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Artikel Tagged ‘Automobilindustrie’

Baden-Württembergischen OEMs droht Rückstand bei der eMobilität

29. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Baden-Württemberg gehört aktuell zu den weltweit führenden Regionen im Automobilbau, was nicht zuletzt leistungsfähige Fahrzeughersteller wie Daimler, Porsche und Audi unterstreichen. In Zukunft könnte sich diese Vormachtstellung jedoch ändern, wenn sich die baden-württembergische Automobilindustrie nicht auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Branche einstellt. Durch die Endlichkeit fossiler Brennstoffe, wachsendes Umweltbewusstsein und ein verändertes Mobilitätsverhalten gewinnen alternative Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantriebe und Elektromobilität insgesamt an Bedeutung.

Um herauszufinden, wie sich die Automobilindustrie in Baden-Württemberg langfristig wandeln muss, damit sie auch in Zukunft zur internationalen Weltspitze gehört, hat das Fraunhofer ISI die Studie „Elektromobilität weltweit: Baden-Württemberg im internationalen Vergleich“ durchgeführt. Basierend auf umfassenden Analysen von neun im Bereich der Elektromobilität führenden Regionen wie zum Beispiel Kalifornien, Paris, Tokio oder Seoul sowie einer Detailanalyse Baden-Württembergs wurden die Stärken und Schwächen des Landes herausgearbeitet. Aufbauend auf den hierbei gewonnenen Erkenntnissen hat das Fraunhofer ISI zudem Handlungsempfehlungen abgeleitet, die aufzeigen, wie der Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität gelingen kann. Cornelius Moll, Projektmitarbeiter der Studie am Fraunhofer ISI, weist auf große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen hin: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Baden-Württemberg aktuell weder beim Angebot von Elektrofahrzeugen oder -technologien noch bei der Anwendung der Elektromobilität zur Führungsriege zählt. Auf der Angebotsseite sind vor allem die japanischen Regionen Aichi und Tokio sowie das südkoreanische Seoul führend.“ Die vollständige Studie können Sie sich hier herunterladen.

Elektromotoren in der Automobilindustrie

18. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Die 3. Internationale Jahreskonferenz Advanced E-Motor Technology bietet vom 24. bis 26. Februar in Frankfurt umfangreiche Einblicke in aktuellste Entwicklungen von Elektromotoren in der Automobilindustrie. Dies beginnt mit einer globalen Übersicht über Marktentwicklungen im Bereich Elektromobilität wie beispielsweise Trends zu Elektrofahrzeugen im Nahverkehr und geht über die Diskussion verschiedener Motorenkonzepte, mit und ohne Magneten, bis hin zu Detailfragen der qualitativ hochwertigen Fertigung von Elektromotoren. Konferenzsprache ist Englisch. Das Portfolio der Redner ist international breit gefächert – darunter Referenten von Renault, Jaguar Land Rover, EM-motive, Audi Sport Team und Siemens. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Auftaktveranstaltung der Automechanika Frankfurt

2. August 2014 Juliane Keine Kommentare

Die Automobilindustrie ist auf allen globalen Märkten ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Die Wettbewerbsfähigkeit in diesem hochkompetitiven Wirtschaftssegment wird nicht zuletzt durch Innovationsvorsprünge im Bereich Antriebstechnologien und Energieeffizienz, kundenorientiertes Design sowie die richtige Digitalisierungsstrategie gesichert. Die Innovationszyklen passen sich hierbei an die sich stetig ändernden gesellschaftlichen Wertevorstellungen und Kundenbedürfnisse sowie dem digitalen Fortschritt des 21. Jahrhunderts an. Auf welchem Innovationsgrad bewegt sich die Automobilindustrie heute? Welche neuen Kundenbedürfnisse gibt es zu berücksichtigen? Wie sehen die Mobilitätskonzepte der Zukunft aus und wie lässt sich das Auto in unser digitalisiertes Leben integrieren? Und bieten alternative Antriebssysteme eine wirkliche Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor? Zum Auftakt der diesjährigen Automechanika wird die ZEIT KONFERENZ Automotive am 15. September 2014 in Frankfurt am Main diese und weitere Fragestellungen mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Berufsbegleitendes Masterstudium zum Thema eMobilität

Die staatlichen Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) bieten ein gemeinsames, berufsbegleitendes Masterstudium „Elektromobilität“ mit Abschluss M.Eng. an. Die Hochschulen Aalen, Heilbronn, Mannheim, Esslingen und Ravensburg-Weingarten stellen sich damit einem zentralen Zukunftsthema der nachhaltigen Entwicklung in der Automobilindustrie. Durch das Kooperationsangebot werden die Kompetenzen im Bereich der Elektromobilität gebündelt. Jede Hochschule verfügt über besondere Wissensträger und exzellent ausgestattete Labor, die in den gemeinsamen Masterstudiengang eingebracht werden.

Das Studium ist ein klassisches Präsenzstudium, dadurch ist eine hohe Lehr- und Lernqualität gewährleistet, da der persönliche Austausch des Lehrenden und der Studierenden im Mittelpunkt steht. Die Vorlesungen finden am Freitagnachmittag und Samstag an der Hochschule Esslingen statt. Spezielle Laborveranstaltungen werden an den jeweiligen Hochschulen vor Ort angeboten. Durch den modularen Studienaufbau und der anschließenden Prüfung ist die Studierbarkeit für Berufstätige gegeben. Zulassungen für den Studienbeginn im Herbst 2014 sind bis 15. Juli 2014 möglich. Weitere Informationen rund um das Masterstudium finden Sie hier.

6. E-MOTIVE Expertenforum

14. April 2014 Juliane Keine Kommentare

Wolfsburg ist am 15. und 16. Mai 2014 Treffpunkt für Deutschlands Fachleute aus Maschinen- und Anlagenbau, Zuliefer- und Automobilindustrie sowie Elektrotechnik zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Im Rahmen des 6. E-MOTIVE Expertenforum zeigen Spitzenreferenten aus Industrie und von führenden Forschungseinrichtungen die Trends in der Entwicklung elektrischer Fahrzeugantriebe von Fahrzeugen und mobilen Maschinen auf. Im Zentrum stehen wichtige Innovationen der Antriebstechnik vom Werkstoff über die Komponentenfertigung bis hin zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen am Markt. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

Elektromobilität: Revolution der Automobilindustrie

15. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Video-Tipp: Auf der 26th International AVL Conference “Engine & Environment hat der Zukunfts- und Trendforscher Lars Thomsen einen großartigen Vortrag zum Thema “Elektromobilität: Revolution der Automobilindustrie innerhalb der nächsten 520 Wochen” gehalten. Die vollständige Rede können Sie sich hier online anschauen. Reinschauen und genau zuhören..!

Start des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Elektromobilität

6. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Zum kommenden Wintersemester 2013/14 startet der gemeinsame berufsbegleitende Masterstudiengang Elektromobilität der Hochschulföderation SüdWest (HfSW). Um der ökologischen und auch nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden und die Fahrzeuge mit Elektromotor voranzutreiben, haben die fünf Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest Aalen, Esslingen, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und Heilbronn einen 4-semestrigen Masterstudiengang konzipiert, um Ingenieuren aus der Automobilindustrie eine geeignete Weiterqualifizierung zu bieten.

Im Studium befassen sich die Studierenden mit verschiedenen Mobilitätskonzepten und den dadurch entstehenden neuen infrastrukturellen Bedingungen. Der Einsatz mobiler Energiesysteme und deren elektrische Antriebe fordert fundiertes Wissen über den Antriebsstrang und zugleich tiefgehende Kenntnisse darüber, wie die Wirtschaftlichkeit der Leistungselektronik erhöht werden kann. „Das Studienangebot bündelt in Kooperation mit renommierten Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie die Stärken aus fünf leistungsstarken Hochschulen. Der Masterstudiengang nimmt Elektromobilität als Gesamtsystem in den Blick und ist damit ein echter Zugewinn insbesondere für Entwicklungsingenieure“, so Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Vorsitzender der Hochschulföderation SüdWest und Rektor der Hochschule Mannheim. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2013. Weitere Informationen zum Studienangebot finden Sie hier.

eMobilität als europäischer Jobmotor

25. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Wenn die Automobilindustrie grüner wird, könnten in der EU mehr als eine Million neue Jobs entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die European Climate Foundation am 24. Juni 2013 in Brüssel vorgestellt hat. Demnach könnten bis 2030 etwa 1,1 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, wenn konsequent vom reinen Verbrennungsmotor auf Plug-in-Hybridtechnik sowie auf Elektroantrieb – batteriebetrieben oder mit Strom aus einer Brennstoffzelle – gewechselt würde. Weitere Informationen rund um die Studie finden Sie hier.

EU-Parlament beschließt strengere CO2-Grenzwerte

25. April 2013 Juliane Keine Kommentare

Trotz des Protests der Autoindustrie will das Europäische Parlament die Abgasgrenzwerte für Autos ab 2025 weiter verschärfen. Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments stimmte am Mittwoch in Brüssel für eine langfristige Obergrenze von durchschnittlich 68 bis 78 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß je Kilometer. In einem anderen Punkt kommen die Abgeordneten der Industrie entgegen – allerdings nicht so stark, wie von den deutschen Automobilherstellern erhofft. Besonders emissionsarme Fahrzeuge wie Elektroautos oder Hybride will die EU stärker als von der Kommission vorgeschlagen mit sogenannten Supercredits auf die Gesamtemissionen anrechnen. Das Parlament sprach sich dafür aus, dass Neuwagen mit weniger als 50 Gramm CO2-Ausstoß in die Berechnung aller Emissionen von 2016 bis 2023 mit dem Faktor 1,5 eingehen, während die Kommission einen Wert von 1,3 vorgeschlagen hatte. Weitere Informationen zum Beschluss des Europäischen Parlaments finden Sie hier.

Neue Arbeitsplätze durch Elektromobilität

16. März 2013 Juliane Keine Kommentare

“Die Elektromobilität kann viele tausend neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen. Sowohl in der Forschung als auch in der Produktion kann die neue Antriebstechnologie zum Jobmotor für die deutsche Industrie werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen”, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), bei der Hauptstadtkonferenz Elektromobilität 2013 diese Woche in Berlin. 2013 und 2014 sollen laut seiner Aussage tatsächlich 14 elektrifizierte Serienmodelle ‘Made in Germany’ in den Handel kommen. Wissmann unterstrich: “Der Löwenanteil der Entwicklung und Produktion dieser Elektroautos wird an deutschen Standorten erbracht. Deutsche Hersteller und Zulieferer bauen ihre inländischen Standorte zu Zentren für Elektromobilität aus. Das schafft neue Arbeitsplätze und sichert bestehende Jobs. Die Automobilindustrie leistet ihren Beitrag, damit Deutschland Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität werden kann. Aber auch die Politik ist gefordert.”