ladestationen oft von Falschparkern blockiert werden – praktisch, dass der Outlander als Hybrid jederzeit trotzdem weiterfahren kann!“

eMotorräder bieten Chance für gesamte Branche

4. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektrofahrzeuge sind im Verkehrsalltag längst keine Exoten mehr. Und das nicht nur im Automobil- sondern auch im Elektrozweiradbereich. So produziert etwa das BEM-Mitgliedsunternehmen Brammo mit dem 54 PS-starken Modell Empulse R das derzeit schnellste elektrisch betriebene Serien-Motorrad. Hans Eder, Europa-Manager bei Brammo, sieht in der Elektrifizierung des Motorrades eine große Chance für die gesamte Branche: „Seit Jahren zurück gehende Zulassungszahlen sprechen eine deutliche Sprache, der Einzug des Elektroantriebes kann ganz neue Impulse setzen und der Branche einen echten Schub verleihen.“ Überall dort, wo Distanzen von bis zu 100 Kilometer zurückgelegt werden, bietet der Markt bereits heute alltagstaugliche Alternativen. „Die durchschnittlichen Wegeprofile des europäischen Motorradfahrers zeigen ganz deutlich, dass der Großteil der Biker auch heute mit einem Elektromotorrad gut bedient sein könnte“, so Eder.

Harte Fakten, Vernunft und Ökologie sind das eine, Fahrspaß ist das andere. „Jeder, der einmal das Vergnügen hatte, auf einem leistungsstarken Elektromotorrad zu sitzen, ist begeistert und von der Fahrdynamik, dem Drehmoment und der Agilität restlos überzeugt“, betont Eder. Und so steht für viele Empulse-Fahrer weltweit auch der intensive Fahrspaß im Fokus. Die schnelle Feierabend-Runde, der Ausritt am Wochenende, manchmal auch mit eingeplantem Steckdosen-Stopp. Die neuen Formen des elektrischen Motorradfahrens sind vielfältig und kreativ.

Elektroautos im städtischen Fuhrpark

9. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Mit der Einführung von Elektrofahrzeugen im Fuhrpark haben die Bergische Energie- und Wasser-GmbH (BEW) und ihre Gesellschafter in den Städten Wermelskirchen, Wipperfürth und Hückeswagen bereits vor drei Jahren ein aktives Zeichen für die Nutzung von Erneuerbaren Energien und eMobilität gesetzt. Im Frühjahr 2011 wurden der Fiat FiorinoE und der Mitsubishi i-MiEV an die Städte überreicht. Nach fast drei Jahren im intensiven Einsatz haben sich die Elektroautos bewährt. Das Projekt wird nun mit neuen Elektrofahrzeugen weitergeführt.

„Wir setzen uns klar für eine ökologische Ausrichtung unserer Region ein. Die Elektromobilität wird in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen. Als Stadtverwaltung fahren wir aus voller Überzeugung mit unseren Elektroautos“, erklärte der Bürgermeister der Hansestadt Wipperfürth, Michael von Rekowski. Und auch Stadtkämmerer Bernd Müller ist sich sicher: „Der Elektromobilität gehört – auch im ländlichen Bereich – die Zukunft. Bei der Schloss-Stadt Hückeswagen haben die Elektroautos im täglichen Einsatz in allen Bereichen der Verwaltung ihre Praxistauglichkeit bewiesen. Wir freuen uns, dieses Projekt mit dem neuen Renault ZOE fortzusetzen.“

Im Verbund Stärken und Alltagstauglichkeit belegen

20. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Da eMobilität beim BEM-Mitgliedsunternehmen Schletter schon lange einen hohen Stellenwert einnimmt, war es nur naheliegend, das Kooperationsangebot der SMA Gruppe anzunehmen und einen Demonstrationsbereich mit verschiedenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge einzurichten. Auf diese Weise soll für Interessierte die eMobilität erfahrbar gemacht und das PV-Energiemanagement weiter vorangetrieben werden. Zudem will man kurzfristig verfügbare Lösungen zur Einbindung von Ladestationen in das PV- Energiemanagement entwickeln.

In das intelligente Energiemanagement integrierte Elektrofahrzeuge helfen Betreibern von Photovoltaikanlagen, ihren selbst erzeugten Strom noch effektiver zu nutzen, um so ihre Betriebskosten weiter zu reduzieren. „Man kann im PV-Sektor und bei der Elektromobilität jetzt schon so viel machen. Aber die meisten reden nur davon, was noch nicht geht. Daher bringen wir gerne als Kooperationspartner unser Know-how und unsere Kompetenz ein, denn wir wollen was bewegen und zeigen, was alles schon heute möglich ist. Mit SmartPvCharge haben wir ja bereits ein entsprechend optimiertes Ladeverfahren entwickelt. Mit unserem System sind PV-Eigenverbrauchsquoten um die 90 Prozent durchaus realistisch“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Solar, Hans Urban.

Projektstart Langstreckenpendler mit eFahrzeugen

Das Projekt „LangstreckE“ im Rahmen des Schaufensters Bayern-Sachsen ist offiziell am 08. Mai 2013 gestartet. Dabei wurden gestern im BMW Werk Leipzig die ersten 15 rein elektrisch angetriebenen BMW ActiveE an Privatnutzer übergeben.

Gemeinsam mit den Partnern der Technischen Universität Chemnitz und der Stadtwerke Leipzig untersucht die BMW Group in diesem Forschungsprojekt die Frage, wie sich ein elektrisch betriebenes Fahrzeug im täglichen Einsatz im Grenzbereich der Reichweite bewährt. Zu diesem Zweck wurden Nutzer gesucht, die täglich ca. 40 bis max. 100 Kilometer einfachen Arbeitsweg zurücklegen oder anderweitig mindestens 90 Kilometer pro Tag fahren. Insgesamt finden bis 2014 fünf Phasen mit jeweils 15 privaten Nutzern statt, die über einen Zeitraum von zwölf Wochen einen BMW ActiveE einsetzen werden.

ePendler: elektromobil unterwegs

Wer ein Elektroauto für seinen täglichen Weg zur Arbeit auszuprobieren möchte, erhält im Rahmen des Projektes “ePendler” nun in Hessen die Gelegenheit dazu. Eine Arbeitswoche lang steht den Teilnehmern je ein Probefahrzeug kostenlos zur Verfügung. Ab sofort können sich Interessenten unter www.ependler-hessen.de für ein eAuto aus der markenübergreifenden Kampagnenflotte bewerben „Bürgerinnen und Bürger sollen auf die Tauglichkeit der Elektroautos für ihre alltäglichen Berufswege oder kurzen Strecken aufmerksam gemacht werden. Und das geht am besten, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen machen“, erklären die Initiatoren der Aktion, die Hessische Landesregierung und der Bundesverband eMobilität.

Die Teilnehmer erhalten ihr Testfahrzeug vom 01. bis 05. Juli 2013. Damit können sie täglich zur Arbeit pendeln und es auch für andere Fahrten nutzen. Kosten entstehen ihnen keine, außer für das Aufladen der Batterien. Und das dürfte sich lohnen: Denn die Stromkosten für ein Elektroauto liegen etwa 70 Prozent unter den durchschnittlichen Treibstoffkosten für ein herkömmliches Auto. Zudem sind sie auch automobile Vorreiter im Umweltschutz, denn die CO2-Emissionen eines Elektroautos sind gleich null. Besonders willkommen sind Testfahrer, die bereit sind, eine Pendler-Fahrgemeinschaft während der Aktionszeit einzugehen. Insgesamt stellen die Veranstalter 30 Probefahrzeuge zur Verfügung. Weitere Informationen rund um das Projekt finden Sie hier.

Bewährungsprobe bestanden

5. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Die vom BEM-Mitgliedsunternehmen DEKRA genutzten Elektroautos haben ihre Bewährungsprobe bestanden. „Unsere Erfahrungen mit der firmeninternen Nutzung von Elektrofahrzeugen in Ballungszentren wie Berlin, Essen, Düsseldorf und Stuttgart waren im Jahr 2012 durchweg positiv“, erklärt Friedemann Braus vom DEKRA Kompetenzcenter Elektromobilität.

Die Elektrofahrzeuge werden von Mitarbeitern für die Betreuung von Prüfstützpunkten in Kfz-Werkstätten genutzt. In Stuttgart stehen für Fahrten zwischen dem Flughafen, der DEKRA Zentrale und Zielen in der Region zusätzlich zwei Fahrzeuge in Kooperation mit dem Carsharing-Anbieter Flinkster bereit, wobei neuerdings eines der Fahrzeuge am Flughafen stationiert ist. Die Auslastung der Fahrzeuge ist gut: In den letzten zwölf Monaten wurde jedes Fahrzeug im Schnitt mehr als einmal pro Tag von DEKRA Mitarbeitern genutzt und insgesamt rund 10.000 Kilometer gefahren. Die Reichweite der genutzten Elektroautos liegt je nach Fahrweise und Außentemperatur zwischen 50 und 150 Kilometern. Da der Akku meist nicht leer gefahren wird, genügt für das Aufladen zwischen zwei Fahrzeugbuchungen in der Regel eine Pause von rund drei Stunden.

Hessen: Elektromobilität erfahrbar und sichtbar machen

1. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und die Hessische Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann haben am 25. Februar 2013 in Wiesbaden im Rahmen der “e-Beschaffungsinitiative Hessen” 30 Elektrofahrzeuge an verschiedene Dienststellen der Hessischen Landesverwaltung übergeben. “Damit machen wir deutlich, dass der Einsatz von Elektrofahrzeugen unter Alltagsbedingungen schon heute möglich ist”, erklärte Staatsminister Wintermeyer, der als Vorsitzender des Kabinettsausschusses Elektromobilität die Aktivitäten der Landesregierung koordiniert. “Gleichzeitig wollen wir Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr sichtbar machen”, ergänzte Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann.

Die 30 Fahrzeuge werden an folgende Dienststellen ausgeliefert: Hessisches Immobilienmanagement; Hessen mobil; Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Hessisches Ministerium der Finanzen; Hessischer Landtag; Regierungspräsidium Darmstadt. Darüber hinaus verfügt die Landesverwaltung bereits über 12 eFahrzeuge, die unter anderem in der Staatskanzlei, im Umweltministerium und im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Einsatz sind. Es soll aber nicht bei den 42 Fahrzeugen bleiben. “Derzeit läuft bereits die nächste Ausschreibungsphase für weitere 25 Elektrofahrzeuge, so dass die Hessische Landesverwaltung im Laufe des Jahres 2013 in der Summe über insgesamt 67 eFahrzeuge verfügen wird”, so die für die “e-Beschaffungsinitiative Hessen” zuständige Ministerin Eva Kühne-Hörmann. Für Maßnahmen und Projekte im Bereich der Elektromobilität ist zwischen 2013 und 2015 die Bereitstellung von 6,5 Millionen Euro vorgesehen. Daraus wird unter anderem die “e-Beschaffungsinitiative Hessen” finanziert. Eine weitere Maßnahme ist die kürzlich veröffentlichte Richtlinie zur Förderung von Elektromobilität in den hessischen Kommunen. Diese sind aufgefordert, der Landesregierung Projekte zur Elektromobilität vorzuschlagen, die das Land mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme fördert.

Bundeswehr fährt elektrisch im Opel Ampera

21. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Bundeswehr fährt ab sofort elektrisch – zumindest in Bonn und Berlin. Am 14. Februar 2013 wurden zwei Opel Ampera an die BwFuhrparkService GmbH übergeben. Mit dem Ziel der Reduzierung der Schadstoffemissionen werden derzeit alternative Antriebe bei Fahrzeugen der Bundeswehr erprobt. Durch die Pilotvorhaben sollen insbesondere die Praktikabilität, die Akzeptanz durch die Nutzer und die tatsächlichen Kosten im Betrieb ermittelt werden. Seit mehr als einem Jahr sind vor diesem Hintergrund bereits über 200 Erdgasfahrzeuge bei den Bundeswehrdienstleistungszentren in Norddeutschland in reibungslosem und störungsfreiem Betrieb. Die BwFuhrparkService GmbH will künftig laut eigenen Angaben weitere Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrpark integrieren. Schon heute werden ePkw und eTransporter an einigen
Standorten getestet.