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auto motor und sport-Kongress

11. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Der auto motor und sport-Kongress „Umwelt & Technik“ geht 2011 in die zweite Runde: Bei dem interdisziplinären Kongress, der am Donnerstag, 14. April 2011, im Internationalen Congresscenter der Landesmesse Stuttgart stattfindet, diskutieren Vertreter der Autoindustrie und der Energiewirtschaft auf Einladung des Magazins „auto motor und sport“ mit Politikern und Wissenschaftlern übergreifende Zukunftsfragen zum Thema Mobilität und Energieversorgung.

Schon jetzt haben viele prominente Referenten ihr Kommen zugesagt, darunter Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, Dr. Wolfgang Reitzle, Chef der Linde AG, Vladimir Kotenev, Hauptgeschäftsführer von Gazprom Deutschland oder Michael Dick, Entwicklungsvorstand der Audi AG.

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Röttgen auf dem auto motor und sport-Kongress

16. April 2010 Juliane Keine Kommentare

“Wer in der Automobilindustrie jetzt nicht energisch auf Elektromobilität setzt, der wird bald nicht mehr wettbewerbsfähig sein”, so Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen in seiner Rede auf dem “auto motor sport-Kongress” in Stuttgart. “Die Bundesregierung muss daher gemeinsam mit der Industrie ihre Anstrengungen verstärken, um bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos aus deutscher Produktion auf die Straße zu bringen. Deshalb sollte die Bundesregierung prüfen, ob eine Markteinführung zum Beispiel durch eine nationale Beschaffungsinitiative unterstützt werden kann.” Röttgen betonte, dass es derzeit keine Alternative zu einem Ausbau der Elektromobilität gebe. Wenn Deutschland seinen Beitrag zum Erreichen der globalen Klimaziele leisten wolle, führe im Verkehrssektor kein Weg an der Elektromobilität vorbei. Denn die bis zum Jahr 2050 notwendige Minderung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes könne durch eine Optimierung des Verbrennungsmotors alleine nicht geschultert werden. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung McKinsey im Auftrag des Bundesumweltministeriums geht davon aus, dass selbst bei einer weiteren Optimierung des Verbrennungsmotors bis 2050 mindestens 70 Prozent “emissionsfreies Fahren” erforderlich sein wird. Dabei stellte der Minister aber klar: “Elektromobilität ist nur dann wirklich emissionsfrei, wenn der Strombedarf der Elektrofahrzeuge aus zusätzlichen erneuerbaren Energien gedeckt wird.” Zur Sicherung des Automobilstandortes Deutschland sei es jetzt wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie – insbesondere gegenüber asiatischen Ländern – zu stärken. Deshalb müssten nun alle Ressourcen von Wirtschaft und Forschung in allen Bereichen und Branchen gebündelt werden, um zentrale Bestandteile der Wertschöpfungskette – wie zum Beispiel die Batterieproduktion – in Deutschland zu etablieren.

Diskussionen zur emobilen Zukunft

16. April 2010 Juliane Keine Kommentare

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Auf dem auto motor und sport-Kongress kamen die wichtigsten Vertreter aus verschiedenen Branchen zusammen, um über die Zukunft der Elektromobilität zu diskutieren. Neben VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg und Shai Agassi, Chef von Better Place, diskutierte auch Magna-Technik-Vorstand Burkhard Göschel über die kommenden Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik. Wie erwartet waren sie sich nicht in allen Punkten einig. So rechnet Volkswagen damit, dass in zehn Jahren etwa 300.000 Elektrofahrzeuge von VW in Deutschland unterwegs sein werden. Im Mittelpunkt stünden dabei der Elektro-Golf und der Kleinwagen Up. Dabei würde VW auf eigene Batteriesysteme setzen und lehne das Batteriewechselkonzept von Beter Place weiter ab, um selbst für die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge garantieren zu können. Shai Agassi, Chef von Better Place, hielt dem in einem leidenschaftlichen Plädoyer entgegen, dass die Autofahrer durch das von ihm entwickelte Wechselsystem vom laufenden technischen Fortschritt der Batterien profitieren würden. “Das ist anders, wenn man die Batterie ins Auto einbaut. Dann bleibt man auf dem Stand der Technik stehen”, erklärte Agassi. Das Wechselsystem erlaube niedrigere Preise als Benzin-Verbrennungsmotoren und ermögliche die Serienproduktion, was dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen werde. Für Burkhard Göschel sei momentan vor allem problematisch, dass sich die Hersteller gegenseitig behindern, weil jeder an einem eigenen Batteriesystem arbeite. “Es wird eine gewisse Normierung geben, weil im Moment keiner auf genügend Volumen kommt. Die Hersteller behindern sich gegenseitig. Skaleneffekte gibt es nur, wenn man sich in dem Bereich zusammenschließt.” Abzuwarten bleibt nun, welche Strategie zum Erfolg führen wird.