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Artikel Tagged ‘Batteriemanagement’

Second-Life-Projekt für Batterien

13. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

EDF, Forsee Power, Mitsubishi Motors Corporation, Mitsubishi Corporation und PSA Peugeot-Citroën haben ihr Vorhaben bekannt gegeben, auf dem europäischen Markt gemeinsam die Möglichkeiten für Energiespeicherlösungen auf der Basis von gebrauchten Lithium-Ionen-Akkus aus Elektrofahrzeugen zu prüfen. Das Modellprojekt, in das gleich zwei BEM-Mitgliedsunternehmen involviert sind, wird im September 2015 in Frankreich am neuen Geschäftssitz von Forsee Power in der Nähe von Paris starten.

Mit dem Projekt soll das SmartGrid-Energiemanagementsystem optimiert werden, indem Solarmodule, Elektrofahrzeuge und stationäre Stromspeicher sowohl mit Hilfe von neuen als auch von wiederverwendeten Batterien im bidirektionalen Modus verknüpft werden. Das System umfasst die folgenden Elemente: Hochspannungs-Energiespeichersystem (330 Volt) aus wiederverwendeten Auto-Batterieblöcken der Modelle Peugeot iOn, Citroën C-Zero und Mitsubishi i-MiEV. Niedrigspannungs-Energiespeichersystem (48 Volt) mit neuen Auto-Batterien. Elektrofahrzeugkapazitäten aus den Modellen Mitsubishi Motors i-MiEV, Peugeot iOn, Citroën C-Zero und dem Plug-in-Hybrid-Modell Outlander PHEV von Mitsubishi. Optimierung des Stromverbrauchs von bidirektionalen Batterien (von Auto zu Gebäude und von Gebäude zu Auto) sowie die Ausarbeitung eines Geschäftsmodells und der entsprechenden gewerblichen Schutzrechte für die Wiederverwendung von Auto-Batterien in stationären Anwendungen. Die beteiligten Unternehmen werden während der Projektumsetzung und bei der Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse zusammenarbeiten und neue Geschäftsmodelle für Energiespeichersysteme auf der Basis von gebrauchten Batterien entwickeln.

Siemens und KIT kooperieren in Sachen Batterie-Produktion

8. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Siemens AG wollen gemeinsam ein übergreifendes Konzept für eine durchgängige Fertigungssteuerung und -überwachung des gesamten Maschinenparks einer Batteriefabrik entwickeln. Dazu haben Professor Eberhard Umbach, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie, und Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, welche die Eckpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit festlegt.

“Die Siemens AG ist mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in der Antriebs-, Steuerungs- und Regelungstechnik für uns der ideale Partner, um unsere Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in weltweit vermarktbare Produkte und Lösungen für die Batterieindustrie umzusetzen”, so Dr. Andreas Gutsch, Koordinator des Projekts Competence E, das alle Arbeiten am KIT zur Speicherung elektrischer Energie für mobile und stationäre Anwendungen bündelt. “Wir wollen industrielle Prozesse weiterentwickeln mit Blick auf Qualität und Kosten.” Weitere Informationen rund um das Kooperationsprojekt finden Sie hier.

Event: Energiemanagement u. Bordnetze

5. November 2009 klaus Keine Kommentare

HdTVom 24. bis zum 25. November führt das RWTH-Institut Haus der Technik in Würzburg die Tagung “Energiemanagement und Bordnetze III” durch. Die Keynote halten wird Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, eMobility-Experte bei der Siemens AG. Das Programm berücksichtig die “Hybridisierung von Stopp-Start bis hin zu batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen” und die hierdurch erforderlichen skalierbaren Architekturen. Die Teinahme kostet 990 Euro.
Programm u. Anmeldung

V&B: Prüfsysteme für die Elektroantriebe

24. September 2009 klaus Keine Kommentare

Der Hybridprüftechnik-Spezialist Vogelsang & Benning (V&B) demonstriert auf der eCarTec in München eine Reihe von Möglichkeiten für die Prüfung von Elektroantrieben sowie weiterer Komponenten – vom Gurtstraffer-System bis zu Fensterhebemotoren. Dabei zeigt der Prüftechnik-Spezialist nicht nur Fertigungsprüfanlagen, Leistungs- oder Lebensdauerprüfstande sowie Testsysteme für Hybridantriebe, sondern auch die dafür nötigen Handlingsysteme, die auf die Erfordernisse der Prüffelder und –Stände ausgelegt sind. Des Weiteren zeigt V&B auch Lösungen für komplexe Batteriesimulationen.

Better Place setzt auf Continental

21. September 2009 klaus Keine Kommentare

contiContinental, krisengeschüttelter Zuliefer-Riese, wurde von Better Place beauftragt, bei der Entwicklung eines Energiemanagement-Systems mitzuwirken. Es wird AutOS heißen und soll zunächst in Tests mit Elektroautos in Israel und Dänemark zum Einsatz kommen. Erste Systeme sollen bereits Ende dieses Jahres ausgeliefert werden – verbaut in Renaults Fluence ZE . Better Place bemüht sich weltweit um den Aufbau von Infrastruktur für Batterietausch-Stationen, die über das geplante Energiemanagement-System mit den Fahrzeugen kommunizieren sollen – via WLAN- oder Mobilfunkverbindung. So sollen Fahrer exakte Informationen zum Ladezustand der Batterie und zu Lademöglichkeiten entlang der geplanten Route zur Verfügung gestellt werden. Auch die Entfernung bis zur nächsten Lade- oder Tauschstation soll angezeigt werden.

Nissan App: iPhone als Ladekontrolle

9. August 2009 frecker Keine Kommentare

Nissan hat den Prototyp einer iPhone App entwickelt, die dem Fahrer erlaubt den Batterie-Ladestatus zu überprüfen. Die App verbindet das iPhone mit dem IT-System des Fahrzeugs, um u. a. den Status der Lithium-Ionen-Batterien zu überprüfen. Fahrer können so die Aufladung ihrer Autos auch aus der Entfernung zu kontrollieren. Neben der Überwachung des Batteriestatus können Informationen zur Ladezeit und Ladekosten übermittelt werden. Eine weitere Funktion ist die Fernbedienung der Klimaanlage, die sogar der Energieeffizienz dienen kann: Wird erst nach dem Losfahren die Innenraum-Temperatur reguliert, leidet die Batterieleistung und so auch die Reichweite. Wenn das Auto mit einer jedoch Ladestation verbunden ist, kann es sinnvoll sein, zum Anlaufen der Klimaanlage oder Heizung den Strom der Ladestation zu nutzen.
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