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Artikel Tagged ‘BDI’

Industrie fordert Planungssicherheit bei Elektromobilität

27. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Die deutsche Industrie ruft die Bundesregierung auf, die angekündigten Subventionen für Elektromobilität nicht zu kürzen. “Die Industrie braucht Planungssicherheit sowohl bei den Summen als auch beim Zeitpunkt”, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, dem “Tagesspiegel” heute. Die von der Bundesregierung zugesagte Förderung für die Schaufenster und für die Forschung und Entwicklung bei Elektromobilität sollte im angekündigten Umfang erfolgen.

“Deutschland soll Leitanbieter werden”

20. Januar 2011 Juliane Keine Kommentare

“Deutschland soll Leitanbieter für Elektromobilität werden. Politik, Wirtschaft und Wissenschaft müssen jetzt gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen. Innerhalb der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) zeigt sich, wie eng die beteiligten Branchen schon jetzt zusammenarbeiten.” Das erklärte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und BDI-Vizepräsident Matthias Wissmann am Dienstag in Berlin anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung von BDI und Deutschem Verkehrsforum “Elektromobilität in Deutschland: Eine Zwischenbilanz”.

“Für den Erfolg der Elektromobilität ist entscheidend, dass den Erwartungen der Nutzergruppen hinsichtlich Preis und Alltagstauglichkeit entsprochen wird”, betonte Klaus-Peter Müller, Präsidiumsvorsitzender des Deutschen Verkehrsforums. “Über die Kernthemen wie Batteriesystemproduktion oder Normung hinaus liegen uns die Aspekte Rohstoffversorgung, Anreize für einen erfolgreichen Marktstart und Nutzung des Potenzials im innerstädtischen Lieferverkehr besonders am Herzen.”

Zusammenschluss zur Förderung der Elektromobilität

4. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Die deutsche Industrie will Elektromobilität auf die Straße bringen. Die Verbände aus der Automobilindustrie, der Energiewirtschaft und der Elektroindustrie – VDA, BDI, BDEW und ZVEI – haben einen Lenkungsausschuss Elektromobilität und alternative Antriebe gegründet. Der soll künftig als zentraler Ansprechpartner für die Regierung zur Verfügung stehen. Auf politischer Seite wurde die so genannte Geschäftsstelle Elektromobilität ins Leben gerufen, die diesen Montag mit ihrer Arbeit begonnen hat. Sie ist ein erstes Ergebnis des vor einem halben Jahr ins Leben gerufenen “Nationalen Entwicklungsplans für Elektromobilität” des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesverkehrsministeriums. Auch die Bundeskanzlerin widmet sich mit dem geplanten Spitzengespräch zur Elektromobilität am 03. Mai 2010 dem Thema. Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen eine “Roadmap” zur Elektromobilität verabschieden. Ziel der Regierung ist es Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren und bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Im Vorfeld des Spitzengesprächs mit Angela Merkel wollen sich die Geschäftsstelle für Elektromobilität und der Lenkungsausschuss auf eine Struktur für ein gemeinsames Arbeitsprogramm einigen.

via Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. Februar 2010

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BDI & ADAC bereit zum Autogipfel

25. September 2009 klaus Keine Kommentare

BDI und ADAC wollen gemeinsam mit anderen Verbänden wie dem VDA einen Autogipfel veranstalten, um die Elektromobilität, aber auch andere Zukunftstechnologien im engen Schulterschluss von Industrie und Politik voranzutreiben.

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BDI: Rohstofflücke u.a. bei Elektroautos

31. August 2009 klaus Keine Kommentare

Da Deutschland bei Kupfer, Zink und Lithium sowie Schrott eine “Rohstofflücke” drohe, sieht der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) Innovation und Tausende Arbeitsplätze bedroht. “Wir steuern geradewegs auf eine Rohstofflücke zu”, warnte Ulrich Grillo, Vorsitzender des BDI-Ausschusses Rohstoffpolitik, unlängst in Berlin. Der Chef der Duisburger Grillo-Werke sieht dadurch den wirtschaftlichen Aufschwung und Arbeitsplätze bedroht. Er verdeutlichte seine Befürchtungen am Beispiel Elektroautos. Diese brauchten wesentlich mehr Metalle als derzeitige Fahrzeuge, so steige etwa der Kupferanteil in einem Pkw von heute 25 kg auf 65 kg. Zusätzlich erfordere eine durchschnittliche Lithium-Ionen-Batterie 50 kg Aluminium, 40 kg Kupfer, 10 kg Zink und seltene Erden und Metalle wie Lanthan oder Neodym. Laut Grillo lagere beispielsweise knapp die Hälfte der weltweit bekannten Lithiumreserven in einem bolivianischen Vorkommen. Laut Lorenz Erdmann, Experte für seltene Metalle beim Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) wird speziell Neodym im Jahr 2030 voraussichtlich 3,8 Mal stärker nachgefragt werden, als die Minenproduktion heute hergibt.

Der BDI fordert von der nächsten Bundesregierung eine ganzheitliche, von allen Ressorts getragene, internationale Rohstoffstrategie. Zudem sieht der Verband auch Handlungsbedarf auf nationaler Ebene. In einem Zehn-Punkte-Plan fordert der Industrieverband deshalb, heimische Lagerstätten zugunsten der Rohstoffsicherheit zu öffnen. Und nicht zuletzt müsste Deutschland dafür Sorge tragen, dass auch der Metallschrott im Lande bleibt.
via VDI nachrichten

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