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Artikel Tagged ‘Batteriezellen’

Massenproduktion von Lithium-Ionen-Batterien

27. März 2013 Juliane Keine Kommentare

Die vollautomatisierte Herstellung von Batteriezellen und damit verbundene produktionstechnische Innovationen sind maßgebliche Faktoren zur Kostendegression von Batterien und damit zur Weiterentwicklung der Elektromobilität. Der Technologieverbund “Produktionstechnik für die Herstellung von Lithium-Zellen – ProTrak” widmet sich dieser Aufgabe und wird Technologien für die Großserienproduktion von kosteneffizienten Lithium-Zellen entwickeln, konstruieren und in wesentlichen Teilen prototypisch herstellen. Dabei konzentriert sich ProTrak auf die Entwicklung von technologischen Innovationen z.B. in den Bereichen Handling, Schneiden, Verpacken, Elektrolytfüllen, Formieren sowie Prüfen und Testen mit dem Ziel diese in ein verkettetes, modulares Anlagenkonzept zu integrieren und aktuell kostenintensive Prozesschritte bezüglich Energieeffizienz und Durchlaufzeiten zu optimieren. Das Vorhaben treibt damit die Entwicklung von batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen voran und dient der Umsetzung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung sowie der Etablierung eines deutschen Batteriezuliefermarkts. Weitere Informationen zur Arbeit des Technologieverbunds finden Sie hier.

Batteriemarkt für eFahrzeuge wächst erheblich bis 2025

12. November 2012 Juliane Keine Kommentare

Langfristig winken enorme Umsatzpotentiale im Batteriemarkt für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Der Weg dorthin ist allerdings steinig. Dies ist das Ergebnis der aktuellen A.T. Kearney-Studie „E-Drive Batteries 2025“. „Bis 2025 erwarten wir alleine in Europa ein Marktpotenzial von über 20 Milliarden Dollar für Hybrid- und Elektrofahrzeug-Batterien“, so Dr. Götz Klink, Leiter der Automotive Practice von A.T. Kearney. „Aber nur wer die nächsten fünf Jahre übersteht, wird davon profitieren können – und das wird für viele Unternehmen schwierig“, so Klink weiter.

Heute kosten Batterien für Elektrofahrzeuge noch etwa 600 bis 800 Dollar pro Kilowattstunde, was in Summe schnell mit Zusatzkosten von zwölftausend Dollar und mehr gegenüber einem herkömmlichen Fahrzeug zu Buche schlägt. Doch das wird sich ändern: „Wir erwarten, dass die Batteriekosten bis 2025 um mehr als die Hälfte auf etwa 290 Dollar je Kilowattstunde sinken werden“, so Stephan Krubasik, Principal bei A.T. Kearney und Studienautor. Zum einen wird dies durch neue Technologien wie etwa Hochvolt-Kathoden, Silizium-Anoden und verbesserte Elektrolyte erreicht, zum anderen lassen sich die Kosten in der Pack- und Zellherstellung bei größeren Mengen deutlich reduzieren.

Bevor Batteriehersteller von den wachsenden Märkten profitieren können, ist jedoch ein steiniger Weg zu meistern. Aktuell bauen weltweit über 30 Zellhersteller Produktionskapazitäten auf. Die Nachfrage läuft aber nur langsam an. Durch hohe Investitionen, geringe Margen und Überkapazitäten wird sich die junge Branche schnell konsolidieren. Überleben werden mittelfristig wohl nur die großen, finanzkräftigen und globalen Unternehmen. „Wir erwarten, dass es von den heute über 30 Herstellern von Batteriezellen für elektrische Antriebe bis 2025 nur noch etwa 10 geben wird“, so Krubasik. Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Conti besiegelt Batterietechnik-Kooperation

24. Juli 2012 Juliane Keine Kommentare

Der Autozulieferer Continental und der südkoreanische Energie- und Petrochemie-Spezialist SK Innovation haben ihre Kooperation bei Batterieantrieben besiegelt. Die Unternehmen haben am Montag, 23. Juli 2012, in Frankfurt am Main den Vertrag über die Gründung eines gemeinsam geführten Unternehmens unterzeichnet. In dem neuen Unternehmen soll das Know-how beider Firmen mit dem Ziel konzentriert werden, Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis für Automobile gemeinsam zu entwickeln, zu produzieren und weltweit zu vermarkten. Sechs Monate nach der Absichtserklärung sei damit die operative Phase eingeleitet. Die Hannoveraner und die Südkoreaner hatten bereits im Januar auf der US-Automesse in Detroit eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll auf die Expertise der dahinter stehenden Technologieführer zurückgreifen: SK Innovation bringt sein Know-how in der Entwicklung von Batteriezellen ein. Continental wiederum verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Batterieelektronik und ganzer Batteriesysteme sowie deren Integration ins Fahrzeug. SK Innovation wird an dem neuen Unternehmen 51 Prozent halten, Continental 49 Prozent. Das Gemeinschaftsunternehmen, das operativ aus Berlin heraus geführt werden soll, nimmt den Betrieb im vierten Quartal dieses Jahres auf.

Panasonic investiert 30 Millionen USD in Tesla

10. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Die Panasonic Corporation und Tesla Motors gaben vergangene Woche bekannt, dass Panasonic 30 Millionen USD in Tesla investiert hat. Die Investition erfolgte durch den Kauf von Tesla-Stammaktien im Rahmen einer Privatplatzierung zu einem Kurs von 21,15 USD pro Aktie. Sie basiert auf der mehrjährigen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, die auf eine beschleunigte Marktexpansion des Elektrofahrzeugs abzielt. Panasonic ist Weltmarktführer in der Herstellung von Batteriezellen und beliefert die globale Automobilindustrie mit einer Vielzahl von Produkten. Tesla verwendet in seinen Akkusätzen derzeit Batteriezellen von Panasonic und arbeitet mit Panasonic zusammen an der Entwicklung von Batteriezellen der nächsten Generation speziell für Elektrofahrzeuge. Während Tesla im Rahmen seiner aktuellen Akku-Strategie eigene Verpackungen verwendet, in denen Batteriezellen von unterschiedlichen Lieferanten enthalten sind, gibt das Unternehmen für seine Batteriesätze mit Lithium-Ionen-Akkus Panasonic den Vorzug.