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Artikel Tagged ‘Arbeitsplätze’

eMobilität als europäischer Jobmotor

25. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Wenn die Automobilindustrie grüner wird, könnten in der EU mehr als eine Million neue Jobs entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die European Climate Foundation am 24. Juni 2013 in Brüssel vorgestellt hat. Demnach könnten bis 2030 etwa 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, wenn konsequent vom reinen Verbrennungsmotor auf Plug-in-Hybridtechnik sowie auf Elektroantrieb – batteriebetrieben oder mit Strom aus einer Brennstoffzelle – gewechselt würde. Weitere Informationen rund um die Studie finden Sie hier.

Elektroautos brauchen neue Spezialisten

15. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Jeden Monat bewerben sich 40.000 Menschen bei BMW. Trotzdem muss der Autokonzern selbst Ausschau halten nach Spezialisten. Warum das so ist, erklärt Personalmanagerin Tanja Bermeitinger im Interview mit der FAZ.

“Schon jetzt beschäftigen sich mehr als 3000 unserer Mitarbeiter mit Themen rund um die Elektromobilität, von der Entwicklung über die Produktion bis hin zu Vertrieb und Aftersales. Allein in unserem Werk Leipzig sind 800 neue Stellen entstanden. Einige Besonderheiten des i3 stellen neue Anforderungen an die Belegschaft: Die Karbonteile zum Beispiel werden geklebt und nicht geschweißt. Und für den Elektromotorantrieb brauchen wir Elektrotechniker, die sich mit Hochvoltspeichern auskennen. In Freimann haben wir ein eigenes Trainingszentrum für Elektroantriebe eingerichtet, in dem wir die Mitarbeiter für den Umgang mit mehr als 400 Volt qualifizieren. Auch beim Thema Batterie suchen wir noch weiterhin gute Ingenieure, wir benötigen Hochvoltspeicher- und Zellstoffexperten”, so Bermeitinger. Das vollständige Interview finden Sie hier. Lesenswert..!

150.000 neue Jobs in Europa bis 2030

11. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Im Auftrag der EU wurde jetzt an der Universität Duisburg-Essen eine Studie zur Entwicklung der Automobilindustrie durchgeführt. Anhand von fast 100 Gesprächen mit Wirtschafts- und Politik-Experten aus Europa, Asien und den USA entwickelten die Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Heike Proff und Dominik Kilian vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Internationales Automobilmanagement ein Prognosemodell, das zur Abschätzung der Veränderungen auf dem europäischen Automobilmarkt dient. Trotz der Tatsache, dass bisher nur wenige Elektroautos auf den Straßen fahren, gehen die Fachleute von erheblichen Zuwächsen bei der Elektromobilität aus. Die Studie der Universität Duisburg-Essen kommt zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen in der EU im Jahr 2030 mehr als 30 % betragen wird.

„Wenn der Marktanteil an Elektrofahrzeugen steigt und die Komponentenfertigung in den EU-Staaten verstärkt wird, könnte in diesem Bereich 2020 eine um bis zu 40 Mrd. Euro höhere und 2030 um bis zu 30 Mrd. höhere Wertschöpfung erreicht werden. Dadurch könnten europaweit 100.000 bis 150.000 neue Arbeitsplätze entstehen“, meint Proff.

Neue Arbeitsplätze durch Elektromobilität

16. März 2013 Juliane Keine Kommentare

“Die Elektromobilität kann viele tausend neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Sowohl in der Forschung als auch in der Produktion kann die neue Antriebstechnologie zum Jobmotor für die deutsche Industrie werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen”, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), bei der Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2013 diese Woche in Berlin. 2013 und 2014 sollen laut seiner Aussage tatsächlich 14 elektrifizierte Serienmodelle ‘Made in Germany’ in den Handel kommen. Wissmann unterstrich: “Der Löwenanteil der Entwicklung und Produktion dieser Elektroautos wird an deutschen Standorten erbracht. Deutsche Hersteller und Zulieferer bauen ihre inländischen Standorte zu Zentren für Elektromobilität aus. Das schafft neue Arbeitsplätze und sichert bestehende Jobs. Die Automobilindustrie leistet ihren Beitrag, damit Deutschland Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität werden kann. Aber auch die Politik ist gefordert.”

Produktion des eGolf startet im zweiten Halbjahr 2013

12. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Volkswagen AG lässt den Antrieb für die künftigen Elektroversionen der Modelle Golf und Up im Werk Kassel im nordhessischen Baunatal fertigen. Wie ein Unternehmenssprecher am Freitag in Baunatal mitteilte, soll die Produktion des eGolf in der zweiten Jahreshälfte 2013 starten. 2010 ging der Autobauer von rund 10.000 eAntrieben pro Jahr für den Up aus. „Wir erhöhen die Kapazitäten um einige tausend“, sagte der Sprecher. Die genauen Stückzahlen würden jedoch von der Zahl der Käufer abhängen. 2013 soll zunächst der neue Kleinwagen Up die Elektromotoren und Getrieben aus Kassel erhalten. Danach soll der eGolf folgen. Das Werk in Kassel habe sich gegen weltweite Konkurrenz durchgesetzt, sagte Werkleiter Hans-Helmut Becker. Darauf sei er stolz. Wie viele neue Arbeitsplätze entstehen, ist noch nicht klar. Derzeit sind im Werk Kassel rund 15.700 Menschen beschäftigt, davon 200 mit dem eAntrieb.

IG-Metall: Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet

17. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Die IG Metall hat jetzt ein Betriebsräte-Netzwerk Elektromobilität gegründet. „Die Weichen müssen frühzeitig für eine zukunftsfähige Mobilität und sichere Arbeitsplätze gestellt werden. Ziel des von der IG Metall initiierten Betriebsräte-Netzwerkes Elektromobilität ist es, die Veränderungsprozesse in der Automobilindustrie beschäftigtenorientiert zu gestalten und die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg als ‚Schaufenster Elektromobilität’ zu etablieren. Neben sicheren Arbeitsplätzen, stehen Aus- und Weiterbildung im Vordergrund,“ sagt Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und Mitglied des Aufsichtsrates der Metropolregion. Die Gründungsmitglieder des Betriebsräte-Netzwerkes kommen aus insgesamt neun Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie und vertreten rund 104.000 Beschäftigte in Niedersachsen. Im Netzwerk arbeiten Betriebsräte der Volkswagen-Standorte, von Johnson Controls, Bosch und Continental zusammen.

Andreas Jung, CDU, MdB

29. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Andreas Jung

“Elektromobilität ist das politische Querschnittsthema par excellence. Kein mir bekanntes politisches Thema vereint so viele unterschiedliche Akteure und Fachgebiete. Elektromobilität bringt das Windrad in die Verkehrspolitik, und schon macht sich die chemische Industrie Gedanken über Parkgebühren. Wieder einmal verschwinden alte Widersprüche, Umwelt- und Wirtschaftspolitik ziehen an einem Strang.

Für die Politik bedeutet dies, dass sie vor allem in ihrer koordinierenden Funktion gefragt ist. Und genau dies möchte ich leisten. Als Beauftragter für Elektromobilität meiner Fraktion koordiniere ich die politische Facharbeit der Union im Bundestag. Mit von der Partie sind unsere vier Berichterstatter aus den Ausschüssen, meine Bundestagskollegen Steffen Bilger, Dr. Reinhard Brandl, Christian Hirte und Franz Obermeier. Zusammen formulieren wir unsere politischen Positionen zur Elektromobilität und begleiten die Arbeit der Ministerien. Das tun wir wo nötig auch in kritischer, antreibender Funktion.

Dazu stehen wir in äußerst regem Kontakt mit gesellschaftlichen Akteuren: Allein im letzten Jahr haben wir dutzende Veranstaltungen und Koordinierungskreise mit Umweltverbänden, Forschungseinrichtungen, Industrievertretern aller Bereiche und Umsatzgrößen, Rechts- und Marktexperten sowie Verkehrsexperten abgehalten. So manchen Aspekt des Regierungsprogramms Elektromobilität vom 18. Mai schreiben wir uns auf die Fahne, und wir werden weiter auf seine zügige Umsetzung achten!

Als Umweltpolitiker ist mir vor allem die Verknüpfung mit Erneuerbaren Energien wichtig: Ökostrom muss das Benzin der Zukunft werden! Und wenn dabei noch hunderttausende deutsche Arbeitsplätze entstehen können, dann ist dies sicher den Schweiß der Edlen wert. Nicht zuletzt deshalb freue ich mich auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit dem BEM”, so Andreas Jung, MdB und Parlamentarischer Beirat beim BEM.

Volker Ratzmann, Bündnis 90/Die Grünen, MdA

24. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Volker Ratzmann

»Um den Lebenswert unserer Städte erhalten zu können und den sozialen Herausforderungen gewachsen zu sein, brauchen wir mehr Wirtschaftskraft, mehr Unternehmen und nicht zuletzt mehr Jobs für die Menschen, die hier leben. Ich bin davon überzeugt, dass die Elektromobilität zu den Zukunftsfeldern gehört. Dabei ist Elektromobilität viel mehr als nur eine neue Antriebstechnologie. Elektromobilität ist eine doppelte Zukunftschance, denn sie schafft neue zukunftsfähige Arbeitsplätze und stellt die Weichen für moderne und klimafreundliche Mobilität. Wir haben mehr vor uns, als nur den Motor auszutauschen, es geht um Gesamtlösungen. Das eAuto der Zukunft ist dreifach vernetzt: mit anderen Verkehrsmitteln, mit dem Stromnetz als Speicher für Erneuerbare Energien und mit dem Internet für die Abrechnung des Stroms«, so Volker Ratzmann, MdA und Parlamentarischer Beirat im Bundesverband eMobilität.

“Das Elektroauto kann tausende Stellen schaffen”

16. Februar 2011 Juliane Keine Kommentare

In der Autoindustrie geht derzeit die Angst vor einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen um – denn das Elektroauto ist weniger komplex zu bauen. Gewerkschaftsführer Berthold Huber im Interview mit dem Handelsblatt über die Chancen der neuen Technologie und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. “Ich sehe in der Elektromobilität eher eine Chance für die Beschäftigten denn eine Gefahr. Erste Studien, die sich mit dem Thema beschäftigen, sagen voraus, dass durch neue Komponenten wie Batterie und Elektromotor unter dem Strich weltweit bis ins Jahr 2020 250 000 Arbeitsplätze entstehen können. Ich erwarte deshalb, dass es über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu einem positiven Beschäftigungseffekt durch den Umbruch zur Elektromobilität kommen wird.”

Das gesamte Interview finden Sie hier.

Elektromobilität – Wertschöpfung in Deutschland

29. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 23.06.2010 hatte das Forum ElektroMobilität Akteure aus Industrie, Mittelstand und Forschung nach Berlin zur Veranstaltung “Kooperation ElektroMobilität” eingeladen. Ziel war es, den Dialog über Synergie- und Kooperationspotenziale zu intensivieren. Die Experten waren sich einig, dass noch ein hoher Entwicklungsbedarf für Technologien im Zielfeld Elektromobilität besteht. „Um die notwendigen Kompetenzen im Technologiefeld Elektromobilität weiter auszubauen und den neuen Markt zu entwickeln haben wir German-E-Cars gegründet“, so Dirk Fräger, Geschäftsführer der FRÄGER Gruppe. Diesen Monat habe die Serienfertigung des STROMOS begonnen – ein Elektroauto, zu zwei Drittel „Made in Europe“. Fräger betonte, dass neben der Klärung von Markt- und Rahmenbedingungen vor allem der Austausch mit Netzwerkpartnern an Bedeutung gewinne: „Wir wollen in Zukunft industrielle Kooperationsmöglichkeiten nutzen und insbesondere unseren Zugang zur Forschung verbessern.“ Dirk Fräger hat mit der Gründung der German E Cars GmbH auf den Zukunftsmarkt Elektromobilität gesetzt und trotz Krisenzeiten über 30 neue Arbeitsplätze geschaffen.
„Der hohe Abstimmungs- und Vernetzungsbedarf beschränkt sich keinesfalls auf eine Branche oder Region“, so Dr. Guido Weißmann, Leiter der Geschäftsstelle des Forum ElektroMobilität e.V. „Deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz und fördern den kontinuierlichen und interdisziplinären Dialog zwischen relevanten Akteuren aus Forschung und Wirtschaft.“ Mit Blick hierauf biete die Reihe „Kooperation ElektroMobilität“ eine offene, interdisziplinäre Dialogplattform für den Austausch über Erfahrungen, Kernkompetenzen und Kooperationsmöglichkeiten.