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Artikel Tagged ‘Batteriewechselsystem’

VDMA-DKE-Tagung Infrastruktur Elektromobilität

26. November 2011 Juliane Keine Kommentare

Für den Maschinen- und Anlagenbau ist der Aufbau der Infrastruktur für eFahrzeuge ein äußerst spannendes Geschäftsfeld. Bei der VDMA-DKE-Tagung am kommenden Dienstag, 29. November 2011, in Frankfurt diskutieren Maschinenbauer und Energieversorger u.a. über induktive Einspeisung und Batteriewechselsysteme bei Fahrzeugen und mobilen Maschinen. Außerdem geht es um Parkautomation für eFahrzeuge. Jetzt noch kurzfristig anmelden!

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Better Place nun auch in China aktiv

Better Place hat mit Chinas zweitgrößtem Stromnetzbetreiber China Southern Power Grid Co. (CSG) eine Kooperationsvereinbarung über gemeinsame Bemühungen im Bereich der Elektromobilität getroffen. In einem ersten Schritt sollen demnach bis Ende des Jahres gemeinsam ein Bildungszentrum und eine Batteriewechselladestation in Guangzhou errichtet werden. Außerdem kündigten sie die Gründung eines Joint-Venture Unternehmens an. Das Bildungszentrum soll Regierungsmitgliedern, Industrievertretern und den interessierten chinesischen Bürgern die Vorteile der Batteriewechselstation demonstrieren. Dazu werden interaktive Ausstellungen und Probefahrten mit Elektrofahrzeugen angeboten. Ähnliche Demonstrationszentren hat Better Place bereits in Tel Aviv, Kopenhagen und Toronto installiert, die etwa 100.000 Besuchern jährlich empfangen.

“Übergang zu Elektrofahrzeugen wird die gesamte Industrie prägen”

15. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Shai Agassi will mit Batteriewechselstationen von Better Place die Automobilindustrie auf den Kopf stellen. Im Interview mit dem Handelsblatt Online sprach er über Subventionen, die Rolle Chinas, seine Pläne für Deutschland und seinen ehemaligen Kollegen Henning Kagermann, Deutschlands neuen Mister Elektroauto. “Letztendlich wird der Übergang zu Elektrofahrzeugen die gesamte Industrie in Deutschland prägen. Es gibt kein wichtigeres Projekt für die deutsche Wirtschaft: Das betrifft acht Millionen Arbeitsplätze, 25 Prozent der deutschen Produktion. Wenn es der deutschen Kanzlerin misslingt, ist die deutsche Wirtschaft bedroht,” betonte Agassi im Interview.
Lesen Sie das komplette Interview hier.

Diskussionen zur emobilen Zukunft

16. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Podiumsdiskussion-auto-motor-und-sport-Kongress--f498x333-F4F4F2-C-13a62db7-332910

Auf dem auto motor und sport-Kongress kamen die wichtigsten Vertreter aus verschiedenen Branchen zusammen, um über die Zukunft der Elektromobilität zu diskutieren. Neben VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg und Shai Agassi, Chef von Better Place, diskutierte auch Magna-Technik-Vorstand Burkhard Göschel über die kommenden Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik. Wie erwartet waren sie sich nicht in allen Punkten einig. So rechnet Volkswagen damit, dass in zehn Jahren etwa 300.000 Elektrofahrzeuge von VW in Deutschland unterwegs sein werden. Im Mittelpunkt stünden dabei der Elektro-Golf und der Kleinwagen Up. Dabei würde VW auf eigene Batteriesysteme setzen und lehne das Batteriewechselkonzept von Beter Place weiter ab, um selbst für die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge garantieren zu können. Shai Agassi, Chef von Better Place, hielt dem in einem leidenschaftlichen Plädoyer entgegen, dass die Autofahrer durch das von ihm entwickelte Wechselsystem vom laufenden technischen Fortschritt der Batterien profitieren würden. “Das ist anders, wenn man die Batterie ins Auto einbaut. Dann bleibt man auf dem Stand der Technik stehen”, erklärte Agassi. Das Wechselsystem erlaube niedrigere Preise als Benzin-Verbrennungsmotoren und ermögliche die Serienproduktion, was dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen werde. Für Burkhard Göschel sei momentan vor allem problematisch, dass sich die Hersteller gegenseitig behindern, weil jeder an einem eigenen Batteriesystem arbeite. “Es wird eine gewisse Normierung geben, weil im Moment keiner auf genügend Volumen kommt. Die Hersteller behindern sich gegenseitig. Skaleneffekte gibt es nur, wenn man sich in dem Bereich zusammenschließt.” Abzuwarten bleibt nun, welche Strategie zum Erfolg führen wird.