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Artikel Tagged ‘Bee’

BEE-Verkehrsstudie zeigt Wege in die neue Mobilitätswelt

15. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

„Der Aufbruch in die CO2-arme Mobilitätsgesellschaft kann gelingen, wenn wir alle es wirklich wollen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. „Ideen und Innovationen gibt es in Deutschland genug; gemeinsam mit den Menschen, Medien und der Politik ist es zu schaffen.“ Das ist das Ergebnis einer Grundlagenstudie, die das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel für den BEE erstellt hat. Die Studie „Die neue Verkehrswelt. Mobilität im Zeichen des Überflusses: schlau organisiert, effizient, bequem und nachhaltig unterwegs“ wurde in Kooperation mit der Deutschen Bahn, dem Bundesverband eMobilität und weiteren Fachverbänden erarbeitet und am 14. Januar 2015 beim BEE-Neujahrsempfang gemeinsam mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube an Bundeskanzlerin Merkel übergeben.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass der Verkehr bis 2030 weitgehend auf Basis Erneuerbarer Energien funktionieren kann und damit eine postfossile Mobilität möglich ist. Die digitale Vernetzung in einer multimodalen Verkehrspraxis, in der alle Verkehrsträger neu kombiniert werden, schafft die Grundlage für stets verfügbare Verkehrsmittel und eine hohe Mobilität. Gleichzeitig können überschüssige Erneuerbare Energien genutzt werden. Emissionswerte von 50 Gramm je Kilometer sind dabei schon bis 2025 realisierbar. Bis 2020 könnten 1 Million annähernd CO2-freie Automobile auf Deutschlands Straßen fahren – wenn Autoindustrie und Käufer auf das gesamte Angebot der Erneuerbaren Energien zugreifen und alle Verkehrsmittel effizient kombiniert werden. „Die Studie zeigt uns, dass wir hochmobil und trotzdem klimafreundlich unterwegs sein können – egal, ob in der Stadt oder auf dem Land“, zeigt sich Falk überzeugt, „auch wenn das Verkehrsaufkommen künftig nicht geringer werden wird“. Die vollständige Studie können Sie sich hier herunterladen.

Photovoltaik-Spezialist IPM SYSTEM auf Expansionskurs mit neuen Impulsen für die Energiewende

6. Februar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das innovative BEM-Mitgliedsunternehmen IPM SYSTEM verfügt bereits über beachtliche Partner. Prysmian Group, Draka, Britze Elektronik- und Gerätebau, Rosenberger Hochfrequenztechnik, Immo-Invest, Telekom Deutschland, arvato-infoscore, Telit, ComBInation und viele mehr begleiten die Unternehmensentwicklung mit ihrem technologischen Know-how, ihrer Innovationskraft und ihrem Engagement für Erneuerbare Energien. “In der Kombination von Intelligenz und Effizienz und der Implementierung in ein smartes Energie- und Verteilernetz liegt die Zukunft unserer Energieversorgung” so Emmert, der erstmals als einer der Hauptsponsoren auf dem diesjährigen Neujahrsempfang vom Bundesverband Erneuerbare Energie in Berlin zum 20-jährigen Jubiläum des Dachverbands ein klares Zeichen für den Erfolg nachhaltigen Wirtschaftens setzt.

Die Herausforderung einer effizienten und wirtschaftlichen Integration Erneuerbarer Energien als Schlüsseltechnologie ‘Made in Germany’ besteht maßgeblich darin, diese intelligent miteinander zu vernetzen. Im Fokus der aktuellen energiepolitischen Diskussion gilt es, neben den Ausbauzielen der Erneuerbaren, insbesondere auch technologischen Fortschritt im Bereich Energieeffizienz kosten- und nutzenoptimiert sinnvoll umzusetzen. “Dazu gehört als wesentlicher Bestandteil Leistungssteigerungspotenziale im Rahmen innovativer Produktentwicklungen effektiv zu nutzen und somit neue und vielversprechende Perspektiven in diesem Wachstumsmarkt zu schaffen”, so Emmert. “Aus diesem Grund erweitern wir konsequent unser Produkt- und Leistungsportfolio und erschließen neue Märkte im Rahmen unserer Globalisierungsstrategie. Daher wird im zweiten Quartal 2012 eine weitere Kapitalisierung der Unternehmensgruppe zum Ausbau von Produktionskapazitäten in Deutschland durchgeführt.”

Weitere Informationen zum innovativen IPM SYSTEM® finden Sie hier.

Regierung muss stärker auf Zusammenspiel von Elektromobilität und Erneuerbaren Energien setzen

17. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Anlässlich der gestrigen Übergabe des NPE-Berichts fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) die Verknüpfung von Elektromobilität und Erneuerbaren Energien von Anfang an ins Zentrum der Förderkonzepte für Elektroautos zu stellen. Die bisherigen Empfehlungen des von der Bundesregierung einberufenen Beratungsgremiums greifen nach Ansicht des BEE in dieser Hinsicht zu kurz. Wesentliche Vorschläge der Erneuerbaren-Branche wie auch der Umweltverbände seien trotz wiederholter Hinweise bisher nicht berücksichtigt worden. Vielmehr behindere die Orientierung an den Interessen der großen Auto- und Energieunternehmen eine schnelle und flächendeckende Einführung von Elektroautos in Verbindung mit Erneuerbaren Energien. “Elektromobilität und Erneuerbare Energien gehören zusammen. Denn nur in dieser Kombination können wir Automobilität künftig klima- und ressourcenschonend gestalten. Daher müssen alle Fördermaßnahmen das Zusammenspiel mit den Erneuerbaren Energien verbessern. Neue Hürden beispielsweise durch eine teure und unflexible Ladeinfrastruktur darf es dagegen nicht geben”, verlangt BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Elektromobilität und Erneuerbare Energien als natürliche Partner

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in der Elektromobilität große Chancen für eine zukunftsweisende und nachhaltige Energieversorgung im Verkehrssektor, wenn sie mit Strom aus Erneuerbaren Energien kombiniert wird. Damit lasse sich einerseits knapper werdendes Erdöl im Verkehrssektor ersetzen, das mit hohen Umweltbelastungen bei Produktion und Verbrennung verbunden sei. Andererseits könnten Elektrofahrzeuge mit Hilfe ihrer Batterien als Speicher für temporäre Überschüsse bei der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie fungieren und so die Integration der Erneuerbaren Energien im Stromsektor erleichtern. “Elektromobilität und Erneuerbare Energien sind natürliche Partner, die es entschlossen auszubauen gilt. Dann haben wir eine Win-win-Situation für die Energieversorgung. Denn der CO2-Ausstoß von Elektrofahrzeugen ist umso geringer, je höher der Anteil der Erneuerbaren Energien im Strommix ist. Und je mehr Fahrzeugbatterien am Netz sind, desto mehr Erneuerbarer Strom kann gespeichert werden”, erklärt Björn Klusmann, Geschäftsführer des BEE. Der ‘Treibstoff’ für Elektrofahrzeuge stamme bereits heute zu 16 Prozent aus Erneuerbaren Energien. 2020 werden es nach der Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche 47 Prozent sein. Wer seinen Strom von einem Ökostromanbieter beziehe, könne schon heute nahezu CO2-frei mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien unterwegs sein. “Je schneller der Anteil der Erneuerbaren im Strommix steigt, desto klimafreundlicher wird Elektromobilität für alle”, erklärt Klusmann.

Fraunhofer-Institut: intelligentes Laden

4. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität ist nur sinnvoll, wenn Autos ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien tanken. Grüner Strom steht jedoch nicht immer in ausreichender Menge zur Verfügung. Eine intelligente Ladestation passt die Ladezeiten an Energieangebot und Netzauslastung an.
Bis 2020 sollen in Deutschland eine Million Elektroautos unterwegs sein, angetrieben durch Strom aus Erneuerbaren Energien. In zehn Jahren wird grüner Strom laut Bundesumweltministerium 30 Prozent der Gesamtmenge stellen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie geht sogar von 47 Prozent aus. Rein rechnerisch wäre eine CO2-neutrale Elektromobilität damit machbar. Tatsächlich ist sie jedoch schwer zu realisieren: Mehr Sonnen- und Windenergie bedeutet einen hohen Stromanteil, dessen Verfügbarkeit sich nicht per Knopfdruck steuern lässt. Zudem besteht die Gefahr, dass zu Stoßzeiten durch mehr Elektromobilität extreme Nachfragespitzen entstehen. Eine Stromversorgung, die sich wie bisher allein am Verbrauch orientiert, ist dem nicht gewachsen. “Wir brauchen ein intelligentes Netz, ein Smart Grid, in dem sowohl Strom als auch Informationen fließen”, sagt Dominik Noeren vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Die Netzstruktur muss sich verändern, die verbrauchsgesteuerte Stromerzeugung muss sich am Angebot orientieren. “Vor allem Elektroautos bringen dafür beste Voraussetzungen mit”, erklärt Noeren. In der Masse können sie viel Energie speichern. Der durchschnittliche Pkw parkt an mindestens 20 von 24 Stunden – mehr als genug Zeit, die Batterie dann aufzuladen, wenn der Wind auffrischt oder die Nachfrage nach Strom niedrig ist. Mit der “Intelligenten Ladestation” haben die Forscher ein Gerät entwickelt, mit dem Elektrofahrzeuge Strom zapfen können, wenn die Netzlast gering und der Anteil Erneuerbarer Energien hoch ist. So lassen sich Lastspitzen vermeiden und die Beiträge von Sonne und Wind voll nutzen. “Wichtig ist uns, dass der Endkunde jederzeit selbst entscheiden kann, wann er tankt. Durch das gesteuerte Aufladen der Batterie dürfen ihm keine Nachteile entstehen”, betont Noeren. Der Forscher plädiert deshalb für einen Stromtarif, der sich an die Situation im Stromnetz anpasst, der in nachfragestarken Zeiten teurer und bei einem Überangebot an Erneuerbaren Energien besonders günstig ausfällt. Der Nutzer der “Intelligenten Ladestation” könnte dann zwischen einer sofortigen und einer preiswerteren, eventuell längeren Ladezeit wählen, die gleichzeitig netz- und umweltfreundlich ist. Entscheidet er sich für die zweite Variante, gibt er lediglich ein, wann sein Auto wieder fahrbereit sein muss. Den Rest übernimmt die Ladestation. Sie ermittelt die Kosten und steuert den Ladevorgang. Über das Display kann der Nutzer den Ladefortschritt verfolgen und sich Kosten und Energiewerte anzeigen lassen. Auf der Hannover Messe vom 19. bis zum 23. April zeigen die Experten die Ladestation (Halle 27, Stand K55).

Event: LCV 2009

7. September 2009 klaus Keine Kommentare

lcv2009Die Low Carbon Vehicle (LCV) findet vom 9. bis 10. September 2009 im britischen Millbrook, Bedfordshire, auf einem General Motors-Gelände statt. Die Veranstaltung hat sich “Ride & Drive, Conference and Exhibition” aufs Panier geschrieben. Auf der hier einsehbaren Aussteller-Liste findet sich mit Bee Automobiles ein besonders interessanter Anbieter von Lithium-Ionen-Batterien, Automotive Software sowie ganzer Elektrovehikel, die ab 2011 marktreif sein sollen.

beeoneUnter anderem sind ein fünftüriger Familienkombi sowie ein als Zweitfahrzeug konzipierter Kleinwagen “Bee One” geplant, der bei einer Höchstgeschwindigkeit von knapp 130 km/h auf eine Reichweite von 160 km kommen soll. Die Ladezeit an einer Standardsteckdose wird mit bis zu sieben Stunden angesetzt. Für 2015 rechnet Bee mit höheren Spitzengeschwindigkeiten und Reichweiten bis zu 320 km für den One. Bee ist auch für seine recht erfolgreichen elektrischen BRM Bee Four ERV-Rennwagen bekannt.

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BEE: 1 Mio. Elektroautos durch Erneuerbare Energien gedeckt

22. August 2009 klaus Keine Kommentare

Auch der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt den Plan der Bundesregierung, die Entwicklung im Bereich Elektromobilität in Deutschland zu beschleunigen. Damit werde endlich ein wichtiges Zukunftsthema angegangen, das für den Hochtechnologiestandort Deutschland ein großes Marktpotential biete. “Erneuerbare Energien (EE) und Elektromobilität sind natürliche Partner. Denn regenerativer Strom bedeutet klimafreundlichen Treibstoff für alle Elektrofahrzeuge”, erklärte BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann. Umgekehrt erleichtere eine Vielzahl von Fahrzeugbatterien die Integration von immer größeren Mengen erneuerbaren Stroms ins Netz. Als eine Konsequenz des Entwicklungsplanes müsse die kommende Bundesregierung deshalb regenerative Kombikraftwerke fördern und dabei Elektroautos und deren Speicherpotenzial explizit einbeziehen.

Die von der Regierung angestrebte Zahl von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 bedeute nur einen geringen Mehrverbrauch an Strom. Der könne ohne Probleme durch den Zuwachs an EE gedeckt werden. Allein die Steigerung der
Stromproduktion aus EE im Jahr 2008 gegenüber 2007 lag mit rund 4,3
Mrd. Kilowattstunden mehr als doppelt so hoch wie der gesamte von der Bundesregierung
prognostizierte Verbrauch der Elektroflotte im Jahr 2020.
“Mit diesen Zahlen wird noch einmal deutlich: Wir brauchen auch im Falle einer rasanten Zunahme von Elektromobilen weder zusätzliche Kohlekraftwerke noch eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke. Vielmehr muss die kommende Bundesregierung einfach den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien fortsetzen und am Atomausstieg festhalten”, forderte Klusmann.

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