Archiv

Artikel Tagged ‘APCOA’

Event: “Elektromobilität”

16. Januar 2010 klaus Keine Kommentare

iqpc_elektromobilität_logoVom 15. bis 16.03. richtet Veranstalter IQPC in Berlin die Konferenz Elektromobilität aus. Sie soll Gelegenheit bieten, mit Vertretern von Stadtwerken, Kommunen, Automobilherstellern und Zulieferern u.a. folgende Fragen zu diskutieren: Wann und wie sind Entwicklung und Aufbau einer Ladeinfrastruktur ein lohnenswertes Geschäftsfeld für Stadtwerke? Welche Anforderungen werden an Energieversorgungsnetze gestellt – welche Konzepte zum Einsatz von Smart Grids sind zielführend? Wie können Energieversorger, Kommunen sowie Automobilhersteller und -zulieferer gemeinsam erfolgreiche Elektromobilitätsprojekte auf den Weg bringen?

Zu den Referenten gehören Vattenfall Europe AG, Continental Automotive GmbH, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Smiles AG, RheinEnergie AG, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Better Place, RWE AG, STAWAG, DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, Ford Werke GmbH, APCOA Autoparking GmbH u.v.m.
Die Teilnahme kostet von knapp 1.200 Euro (nur Workshoptag) bis knapp 2.700 Euro (2 Tage Konferenz + Workshoptag) pro Person.
mehr Infos u. Anmeldung

Next Generation Energy, Teil 2

22. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

Thomas Ludwig, beim größten Parkraumbetreiber Europas APCOA zuständig für Development Nord Ost, brach in Bensberg nun zunächst eine Lanze für die These, dass sich die Elektromobilität sogar noch schneller als erwartet – beispielsweise von der Bundesregierung – durchsetzen werde: “1,60 Euro ist eine Schmerzgrenze beim Spritpreis. [...] In 20 Jahren wird Erdöl nicht mehr wirtschaftlich förderbar sein.” Daher werden derzeit in exklusiver Partnerschaft mit RWE sukzessive Ladestationen in den 400 deutschen APCOA-Parkhäusern installiert, die es Kunden gestatten sollen, während ihrer Arbeits- oder Shopping-Zeit das Elektrofahrzeug nach- wenn nicht sogar vollständig zu laden.

teslaNach soviel – wiewohl spannender – Theorie war es den Teilnehmern ein dringendes Anliegen, den praktischen Kontakt zur bereits heute erfahrbaren Elektromobilität folgen zu lassen. Neben Segways, dem Toyota Prius, einem Jetcar, dem MEGA eCity (gestellt von DriveCarsharing) zogen natürlich Tesla und Hummer die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Was das Tesla/Lotus-Mobil angeht: Obwohl er in blau nicht ganz so umwerfend wirkt, wie in diesem “schnellen” Orangerot, obschon die Kombination Slicks und Regenwetter wilde Stunts verhinderte – Es ist schon beeindruckend, mit einem Pkw nahezu geräuschlos Fahrleistungen zu erleben, für die man sonst nicht nur ein schon recht sportliches Motorrad, sondern eben auch das entsprechende fahrerische Können benötigt.

HummHummerApropos geräuschlos: All jene, die sich zwar für den Siegeszug der eMobility, nicht aber für begleitende Treppenlift-Sounds begeistern können, müßten mindestens aus diesem Grund von dem Fraunhofer Institut nach Bensberg gebrachten Hummer mit Wasserstoff-Hybrid-Antrieb fasziniert sein. Dieses Fahrzeug dient Fraunhofer in mehreren Netzwerken als Versuchsfahrzeug für Komponenten alternativer Antriebe und wird gerade entsprechend ausgerüstet, wobei das Fahrzeug explizit den Charakter eines Versuchsträgers hat und deshalb auch viel Raum für zuzurüstende Komponenten benötigt. Im Gegensatz zum reinen Elektroantrieb und dessen vorläufig eingeschränkten Reichweiten ist hier vorgesehen, das große Potenzial des Nachrüstmarkts durch Produktion von Wasserstoff auf dem Fahrzeug (Elektrolyse) und Einblasung unter Nutzung des konventionellen Verbrennungsmotors zu erschließen. Das ist der Grund, warum der ursprüngliche Antrieb sowie dessen unnachahmlich donnernder V8-Sound vollständig erhalten bleibt…

AÜWEin weiterer Vortragender, Michael Lucke, Geschäftsführer Allgäuer Überlandwerk GmbH, meisterte nun mühelos die nicht ganz leichte Übung, nach derartigen Sinneseindrücken und/oder Mittagessen zurück zur Wissensvermittlung zu finden. Packend wusste er darzustellen, wie der Energieversorger AÜW den Business Case eines eigenen Handelsunternehmens für Pedelecs geprüft – und dann aus Kostengründen wieder verworfen hat. Stattdessen setzt man seither auf Projekte wie “eE-Tour Allgäu”, das die Hersteller und Player RUF, BMWi, DLR, Renault, John Deere oder Move AboutW vereint. In diesem Kontext werden nächstes Jahr 30 Ladestationen errichtet und 30 Fahrzeuge beschafft, die teils z.B. Hotels für Aktionen wie “CO2-freie Täler” zur Verfügung gestellt und die teils als AÜW-Flottenfahrzeuge eingesetzt werden.

xingAbschließend wurde die hier bereits ausführlich behandelte aktuelle Barkawi-Studie zum Thema Markteinführung Elektromobilität vorgestellt und seitens dem Leiter der Studie Frank Reichert einige besonders Erfolg versprechende Geschäftsmodelle am Beispiel Flottenbetrieb und Carsharing vertieft – Abschluß einer wirklich gelungenen Veranstaltung, die im folgenden Jahr wiederholt werden soll. In der Zwischenzeit können Interessierte im Next Energation Energy-Forum auf Xing Mitglied werden und den Diskurs weiterführen. Zur Registrierung geht es hier.

R&S produziert RWE-Ladestationen

16. November 2009 klaus Keine Kommentare

Rohde & Schwarz Teisnach (R&S) hat sich durch einen Volumenauftrag des RWE Konzerns in Deutschland als Produzent von Ladestationen für Elektrofahrzeuge positioniert. Seit Beginn des von der RWE AG initiierten, bundesweit angelegten Projekts Elektromobilität wurden bereits 500 Stück gefertigt. Als Dienstleistungsanbieter übernimmt das Fertigungswerk Teile der Entwicklung, Konstruktion und Produktion der Ladestationen.

Carolin Reichert, Leiterin d. GB Elektromobilität bei RWE, präsentiert eine Ladesäule zusammen mit Torsten Frieb-Preis (Mitte), Vertriebsleiter und Johann Kraus, Werkleiter von Rohde & Schwarz Teisnach.

Carolin Reichert, Leiterin d. GB Elektromobilität bei RWE, präsentiert eine Ladesäule zusammen mit Torsten Frieb-Preis (Mitte), Vertriebsleiter und Johann Kraus, Werkleiter von Rohde & Schwarz Teisnach.

Neben dem ADAC, Sixt, Siemens und Deutschlands größtem Parkraumanbieter APCOA gehört auch R&S zum Projektteam des RWE für Elektromobilität. Inzwischen wurden 60 Ladepunkte in Berlin installiert. 150 weitere Ladepunkte wurden in Metropolen wie Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main und München errichtet. Da das Aufladen der Elektrofahrzeuge mehrere Stunden dauert, werden die Ladepunkte vor allem dort errichtet, wo die Autos ohnehin parken – also in Parkhäusern oder auf Großparkplätzen. Doch auch für den privaten Bereich gibt es eine Lösung. Das Fertigungswerk in Teisnach hat diesen Folgeauftrag bereits erhalten: “Für ein gemeinsames Projekt zwischen der RWE AG und der Daimler AG werden wir die ersten 100 Ladestationen produzieren, die man an der Wand befestigen kann. Damit bietet RWE auch privaten Haushalten eine eigene Tankstelle für die Garage, die wir bei uns produzieren”, freut sich R&S-Vertriebsleiter Thorsten Frieb-Preis. Langfristiges Ziel der Projekt-Beteiligten ist es, ein flächendeckendes Netz mit Ladepunkten in ganz Europa zu errichten.

Hamburg: Elektrofuhrpark ab 2010

5. September 2009 klaus Keine Kommentare

Die Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk und Umwelt-Staatsrat Christian Maaß kündigten jetzt an, im Rahmen der Klimaschutzziele der Hansestadt solle bereits 2010 eine erste Flotte elektrisch betriebener Fahrzeuge eingesetzt werden. Zunächst sei geplant, ab Mitte 2010 bis zu 70 stadteigene Elektroautos auf die Straßen der Hansestadt zu bringen. Es werde aktuell mit deutschen Herstellern verhandelt, so Maaß. Da serienreife Elektrofahrzeuge von “VW, BMW & Co.” frühestens im Jahr 2012 verfügbar seien, werde an weiterentwickelte Protoypen gedacht. Zudem sollen schrittweise bis zu 100 Ladesäulen im öffentlichen Raum der Stadt aufgestellt werden. Bis 2020 werde mit insgesamt 50.000 bis 100.000 E-Fahrzeugen in Hambug gerechnet.

Auch Bereiche des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg sowie Kurierfahrzeuge von Logistikunternehmen sollen auf die neue Technologie umgestellt werden. Der Strom für die Batteriefahrzeuge solle zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammen, hieß es. Das Auftanken der Stromer soll dabei bis zu 50 Prozent billiger sein als einmal volltanken mit Benzin, die Kosten über die Stromrechnung abgebucht werden. Hamburg ist eine der acht Modellregionen für Elektromobilität in Deutschland.

In drei Hamburger Parkhäusern des Betreibers APCOA gibt es bereits heute Elektrozapfsäulen. Für 18,49 Cent/kWh kann dort der Fahrer eines Elektrofahrzeugs wieder “nachladen”. Eine monatliche Grundgebühr von 69 Euro soll im ersten Jahr noch nicht erhoben werden.

Park and Load – RWE kooperiert mit APCOA

12. Juni 2009 frecker Keine Kommentare

Der Energiekonzern RWE will Ladestationen für Elektroautos in öffentlichen Parkgaragen installieren. Kooperationspartner für dieses Projekt ist die APCOA Autoparking GmbH. APCOA ist der größte europäische Parkraumbewirtschafter. Zunächst geplant sind RWE-Ladestationen in 20 Parkgaragen der APCOA in Berlin.

In Berlin sollen die ersten APCOA Parkhäuser mit Ladestationen der RWE ausgerüstet werden   Quelle: RWE

In Berlin sollen die ersten APCOA Parkhäuser mit Ladestationen der RWE ausgerüstet werden Quelle: RWE


In einem weiteren Schritt soll die Ladeinfrastruktur dann auch in Parkhäusern in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und München aufgebaut werden. „Elektrofahrzeuge werden eine wichtige Rolle für die Mobilität der Zukunft spielen. APCOA investiert bewusst in die Tankstelle der Zukunft und bietet seinen Kunden damit richtungsweisende Services“, erklärte Thomas Veith, Geschäftsführer der APCOA. Durch die Ladestationen sollen Elektrofahrzeuge aufgeladen werden, während die Fahrer einkaufen. Den Angaben zufolge rückt RWE mit der Kooperation seinem Ziel näher, bundesweit ein flächendeckendes Tankstellennetz für Elektrofahrzeuge aufzubauen. “Wir freuen uns, Europas Marktführer unter den Parkraumbewirtschaftern als Partner zum Aufbau unserer Ladeinfrastruktur gewonnen zu haben. Gemeinsam wollen wir dem Verbraucher zeigen, dass unkompliziertes Laden in der Öffentlichkeit schon bald zum Alltag gehört”, sagte Carolin Reichert, verantwortlich für Elektromobilität bei RWE.

Categories: news Tags: , , , ,