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Artikel Tagged ‘Better Place’

eTaxi-Projekt von Better Place in Amsterdam

5. Dezember 2012 Juliane Keine Kommentare

Erste Ergebnisse des eTaxi-Projekts von Better Place in Amsterdam: Zehn Elektrofahrzeuge sind seit September am Flughafen Schiphol im Einsatz. Jedes von ihnen fuhr seit Projektstart rund 600 km am Tag – insgesamt legte die Taxi-Flotte 135.000 elektrische Kilometer zurück. Mehr Informationen rund um das Projekt können Sie hier nachlesen.

Shai Agassi nicht mehr CEO von Better Place

3. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Wie Better Place gestern mitteilte, ist Shai Agassi nicht mehr Chef des Unternehmens. Seit dem 1. Oktober wirkt der bisherige Australien-Chef Evan Thornley als CEO des Startups. Über die Gründe für den Rückzug des Gründers wird derzeit noch spekuliert: Offenbar sind die finanziellen Probleme des Batteriewechsel-Pioniers schlimmer als gedacht. Agassi ist jedoch weiterhin Mitglied des Better Place Verwaltungsrats und wird auch weiterhin Anteile an Better Place besitzen.

Better Place nun auch in China aktiv

Better Place hat mit Chinas zweitgrößtem Stromnetzbetreiber China Southern Power Grid Co. (CSG) eine Kooperationsvereinbarung über gemeinsame Bemühungen im Bereich der Elektromobilität getroffen. In einem ersten Schritt sollen demnach bis Ende des Jahres gemeinsam ein Bildungszentrum und eine Batteriewechselladestation in Guangzhou errichtet werden. Außerdem kündigten sie die Gründung eines Joint-Venture Unternehmens an. Das Bildungszentrum soll Regierungsmitgliedern, Industrievertretern und den interessierten chinesischen Bürgern die Vorteile der Batteriewechselstation demonstrieren. Dazu werden interaktive Ausstellungen und Probefahrten mit Elektrofahrzeugen angeboten. Ähnliche Demonstrationszentren hat Better Place bereits in Tel Aviv, Kopenhagen und Toronto installiert, die etwa 100.000 Besuchern jährlich empfangen.

GE kauft eAutos von GM

17. November 2010 Juliane Keine Kommentare

General Electric (GE) scheint zum Großabnehmer der Elektrofahrzeuge von General Motors (GM) zu werden. In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen insgesamt 25.000 Chevrolet Volt kaufen und damit seine eigene Flotte aufstocken. GE stellt Ladegeräte für Elektrofahrzeuge her, wie sie in der von Better Place geplanten Infrastruktur installiert werden sollen.

Better Place: Elektrotaxis für San Francisco

2. November 2010 Juliane Keine Kommentare

Nach Tokio will Better Place nun auch in San Francisco eine Infrastruktur für Akkuwechselstationen für Taxis installieren. In drei Jahren sollen Taxikunden in Kalifornien mit Elektroautos von A nach B kommen. Zwischen San Francisco und San José sollen deshalb vier Wechselstationen aufgebaut werden, in denen die Taxis schnell leere Akkus gegen volle austauschen können. Partner des Projekts sind ein Taxiunternehmen, ein Carsharinganbieter und eine regionale Umweltbehörde. Finanzielle Zuschüsse kommen zudem vom US-Verkehrsministerium.

Kooperation von General Electric und Better Place

5. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

General Electric und Better Place haben jetzt bekannt gegeben, zukünftig auf Technologie- und Finanzierungsebene zusammen arbeiten zu wollen und dadurch den weltweiten Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voran treiben zu wollen. Die Partnerschaft soll sich auf vier wesentliche Bereiche konzentrieren: Entwicklung von Technologie-Standards, Finanzierungsmodelle für Fahrzeugbatterien, Einsatz von Elektrofahrzeugen in Fahrzeugflotten und Verbesserung der Kundenwahrnehmung.

“Übergang zu Elektrofahrzeugen wird die gesamte Industrie prägen”

15. Mai 2010 Juliane Keine Kommentare

Shai Agassi will mit Batteriewechselstationen von Better Place die Automobilindustrie auf den Kopf stellen. Im Interview mit dem Handelsblatt Online sprach er über Subventionen, die Rolle Chinas, seine Pläne für Deutschland und seinen ehemaligen Kollegen Henning Kagermann, Deutschlands neuen Mister Elektroauto. “Letztendlich wird der Übergang zu Elektrofahrzeugen die gesamte Industrie in Deutschland prägen. Es gibt kein wichtigeres Projekt für die deutsche Wirtschaft: Das betrifft acht Millionen Arbeitsplätze, 25 Prozent der deutschen Produktion. Wenn es der deutschen Kanzlerin misslingt, ist die deutsche Wirtschaft bedroht,” betonte Agassi im Interview.
Lesen Sie das komplette Interview hier.

eTaxis für Tokio

29. April 2010 Juliane Keine Kommentare

Keine andere Metropole der Welt hat so viele Taxis wie Tokio. Künftig sollen die elektrisch angetrieben werden. Seit dieser Woche sind drei eTaxis auf den Straßen Tokios unterwegs. In Kooperation mit Better Place wurde eine Batterie-Wechsel-Station für die Taxis eingereichtet, die einen Wechsel in weniger als einer Minute ermöglichen soll. Um allerdings alle 60.000 in Tokyo verkehrenden Taxis in Zukunft bedienen zu können, müsste es rund 300 Stationen geben. Noch ist nicht entschieden, wie es nach der jetzigen Testphase weiter gehen wird. Allerdings hat sich Japan ehrgeizige Klimaziele gesteckt: bis 2020 wollen sie ein Viertel weniger CO2 als 1990 produzieren.

Diskussionen zur emobilen Zukunft

16. April 2010 Juliane Keine Kommentare

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Auf dem auto motor und sport-Kongress kamen die wichtigsten Vertreter aus verschiedenen Branchen zusammen, um über die Zukunft der Elektromobilität zu diskutieren. Neben VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg und Shai Agassi, Chef von Better Place, diskutierte auch Magna-Technik-Vorstand Burkhard Göschel über die kommenden Entwicklungen im Bereich der Batterietechnik. Wie erwartet waren sie sich nicht in allen Punkten einig. So rechnet Volkswagen damit, dass in zehn Jahren etwa 300.000 Elektrofahrzeuge von VW in Deutschland unterwegs sein werden. Im Mittelpunkt stünden dabei der Elektro-Golf und der Kleinwagen Up. Dabei würde VW auf eigene Batteriesysteme setzen und lehne das Batteriewechselkonzept von Beter Place weiter ab, um selbst für die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge garantieren zu können. Shai Agassi, Chef von Better Place, hielt dem in einem leidenschaftlichen Plädoyer entgegen, dass die Autofahrer durch das von ihm entwickelte Wechselsystem vom laufenden technischen Fortschritt der Batterien profitieren würden. “Das ist anders, wenn man die Batterie ins Auto einbaut. Dann bleibt man auf dem Stand der Technik stehen”, erklärte Agassi. Das Wechselsystem erlaube niedrigere Preise als Benzin-Verbrennungsmotoren und ermögliche die Serienproduktion, was dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen werde. Für Burkhard Göschel sei momentan vor allem problematisch, dass sich die Hersteller gegenseitig behindern, weil jeder an einem eigenen Batteriesystem arbeite. “Es wird eine gewisse Normierung geben, weil im Moment keiner auf genügend Volumen kommt. Die Hersteller behindern sich gegenseitig. Skaleneffekte gibt es nur, wenn man sich in dem Bereich zusammenschließt.” Abzuwarten bleibt nun, welche Strategie zum Erfolg führen wird.

Sicherheitsanforderungen bei eTaxis

13. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Underwriters Laboratories (UL), ein weltweit führendes Unternehmen für Produktsicherheitstests und Zertifizierungen, kooperiert mit Better Place, dem führenden Service-Anbieter für eMobilität. Im Rahmen der Zusammenarbeit wurden die Sicherheitsanforderungen geprüft, damit Better Place die weltweit ersten eTaxis mit austauschbaren Akkus in Japan in Betrieb nehmen kann. “Mit der Hilfe von UL konnten die erforderlichen Untersuchungen durchgeführt werden und anschliessend die Lithium-Ionen-Akkus für dieses aufsehenerregende Taxi-Projekt freigegeben werden”, erläuterte Kiyotaka Fujii, Präsident von Better Place Japan und Leiter des Bereichs Geschäftsentwicklung Asien-Pazifik. “Dank der beispiellosen Fachkenntnisse von UL, dem weltweiten Netzwerk von Ingenieuren und der zügigen technischen Unterstützung war UL massgeblich daran beteiligt, den öffentlichen und den privaten Sektor erfolgreich zusammenzubringen. So konnten die zuständigen Behörden davon überzeugt werden, dass unser Projekt die entsprechenden Sicherheits- und Leistungsstandards erfüllt.” UL kann auf eine über hundertjährige Erfahrung im Bereich der Sicherheitsprüfung und Zertifizierung zurückblicken und setzt diese Kompetenz für die Weiterentwicklung der Elektroautoindustrie ein. Zu diesem Zweck entwickelt UL Sicherheitsstandards für Batterien sowie Komponenten die in der Infrastruktur eingesetzt werden und arbeitet mit den zuständigen Behörden zusammen, um Fragen bezüglich Sicherheits- und Umweltaspekten zu lösen.