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Artikel Tagged ‘autonomes Fahren’

Testet Apple das selbstfahrende Auto?

17. August 2015 Juliane Keine Kommentare

Gerüchte um ein selbstfahrendes eAuto von Apple halten sich hartnäckig, seit sie im Februar erstmals aufgekommen sind. In großem Stil wurden Experten anderer Hersteller eingekauft – Mitarbeitern von Tesla Motors soll der Konzern einen Bonus in Höhe von 250.000 Dollar und eine 60-prozentige Gehaltserhöhung versprochen haben. Jetzt will der Guardian mehr herausgefunden haben. Hier erfahren Sie mehr.

Forschungsverbund stellt einachsiges eFahrzeug vor

29. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Ein an der Uni Kassel koordinierter Forschungsverbund hat ein einachsiges Elektrofahrzeug entwickelt. Ein Prototyp hat seine Tauglichkeit bereits unter Beweis gestellt. Stabil bleibt das Fahrzeug über minimale, elektronisch gesteuerte Verschiebungen der kompletten Achse, die den Schwerpunkt des Fahrzeugs verlagern. Anders als bei herkömmlichen Einachsern, die im Stehen gefahren werden, verfügt das Fahrzeug über eine Bank mit zwei Sitzen. „Das macht es auch für Senioren und bewegungseingeschränkte Menschen attraktiv“, erklärt Prof. Ludwig Brabetz, Leiter des Fachgebiets Fahrzeugsysteme und Grundlagen der Elektrotechnik und Sprecher des Forschungsverbunds „Elektromobilitätskonzept mit teilautonomen Fahrzeugen“ (E2V). „Die Ergebnisse des Vorhabens helfen dabei, eine Mobilitätslücke in der älter werdenden Gesellschaft zu schließen und erfüllen dabei gleichzeitig die Forderung nach einer umweltverträglichen, individuellen Fortbewegung, die sich durch Erneuerbare Energien speisen lässt.“

Als Einsatzgebiet kommen etwa verkehrsfreie Wohngebiete, Parks und Kulturlandschaften in Frage, wo sich wegen baulicher Gegebenheiten oder bestimmter Umwelt- und Tourismusaspekte der Einsatz herkömmlicher Straßenfahrzeuge verbietet. Das Elektrofahrzeug ist zudem mit Informationstechnik ausgestattet, die aktuelle Informationen zur Umgebung und eine Navigationsplattform zur Verfügung stellt. In einem nächsten Schritt ist eine Funktion zum teilautonomen Fahren geplant, so dass das Fahrzeug die Passagiere künftig selbstständig ans Ziel bringen kann. Konstruiert hat das sehr wendige Fahrzeug ein Konsortium mit vielfältigen Kompetenzen auf den Gebieten Leichtbau, Karosserie und Fahrwerk, elektrische Antriebe, Elektronik, Mensch-Maschine-Schnittstellen und GPS-Navigation.

Fahrzeuge der Zukunft mit Strom von Forsee Power

18. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Forsee Power wurde von Akka Technologies ausgewählt, um das erste autonome Elektro-Concept-Car der Zukunft mit einem maßgeschneiderten Batteriesystem auszustatten. LINK & GO, wie das Konzeptfahrzeug heißt, ist in der Lage, mit oder ohne Fahrer zu fahren oder einzuparken. Dank der zahlreichen Technologien kann sich das Fahrzeug im automatischen Fahrmodus selbst steuern. Das intelligente und kommunikationsfähige LINK & GO schließt sich automatisch über einen Roboterarm, der sich an der richtigen Stelle “einpluggt”, an seine Ladestation an. Die Batterie erreicht so eine Reichweite von 200 km.

Das Elektro-Concept-Car ist mit dem modularen Batteriesystem EP7 von Forsee Power ausgestattet, das die Umsetzung zahlreicher Projekte zulässt, ohne dass neue Entwicklungskosten entstehen. Dank der umfassenden Konzeptions-, Implementierungs- und Industriekapazitäten ist es Forsee Power gelungen, eine modulare Lösung zu entwickeln, die sowohl den Erfordernissen von Leichtfahrzeugen als auch von Bussen oder Lastwagen gerecht wird. Darüber hinaus erweitert Forsee Power sein Produktangebot um Lösungen auf Basis zylindrischer Zellen mit einer hohen Energiedichte (im Format 18650), die in puncto Form und Spannung eine noch höhere Modularität ermöglichen. Ergänzt wird die Palette zudem durch Hochleistungslösungen auf der Grundlage der LTO-Technologie. Alle Forsee Power-Systeme sind so konzipiert, dass sie mit einer großen Bandbreite an Produkten kompatibel sind.

Nissan und die NASA entwickeln autonome Fahrsysteme

14. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Nissan und die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA haben ein Programm zur gemeinsamen Forschung und Entwicklung autonomer Fahrzeugsysteme bekanntgegeben. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren und bündelt das Know-how des Nissan Forschungszentrums im Silicon Valley und des Ames Research Centers der NASA. Im Focus der Ingenieure stehen elektrisch angetriebene Fahrzeuge für den Einsatz auf der Erde und im Weltraum, neue Mensch-Maschine-Schnittstellen und hochentwickelte Steuerungssoftware.

Testfahrten mit ersten Robotermobilen sollen noch in diesem Jahr auf dem Areal des NASA Ames-Centers beginnen. Von der Partnerschaft profitieren beide Parteien: Die NASA gewinnt die bereits gesammelten Erfahrungen von Nissan bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge und erhält Zugang zu geeigneten Prototyp-Systemen sowie Prüfständen für Roboter-Software. Die Weltraumexperten versprechen sich von dem Projekt eine noch höhere Autonomie der zum Beispiel auf dem Mars eingesetzten Rover „Opportunity“ und „Curiosity“. Nissan als weltweit größter Anbieter von Elektrofahrzeugen zieht im Gegenzug Nutzen aus den weit fortgeschrittenen Software-Steuerungen der NASA.

Fahrerlose eTaxis in Großbritannien

9. November 2013 Juliane Keine Kommentare

Die britische Stadt Milton Keynes will ab 2015 fahrerlose elektrische Fahrzeuge für den Personennahverkehr einsetzen: Sie können per Smartphone angefordert werden und bringen den oder die Passagiere zum gewünschten Ziel. Zwei Insassen sollen so in dem autonom fahrenden eTaxi Platz finden, das auf eigens dafür vorgesehenen Fahrbahnen verkehren soll. Zum Start des Projekts bringen sie Reisende vom Hauptbahnhof zu einem Einkaufszentrum. Eine Fahrt soll etwa 2 britische Pfund kosten – umgerechnet etwa 2,40 Euro. Für ganz Eilige ist das System indes nicht geeignet: Mit eher gemächlichen 20 Kilometern in der Stunde sollen die Gefährte durch die Stadt zuckeln.

Ganz neu ist das Konzept nicht: Am Londoner Flughafen Heathrow bringt ein ähnliches Transportmittel bis zu vier Reisende, die am Terminal 5 ankommen, zu einem Parkplatz. Das System ist seit 2011 im Einsatz und das erste kommerzielle Personal-Rapid-Transit-System. Wie die Fahrzeuge aussehen werden, steht noch nicht fest. Das Design könnte sich an den runden Formen des Electric Networked-Vehicle von General Motors orientieren, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian. Mehr dazu finden Sie hier.

Straßentest für fahrerloses Elektroauto in Singapur

21. August 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Nanyang Technological University (NTU) und die JTC Corporation haben in Singapur erste Straßentests mit einem fahrerlosen Elektrofahrzeug angekündigt. Ein achtsitziger Shuttlebus soll auf einer zwei Kilometer langen Strecke zum Einsatz kommen und innerhalb eines zweijährigen Projekts so optimiert werden, dass er sich wirklich sicher in den normalen Verkehr einfügt. Die Partner wollen zudem Lade- und Stromspeichertechnologien weiterentwickeln.

Das Projekt setzt auf einen Shuttlebus vom Typ “Navia” des französischen Herstellers Induct. Dieses selbstfahrende Elektrofahrzeug, das maximal 20,1 Stundenkilometer erreicht, kommt bereits auf Universitätsgeländen, beispielsweise an der NTU und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, zum Einsatz.

Intelligentes eAuto passt seine Form dem Verkehr an

24. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Es ist extrem beweglich, verändert seine Form und passt sich der aktuellen Verkehrssituation an – EO smart connecting car heißt das intelligente eFahrzeug, das Wissenschaftler des DFKI Robotics Innovation Center in Bremen entwickeln. Künftig soll das Fahrzeug selbstständig steuern können. Der Prototyp ist Teil des Projekts „Neue Mobilität im ländlichen Raum“, in dem unter anderem innovative Technologien zur Elektromobilität erforscht werden. Indem EO smart connecting car das Fahrwerk zusammenschiebt, bockt sich die Fahrerkuppel auf. Dies ist auch während der Fahrt möglich. Dadurch wächst das Auto von etwa 1,60 Meter auf 2,10 Meter in die Höhe und verkürzt sich um einen halben Meter in der Länge auf knapp zwei Meter. Diese Platzersparnis soll dem mechanischen Zusammenschluss mit anderen eFahrzeugen zu einer Autokette, den so genannten „Road Trains“, dienen. Die zusammengezogene Form lässt die Autokette kürzer und damit wendiger werden.

Durch seine verteilten Antriebe kann sich EO smart connecting car auf engem Raum wie Innenstädten oder Parkhäusern sehr flexibel bewegen. Seine besonderen Achsen können jedes der vier Räder um 90 Grad drehen, um seitwärts einzuparken. Hindernissen weicht das nur ca. 700 Kg schwere Auto leicht aus, indem es auf der Stelle wendet, diagonal fährt oder einzelne Räder anhebt. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt derzeit bei etwa 55 km/h. Entwicklungsziel ist, dass das Fahrzeug autonom fahren kann.