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Artikel Tagged ‘Batteriekosten’

Batteriekosten drastisch gesunken

6. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Die Kosten für die Antriebsbatterien von Elektroautos sind deutlich gesunken. Der Preis pro Kilowattstunde Speicherkapazität hat noch vor wenigen Jahren 800 Euro betragen, sagte Batterieexperte Prof. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen der Fachzeitschrift kfz-betrieb. Heute müsse die Industrie nur noch 200 Euro pro Kilowattstunde bezahlen. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.

RWE erwartet Durchbruch für eAutos

23. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Energiekonzern RWE rechnet in naher Zukunft mit dem Marktdurchbruch von Elektroautos. “Die Trendwende kann schneller kommen als viele erwarten, wenn die Batterien deutlich billiger und technisch ausgereifter werden”, sagte RWE Effizienz-Chef Ingo Alphéus am gestrigen 22. August 2012 der Financial Times Deutschland. “Das Ziel von einer Million Elektroautos im Jahr 2020 ist zu schaffen.” Schon ab der Mitte dieses Jahrzehnts könnten die Batteriekosten so weit fallen, dass sich die Lücke im Anschaffungspreis zu konventionellen Autos schließe, sagte Alphéus. “Dann werden Elektrofahrzeuge auch wirtschaftlich interessant.” Deshalb plant RWE, das Netz von derzeit 1.300 Ladesäulen Schritt für Schritt auszubauen.

Batteriekosten werden drastisch sinken.

2. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Bis 2025 könnten die Preise für Lithium-Ionen-Akkus sogar bis unter 130 Euro pro kWh sinken. Das prognostiziert aktuell eine Studie von McKinsey und bestätigt damit weitgehend die Kollegen von Roland Berger. In der Studie prognostiziert McKinsey schon in acht Jahren einen Batteriepreis von nur noch 160 Euro pro Kilowattstunde. Aktuell liegt der Preis zwischen 400 und 560 Euro. Die Entwicklung habe weitreichende Konsequenzen für Automobilindustrie, Mineralölwirtschaft und Maschinenbau: Denn der Kauf herkömmlicher Fahrzeuge lohne sich dann nur noch, wenn gleichzeitig der Benzinpreis auf 55 Eurocent sinke. Gute Nachrichten..!

VW rechnet mit sinkenden Batteriepreisen

2. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Die Kosten pro Kilowattstunde Kapazität könnten beim Lithium-Ionen-Akku auf etwa 100 Euro sinken, sagte Rudolf Krebs, Elektroauto-Chef des Volkswagenkonzerns, jetzt der Wirtschaftswoche. Dieser Preis könne 2015 oder spätestens kurz danach erreicht werden. Die Batterie ist derzeit das teuerste Bauteil von Elektroautos. Ab einer Grenze von 100 Euro pro Kilowattstunde kann die Anschaffung und der Betrieb eines eAutos günstiger sein als ein herkömmliches Fahrzeug.

Den dazugehörigen Artikel finden Sie hier online.

Elektrofahrzeuge: Wie kommen sie trotz Preisunterschied ins Rollen?

18. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Um die von der Bundesregierung angestrebte eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, fallen bis 2020 Mehrkosten zwischen 0,8 und 2,7 Milliarden Euro an – abhängig von der zukünftigen Entwicklung von Ölpreisen und Batteriekosten. Das geht aus einer Studie des Forschungsnetzwerks Energie Impuls OWL hervor. Im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien hatte das Institut Szenarien berechnet, wie sich in den nächsten 10 Jahren die Kosten verschiedener Klassen von Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor entwickeln. Den Forschern zufolge sind auch in Zukunft unterschiedliche Fahrzeugtypen notwendig, um die Mobilitätsbedürfnisse zu erfüllen – vom Leichtfahrzeug über den Familienwagen, bis zum Elektrobus. Zwischen den Fahrzeugklassen variieren die Mehrkosten deutlich. „Bis 2020 wird noch ein Preisgefälle zwischen Elektroautos und herkömmlichen Fahrzeugen bestehen. Ein pauschaler Ausgleich würde den Anforderungen der Markteinführung aber nicht gerecht“, kommentiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien die Studienergebnisse. „Wenn die Bundesregierung über ein Förderprogramm nachdenkt, sollte dieses fahrzeugspezifisch und degressiv angelegt sein, um Mitnahmeeffekte zu verhindern,“ so Mayer weiter. Zudem käme zum Ausgleich der Kostendifferenz nicht nur öffentliche Förderung in Betracht, sondern auch neue Geschäftsmodelle der Energieversorger und Anbieter von Strom aus Erneuerbaren Energien. „Pioniere der Elektromobilität, sogenannte Early Adopter, sind außerdem bereit einen Aufpreis zu zahlen, sobald entsprechende Fahrzeuge am Markt verfügbar sind“, ist sich Mayer sicher. Laut Studie entscheiden die Batterie- und die Energiekosten über die Entwicklung der sogenannten Differenzkosten zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Je stärker die Batteriekosten sinken und je schneller gleichzeitig die Preise für Erdöl steigen, desto geringer fallen die Mehrkosten für Elektrofahrzeuge aus. Sinkt der Batteriepreis bis zum Jahr 2020 auf 300 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität und steigt die Erdölnotierung gleichzeitig auf 200 US-Dollar je Barrel Rohöl, rentieren sich alle elektrischen Fahrzeugklassen. Die Aufwendungen für die Batterie werden selbst bei steigenden Strompreisen durch Einsparungen an der Zapfsäule ausgeglichen. In diesem günstigsten Szenario beschränken sich die Mehrkosten der ersten Million Elektrofahrzeuge auf 0,8 Milliarden Euro. Im ungünstigsten Szenario – also bei höheren Batteriekosten und einem moderaten Erdölpreisanstieg – belaufen sich die Mehrkosten bis 2020 auf 2,7 Milliarden Euro, verteilt auf zehn Jahre. Wird die eFahrzeugflotte ausschließlich mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben, rechnen die Forscher mit 2,1 Millionen Tonnen weniger Treibhausgasen im Jahr 2020. „Jedes der eine Million Elektrofahrzeuge sollte erneuerbaren Fahrstrom laden,“ fordert deshalb Jörg Mayer. „Nur so bringen wir Klimaschutz auf die Straße und verbessern die Netzintegration von Wind und Sonne.“

Hintergrundinformationen zur Studie