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Artikel Tagged ‘Alltagstest’

Sonder-Testaktion: Eine Woche e-up! fahren

4. Februar 2014 Juliane Keine Kommentare

Gemeinsam mit dem VW-Autohaus Gessner & Jacobi startet die enercity Contracting GmbH (eCG) unter dem Motto „Ich fahre e-up!“ aktuell eine Kundentestaktion, um den rein elektrisch angetriebenen Kleinwagen eine Woche auf allen Wegen des Arbeits- und Freizeitalltags erproben zu können. “Technische Test- und Fahrberichte zur Leistungsfähigkeit von eKFZ gibt es reichlich. Dennoch herrscht Skepsis, ob die reinen eAutos die Alltagswege tatsächlich bewältigen können”, führt Frerich Brandes, Mobilitätsberater bei der eCG, an. “Eine kurze Testfahrt beim Händler macht zwar Spaß, gibt aber noch keine erschöpfende Antwort hierauf”, ergänzt Heinrich Jacobi, Geschäftsführer von Gessner & Jacobi. Diese Umstände waren Anlass für die beiden einen Langzeittest für ausgewählte Kunden zu organisieren.

Zum Auftakt der Auslobung der Testaktion “Ich fahre e-up!” drehen Anfang Februar 2014 Pressevertreter ihre Runden mit dem flinken Kleinwagen und berichten hierüber. Im März sind dann Kunden mit dem Testen dran. Im März 2014 sollen dann je zwei Privat- und Gewerbekunden den neuen VW e-up! für einen ausgiebigen Alltagstest kostenlos geliehen bekommen. Interessenten können sich online über die Voraussetzung zur Teilnahme informieren und noch bis zum 21. Februar 2014 eine aussagefähige Bewerbung via eMail abschicken. Neben dem Besitz eines gültigen Führerscheins und einen Stellplatz mit Stromanschluss ist auch die überzeugende Schilderung der Motivation und der Art des geplanten Einsatzes wichtig – welche Wege im Berufs- und Privatalltag sollen damit bewältigt werden? Die gemachten Erfahrungen sind bestmöglich zu dokumentieren, damit auch andere Interessenten darüber informiert werden können.

Erster 18-Tonnen-Elektro-LKW der Schweiz besteht Praxistest

17. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Seit über vier Monaten steht der erste emissionsfreie 18-Tonnen Elektro-LKW bei der Feldschlösschen Getränke AG im Einsatz und beliefert Kunden in der Agglomeration Zürich mit Bier und Getränken. Eine erste Bilanz macht deutlich: Das innovative Fahrzeug ist praxistauglich und erfüllt die Erwartungen vollends. Bei Feldschlösschen ist man erfreut über den erfolgreichen Einsatz und die Energieeffizienz: Eine Auswertung der Fahrten von September bis Dezember 2013 zeigt: Die innovative Technik des Fahrzeugs bewährt sich auch in der Praxis der täglichen Kundenbelieferung. Der LKW weist eine zufriedenstellende Nutzlast auf und die Batterie funktioniert wunschgemäß.

Pro Tag legte der erste Elektro-LKW im Schnitt 65 km zurück, belieferte 11 Kunden und war mit 4,6 Tonnen Bier und Getränken beladen. Er konnte somit wie geplant zur Belieferung von Kunden der Gastronomie und des Detailhandels in der Agglomeration Zürich eingesetzt werden. Von diesen erhält Feldschlösschen denn auch nur positive Rückmeldungen zum leisen und abgasfreien LKW. Der Energieverbrauch des Lastwagens beträgt pro 100km durchschnittlich 73kWh; dies entspricht weniger als acht Litern Dieseltreibstoff. Feldschlösschen betreibt Elektro-Lastwagen mit Strom aus Wasserkraft.

Projekt Chiems-E

12. Januar 2014 Juliane Keine Kommentare

Im Rahmen des zweijährigen Projekts “Chiems-E” analysiert das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) die Nutzbarkeit eines Elektroautos in der Marktgemeinde Prien am Chiemsee. “Das Verständnis und damit auch die Akzeptanz kann nur durch regionale, praktische und anschauliche Tests vor Ort gefördert werden”, so Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH. Im Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) werden im Rahmen des Projekts “Chiems-E” konkrete Tests mit verschiedenen Benutzergruppen durchgeführt. Anschließend werden die Ergebnisse strukturiert ausgewertet und der Marktgemeinde Prien zur Verfügung gestellt. Der Testwagen, ein Smart fortwo electric drive, wird von der Auto-Vertrieb-GmbH (AVG) für ein Jahr zur Verfügung gestellt.

“Mit der Projektdurchführung im LKZ als neutrale Plattform kann auch eine neutrale Projektarbeit gewährleistet werden”, so Fischer weiter. Dies sei wichtig, denn oftmals bestehen Vorbehalte gegenüber neuen Technologien. Bei der Elektromobilität zum Beispiel die eingeschränkte Reichweite. Allerdings sind beispielsweise 60 % bis 80 % – hier variieren die Daten – der täglichen Fahrten unter 60 km, also mit dem Testfahrzeug abzubilden. Aus diesem Grund sei die objektive Beurteilung und Ergebnis-Aufbereitung von wichtiger Bedeutung, um klar aufzeigen zu können, wo die Grenzen einer neuen Technologie sind, aber welche Nutzungsfälle auch heute schon möglich sind.

ePendler: Positive Bilanz für Alltagstest mit eAutos

17. Juli 2013 Juliane Keine Kommentare

Tolles Fahrgefühl, Klimavorteile, niedrige Fahrtkosten und voll alltagstauglich: Berufspendler sind begeistert von Elektroautos. Das ergibt die Auswertung der Kam­pagne ePendler – elektromobil unterwegs, bei der Berufspendler in Hessen eine Arbeits­woche lang Elektroautos testen durften. Die Teilnehmer wurden zu ihren Erfahrungen befragt. Insgesamt können sie sich gut vorstellen, zukünftig ein Elektroauto zu fahren. Durchschnittlich sind sie in dieser Woche 415 Kilometer gefahren, wobei die täglichen Fahrstrecken pro Fahrzeug stark variieren. In der Regel haben sie einmal pro Tag das Auto aufgeladen. Das Pendeln zur Arbeit hat nach Angaben aller Teilnehmer reibungslos funktioniert. Techni­sche Pro­bleme oder Fahrt­unterbrechungen aufgrund fehlender Reich­weite waren keine zu verzeichnen.

Die ePendler-Teilnehmer loben das „leise Fahren“ mit den Elektroau­tos, das sich eher wie ein „Gleiten“ anfühle. Zudem heben sie die ge­ringeren CO2-Emissionen und die niedrigeren Fahrtkosten als beson­dere Vorteile hervor. Tatsächlich verzeichnen Elektroautos auf Basis des deutschen Strommixes rund 45 Prozent weniger CO2-Emissionen als Benzin-Pkw. Mit regenerativem Strom läge der Klimavorteil bei 100 Prozent. Auch die Kostenvorteile sind mit 70 Prozent weniger Fahrt­kos­ten beim Fahren mit Strom statt Benzin beträchtlich. Weitere Ergebnisse und Eindrücke der ePendler-Teilnehmer finden Sie hier.

Twizy-Test von enercity startet

14. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Über 300 eMails sind in der einwöchigen Bewerbungsphase Ende August 2012 eingegangen. Die drei Testpersonen für die Renault Twizy stehen bei enercity fest: ein IGS-Schuldirektor, ein Mitarbeiter der Stadt Seelze und eine Hebamme. Sie werden sechs Wochen bis Ende Oktober 2012 die drei Testfahrzeuge im Alltagsverkehr Hannovers fahren. Übergeben werden die Fahrzeuge heute um 15.00 Uhr am enercity-Standort Glocksee in Hannover. Wir wünschen viel Spaß beim Fahren..!

Schweriner Versuch

24. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Welches Verkehrsmittel ist im Pendlerverkehr für Nutzer und Umwelt das Sinnvollste? Auto, Motorroller, Fahrrad, eBike oder der ÖPNV? Zur Ermittlung der wesentlichen Vor- und Nachteile der verschiedenen Verkehrsmittel auf dem täglichen Weg zur Arbeit wird im Zeitraum vom 16. bis 27. April der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderte „Schweriner Versuch“ durchgeführt. 8 Testfahrer werden werktäglich in den Hauptzeiten des Berufsverkehrs die 7 bis 9 km lange Strecke zwischen der Vorortsiedlung Friedrichsthal und dem altstädtischen Rathaus Schwerin mit den folgenden Verkehrsmitteln zurücklegen: Pkw (Benzin), Pkw (elektrisch), Motorroller (Benzin), Motorroller (elektrisch), Fahrrad, Pedelec, ÖPNV (zu Fuß zur / von der Haltestelle) und ÖPNV (mit dem Fahrrad zur Haltestelle).

Von Tür zu Tür werden die Parameter Zeit, Kosten, Energieverbrauch, CO2-Ausstoß, Stress, körperliche Bewegung und weitere gemessen, um heraus zu finden, welches der Verkehrsmittel in der Schnittmenge die beste Wahl im Pendlerverkehr darstellt. Die Messung beginnt beim Verlassen des Hauses, sie endet mit der Herstellung der Arbeitsbereitschaft am Arbeitsplatz. Zeiten für das Parken der Fahrzeuge oder das Ablegen regennasser Kleidung werden mit einbezogen. Die Einhaltung der Verkehrsregeln durch alle Versuchsteilnehmer wird über Helmkameras und Streckenkontrollen sichergestellt. Die Ergebnisse des Versuchs sollen noch in diesem Jahr auf Fahrrad- und Mobilitätskonferenzen präsentiert werden. Teil der Präsentation wird ein 5 bis 10-minütiger Film sein.

Testfamilie für Berliner Effizienzhaus Plus ausgelost

21. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Das „Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität“ wurde Anfang Dezember in Berlin feierlich eröffnet. Das Haus verfügt über eine Photovoltaikanlage auf Dach- und Fassadenflächen des Gebäudes und über eine hocheffiziente Wärmepumpe. So wird Strom produziert und klimafreundlich geheizt. Durch die Isolierung der Gebäudehülle und die optimierte Gebäudetechnik bleibt noch genug Energie übrig, um damit Elektrofahrzeuge laden zu können. Wie es sich in so einem Haus lebt, wird nun ab März 2012 von einer 4-köpfigen Familie im Alltags- und Praxistest erprobt. 132 Bewerber hatten sich für die 15-monatige Testphase beworben. Durch ein wissenschaftlich begleitetes Auswahlverfahren wurde der Teilnehmerkreis auf fünf Familien eingegrenzt, dessen Gewinner nun im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgelost wurden. Bis die Testfamilie einzieht kann das Effizienzhaus Plus noch bis zum 29. Februar 2012 in der Fasanenstraße 87 in Berlin-Charlottenburg, jeweils Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, besichtigt werden.

SWR3 – Drei Tage unter Strom Radio-Hörer testen Elektrofahrzeuge auf Zielfahrt durch SWR3-Land

17. März 2011 Juliane Keine Kommentare

125 Jahre Automobil – zum Jubiläum blickt SWR3 mit der Aktion “SWR3 – Drei Tage unter Strom” in die Zukunft auf unseren Straßen. Vom 31. März bis 2. April unterziehen die SWR3-Hörer die neuen, sogenannten “Zero-Emission-Technologien” einem Praxistest: Drei Tage, ca. 60 SWR3-Hörer und 30 Elektro-Autos, sechs Teilstrecken durch SWR3-Land mit fast 500 Kilometern und täglichen Zwischenstopps in zwei Städten zum Aufladen, Anfassen und Begutachten.

“Die Regierung möchte, dass 2020 in Deutschland eine Million Elektro-Autos fahren – wir wollen testen, wie weit diese Technik ist und wie alltagstauglich die Elektro-Autos bereits sind”, so Edgar Heinz, stellvertretender SWR3-Programmchef und Projektleiter der Aktion. Smart, Mercedes-Benz, Peugeot, Mitsubishi, Citroen und Tesla stellen ihre Modelle für die Zielfahrt von Koblenz über Bingen, Worms, Bruchsal, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd bis Ulm zur Verfügung. Auf zentralen Plätzen werden die Fahrzeuge aufgeladen und können unter die Lupe genommen werden.

Österreich: “Ich teste ein Elektroauto!”

27. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Aktion “Ich teste ein Elektroauto!” der Wirtschaftskammern Österreich und des Mobilitätsdienstleisters The Mobility House startet mit großem Erfolg in die zweite Runde. Im Rahmen der Elektroauto-Test-Aktion können insgesamt 30 österreichische KMU für je vier Wochen kostenlos den “THINK City” fahren. “So geben wir unseren Betriebe die Möglichkeit, die neueste E-Mobility-Technik im Geschäftsalltag zu testen und sich selbst eine Meinung davon zu bilden”, betont Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung Umwelt- und Energiepolitik in der WKÖ. Die Wirtschaftskammer Österreich und jede der neun Landeswirtschaftskammern übergeben jeweils ein Auto für je einen Monat an ein Unternehmen, das sich zuvor als Testfahrer beworben hat.

Erste Erfahrungen mit Elektroautos im Großstadtverkehr

26. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos können für Stadtbewohner eine realistische Alternative zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen sein. Dies zeigt die Auswertung einer ersten Testphase mit E-MINI-Fahrzeugen der BMW Group in Berlin durch Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Josef Krems. Die unter 800 Bewerbern ausgewählten 40 Testpiloten waren ein halbes Jahr lang mit den Versuchsfahrzeugen unterwegs. Die Gruppe bestand überwiegend aus Männern mit überdurchschnittlichem Einkommen, einem Durchschnittsalter von 48 Jahren und häufiger Fahrzeugnutzung im Alltag. “Erstmals haben nicht Techniker der Fahrzeughersteller, sondern alltägliche Nutzer die Fahrzeuge detailliert getestet”, berichtet Studienleiter Krems. Zwei Drittel der Nutzer fühlten sich mit dem MINI E genauso flexibel wie mit einem herkömmlichen Fahrzeug. Problematisch sei in den meisten Fällen nicht die geringe Reichweite von 150 Kilometern mit einer Akkuladung gewesen, sondern der eingeschränkte Lade- und Passagierraum wegen der 260 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterie. Als angenehm empfanden die Probanden die geringe Geräuschkulisse der Elektrofahrzeuge. Für Fahrspaß sorgte die hervorragende Beschleunigung dank guter Drehmomentwerte, die für Elektroantriebe typisch sind. Derzeit startet in Berlin die zweite Testphase, an der wieder 40 Probefahrer teilnehmen sollen. Das Projekt der BMW Group und von Vattenfall Europe wird für zwei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Der im Vorjahr gegründete Bundesverband eMobilität (BEM) hat rasche Fortschritte bei der Entwicklung des Elektroantriebs angemahnt. Es sei bereits fünf nach zwölf, sagte BEM Präsident Kurt Sigl mit Blick vor allem auf die chinesische Konkurrenz beim “Tag der Elektromobilität” in Berlin. Sein 2009 gegründeter Verband will sich langfristig für die Umstellung auf Elektromobilität, den Einsatz erneuerbarer Energien und für die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen einsetzen. In naher Zukunft sollen sowohl Vertretungen des BEM in den einzelnen Bundesländern als auch so genannte e-shops entstehen, die eMobilität für Verbraucher anfass- und erlebbar machen.