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Artikel Tagged ‘Baden-Württemberg’

Stuttgart elektrifizieren

18. Juni 2015 Juliane Keine Kommentare

Der baden-württembergische BEM-Landesvertreter Luigi Zullo will mehr italienisches Lebensgefühl auf Stuttgarts Straßen bringen: Mit drei Freunden hat er ein Unternehmen gegründet, mit dem er unter anderem elektrische Retroroller an den Mann und die Frau bringen möchte. Mit Emobilityhouse vertreibt er Elektroroller des BEM-Mitgliedsunternehmens emco, Ladesäulen des BEM-Mitgliedsunternehmens Heldele und eAutos des BEM-Mitgliedsunternehmens Mitsubishi. Daneben berät das Unternehmen Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen unabhängig von Herstellern, was es für Förderprogramme im Bereich der eMobilität gibt. Weitere Informationen rund um sein Engagement in Stuttgart und Umgebung können Sie hier in einem lesenswerten Artikel nachlesen.

Baden-Württembergischen OEMs droht Rückstand bei der eMobilität

29. April 2015 Juliane Keine Kommentare

Baden-Württemberg gehört aktuell zu den weltweit führenden Regionen im Automobilbau, was nicht zuletzt leistungsfähige Fahrzeughersteller wie Daimler, Porsche und Audi unterstreichen. In Zukunft könnte sich diese Vormachtstellung jedoch ändern, wenn sich die baden-württembergische Automobilindustrie nicht auf die tiefgreifenden Veränderungen in der Branche einstellt. Durch die Endlichkeit fossiler Brennstoffe, wachsendes Umweltbewusstsein und ein verändertes Mobilitätsverhalten gewinnen alternative Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenantriebe und Elektromobilität insgesamt an Bedeutung.

Um herauszufinden, wie sich die Automobilindustrie in Baden-Württemberg langfristig wandeln muss, damit sie auch in Zukunft zur internationalen Weltspitze gehört, hat das Fraunhofer ISI die Studie „Elektromobilität weltweit: Baden-Württemberg im internationalen Vergleich“ durchgeführt. Basierend auf umfassenden Analysen von neun im Bereich der Elektromobilität führenden Regionen wie zum Beispiel Kalifornien, Paris, Tokio oder Seoul sowie einer Detailanalyse Baden-Württembergs wurden die Stärken und Schwächen des Landes herausgearbeitet. Aufbauend auf den hierbei gewonnenen Erkenntnissen hat das Fraunhofer ISI zudem Handlungsempfehlungen abgeleitet, die aufzeigen, wie der Wandel hin zur nachhaltigen Mobilität gelingen kann. Cornelius Moll, Projektmitarbeiter der Studie am Fraunhofer ISI, weist auf große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen hin: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Baden-Württemberg aktuell weder beim Angebot von Elektrofahrzeugen oder -technologien noch bei der Anwendung der Elektromobilität zur Führungsriege zählt. Auf der Angebotsseite sind vor allem die japanischen Regionen Aichi und Tokio sowie das südkoreanische Seoul führend.“ Die vollständige Studie können Sie sich hier herunterladen.

Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg

16. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Das erste Jahr des Projekts „InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg“, das vom BEM-Mitgliedsunternehmen e-Motion Line koordiniert wird, ist erfolgreich abgeschlossen worden.Seit Beginn 2014 verzeichnet das Projekt reges Interesse. „Wir können sehr zufrieden auf das erste Projektjahr zurückblicken und freuen uns auf die kommenden zwei Jahre“, sagt Franz Philipps, Projektleiter InitiativE-BW vom Institut für Fahrzeugkonzepte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.

Das erste Elektrofahrzeug im Projekt wurde bereits im April 2014 ausgeliefert. Der erfolgreichste Monat, gemessen an den Fahrzeugauslieferungen, war bis zum heutigen Stand der Dezember 2014. In Summe wurden auf Grund des großen Interesses am Projekt bis Januar 2015 83 Fahrzeuge bestellt, wodurch die internen Zielvorstellungen für das erste Projektjahr bei weitem übertroffen werden konnten. Ein Höhepunkt im Jahr 2014 waren die Fahrzeugbestellungen der Erzdiözese Freiburg: Seit Mitte 2014 betreibt sie 12 Elektrofahrzeuge, die sie in der mobilen Pflege sowie als Dienstfahrzeuge in Freiburg und in der Bodenseeregion einsetzt. Den vollständigen Statusbericht zum Projekt finden Sie hier.

Nachhaltig mobil: Was uns künftig bewegt

21. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Land Baden-Württemberg hat den klaren Anspruch: Pionierregion für nachhaltige Mobilität zu sein. Dazu präsentiert das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur bei der diesjährigen auto motor und sport i-Mobility – Ausstellung für intelligente Mobilität vom 10. bis 13. April 2014 die Themenwelt “Nachhaltig mobil: Was uns künftig bewegt”. Gemeinsam mit innovativen Partnern werden den Besuchern auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern spannende Einblicke in die Mobilität von Morgen ermöglicht – mit praktischen Lösungen und interaktiven Elementen.

Die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) werden sich an der Themenwelt ebenfalls mit interaktiven und zugleich informativen Exponaten beteiligen. So können die Besucher z.B. in einem begehbaren Würfel – dem sog. “eCube” – viele Aspekte der Elektromobilität erfahren und sich spielerisch sowie auf unterhaltsame Art mit verschiedenen Verkehrsmitteln durch die Stadt von Morgen bewegen. Eine plakative Wanderausstellung informiert anschaulich über die Energiewende, Geschichte der Elektromobilität und über wissenswerte Fakten rund um die Mobilität der Zukunft. Anhand von kurzweiligen Filmen können sich die Besucher außerdem ein Bild über die zahlreichen baden-württembergischen Projekte im Schaufenster Elektromobilität LivingLab BWe mobil und dem Spitzencluster Elektromobilität Süd-West verschaffen.

Ministerpräsident Kretschmann fährt B-Klasse F-Cell

13. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

„Baden-Württemberg ist die Heimat des Automobils. Mit dem bewussten Einsatz emissionsfreier Technik setzen wir ein Zeichen für die Zukunft. Diese alternativen Antriebe werden schon bald aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken sein“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der offiziellen Übergabe seines neuen Berliner Dienstfahrzeuges vor der Landesvertretung. Künftig fährt er in der Hauptstadt einen Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzellenantrieb. Der Fahrstrom für das Fahrzeug wird durch die Reaktion von Luftsauerstoff mit Wasserstoff direkt an Bord in der Brennstoffzelle erzeugt. Dabei entstehen keine Schadstoffemissionen, sondern lediglich reiner Wasserdampf. Dank des 700 bar Hochdruck-Tanksystems verfügt das Fahrzeug über eine Reichweite von rund 400 Kilometern bei einer gleichzeitig kurzen Betankungszeit von unter drei Minuten.

In Stuttgart nutzt Ministerpräsident Kretschmann bereits eine B-Klasse F-Cell, so auch der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. Seit Februar 2011 sind für die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin zudem auch zwei Smart Fortwo Electric Drive im lokal emissionsfreien Einsatz.

Neues Förderprogramm für eZweiräder in Baden-Württemberg

10. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Über ein neues und auf ein Jahr befristetes Förderprogramm will das baden-württembergische Umweltministerium die Energiewende erlebbar machen und ein Stück mehr auf die Straße bringen. Deshalb fördert das Ministerium die Entwicklung von Konzepten, die die Neubeschaffung oder Nutzung von Elektrofahrzeugen der Klasse L1e, von eBikes sowie von S-Pedelecs durch Privatpersonen zum Inhalt haben. Dafür werden einmalig Fördermittel in Höhe von insgesamt 80.000 Euro bereitgestellt. Die Ausschreibung finden Sie hier.

Rollerfahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb seien vor allem in den Sommermonaten, aber auch in den Übergangsjahreszeiten eine sinnvolle Alternative zu Mopeds und Motorrädern, erläuterte Umweltminister Franz Untersteller in Stuttgart. Die Energieversorgungsunternehmen wie die EnBW und Stadtwerke im Land seien deshalb aufgerufen entsprechend attraktive Konzepte auszuarbeiten und beim Umweltministerium bis 31. Januar kommenden Jahres einzureichen. Eine Fachjury werde die vier attraktivsten Pläne auswählen. Für die besten vier Konzepte winke ein Preisgeld von jeweils bis zu 20.000 Euro. Die Umsetzung der ausgewählten Konzepte könne dann mit Beginn der neuen Zweiradsaison 2014 starten.

Baden-württembergische Landesvertretung erhält Ladesäule

10. November 2013 Juliane Keine Kommentare

„Das Land Baden-Württemberg will umweltfreundliche Fahrzeuge auf den Straßen präsenter machen. Dazu muss im Bereich Elektromobilität eine funktionierende Ladeinfrastruktur vorhanden sein“, sagte der baden-württembergische Bundesratsminister Peter Friedrich am 08. November 2013 in Berlin. „So kommen wir unserem Ziel, Elektromobilität allgemein zugänglich zu machen, einen Schritt näher. Dies trägt nachhaltig zur Verringerung der Schadstoffbelastung bei“, betonte Friedrich im Rahmen der Einweihung der Elektro-Ladestation des BEM-Mitgliedsunternehmen EnBW vor der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin.

Der Leiter der EnBW-Repräsentanzen in Berlin und Brüssel, Andreas Renner, hob die Bedeutung umweltfreundlicher Mobilität für sein Unternehmen hervor: „Die EnBW hat durch den Aufbau und Betrieb von über 600 Ladepunkten in ihrer Heimatregion Baden-Württemberg schon umfangreiche Erfahrungen im Zukunftsfeld Ladeinfrastrukturmanagement gesammelt und ist damit einer der größten Ladeinfrastrukturbetreiber in Deutschland. Wir freuen uns, dass wir mit der neuen Ladestation dieses Engagement nun auch in der Hauptstadt fortsetzen können“. Bei der Ladestation handelt es sich um eine Eigenentwicklung, wie sie auch im Stuttgarter Schaufenster für Elektromobilität eingesetzt wird. Der Strom für die Elektroautos und eBikes stammt zu 100% aus Erneuerbaren Energien.

2 Millionen Euro für Landesagentur e-mobil BW

14. Februar 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt für die Landesagentur e-mobil BW im Jahr 2013 rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. „Die Landesregierung will das Autoland Baden-Württemberg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität weiterentwickeln. Die Landesagentur e-mobil BW hat sich seit ihrer Gründung zu einer der tragenden Säulen für die Elektromobilität im Südwesten entwickelt“, erklärte Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid. Die im Frühjahr 2010 gegründete Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie fungiert als „Dach“ für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnik in Baden-Württemberg.

e-mobil-Geschäftsführer Franz Loogen sagte: „2012 war ein erfolgreiches Jahr für die Elektromobilität in Baden-Württemberg.“ Durch den Gewinn des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesforschungsministeriums und das erfolgreiche Abschneiden bei der Schaufenster-Initiative der Bundesregierung koordiniere die e-mobil BW nun zwei maßgebliche Großforschungsprojekte, so Loogen.

Baden-Württemberg: Forschungsprojekte erhalten Finanzspritze

21. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Forschungsprojekte zu Elektrofahrzeugen aus Baden-Württemberg sollen eine kräftige Finanzspritze erhalten. Das Bundesforschungsministerium fördert den Zusammenschluss “Elektromobilität Süd-West” aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen in den kommenden fünf Jahren mit 40 Millionen Euro, wie die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellen am Donnerstag mitteilte. Das Forschungsnetzwerk wurde vom Ministerium zu einem der fünf Sieger im bundesweiten Wettbewerb gekürt. Hinzu kommen weitere 40 Millionen von der Wirtschaft und 5 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg, wie die Landesministerien für Finanzen und Forschung mitteilten. Bei den Projekten sollen Forschungsinstitute, Hightech-Firmen, Energie-Unternehmen, Fahrzeug-Hersteller und Zulieferer zusammenarbeiten.

Baden-Württemberg bewirbt sich als Schaufenster

18. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

„Modern, benutzerfreundlich, nachhaltig.“ Das sind nach Aussage von Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Anforderungen an die Mobilität von morgen. „Schon heute bietet die Elektromobilität gute Ansätze. Diese wollen wir präsentieren, weiter entwickeln und ausbauen“, sagte der Ministerpräsident am Dienstag in Stuttgart. Er betonte, dass das Land bei der Elektromobilität bereits heute bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Deshalb sehe er gute Chancen, beim Wettbewerb des Bundes für das „Schaufenster für Elektromobilität“ Erfolg zu haben.

„Ich freue mich sehr, dass weit mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand ein umfassendes Konzept für ein intermodales, international vernetztes, bürger- und herstellernahes Schaufenster Elektromobilität erarbeitet haben. Unter dem Namen ‚LivingLab BWe mobil‘ hat die Projektleitstelle aus e-mobil BW und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart eine aus 41 Einzelprojekten bestehende Skizze eingereicht, die ein Gesamtprojektvolumen von rund 153 Millionen Euro hat“, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid. Besonders erfreulich sei, dass neben namhaften Unternehmen wie Daimler, Bosch, Audi, IBM oder EnBW auch sehr viele kleine und mittlere Unternehmen in die Förderprojekte eingebunden werden konnten. Auch Kommunen und Stadtwerke hätten ein überzeugendes Engagement gezeigt.