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Artikel Tagged ‘bidirektionales Laden’

1. Energieforum der S3P-Engineering und ComBInation in Stuttgart

3. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Am 02. Juli 2015 trafen sich Industrievertreter der unterschiedlichsten Branchen im Mitsubishi Autohaus Gratzke zum 1. Energieforum in Stuttgart. Ziel des Forums war es, die hohe Komplexität der tragenden Säulen der Energieversorgung von heute und morgen (Strom, Wärme, Mobilität) ganzheitlich vorzustellen und zu betrachten. Nur gemeinsam ist die Energie- und Mobilitätswende zu meistern, darüber waren sich sowohl die Vertreter als auch die Zuschauer einig. Unter den geladenen Gästen fanden sich Installateure, Handwerker, Architekten und Planungsbüros, welche das Forum als vollen Erfolg verbuchen konnten. „Einer Plattform dieser Art bedarf es, damit uns die Energie- und Mobilitätswende gelingt“, so Markus Emmert, CEO des BEM-Mitgliedsunternehmens ComBInation, dass sich selbst als Berater im Bereich SmartGrid versteht. “Vor diesem Hintergrund organisieren wir gemeinsam mit Partnern solche Veranstaltungsformate, um das Wissen rund um das Thema zu vertiefen. Nur so sind wir in der Lage, ein entsprechendes Verständnis am Markt zu bekommen“, so Emmert. Weitere Informationen rund um die Veranstaltung finden Sie hier.

eAutos als Pufferspeicher

8. Dezember 2014 Juliane Keine Kommentare

Elektromobilität bewegt. Mit einem Elektroauto, das bidirektional laden kann, bewegen Sie künftig nicht nur sich selbst von A nach B, sondern betreiben auch den Mixer, die Kaffeemaschine und den Fernseher. Im Herbst 2014 hat das BEM-Mitgliedsunternehmen e8energy ein gemeinsam mit NISSAN, IKS und Alir Power Systems entwickeltes bidirektionales Energiemanagement System namens DIVA vorgestellt und anhand eines NISSAN LEAF demonstriert, dass diese Technologie bereits heute serienreif und alltagstauglich ist. Der LEAF ab Baujahr 2013 und der neue e-NV200 sind – wie der Mitsubishi Outlander – ab Werk fähig, über den CHAdeMO–Ladestandard Strom aus der Traktionsbatterie wieder ins Netz zurückzuspeisen.

Das BEM-Mitgliedsunternehmen NISSAN adressiert mit dieser technischen Lösung primär Wohnprojekte sowie Klein- und Mittelständische Unternehmen mit PV-Anlagen auf dem Dach, die ihren selbst erzeugten Strom aus Erneuerbaren Energien nun dezentral speichern und auch selbst verbrauchen können. Weitere Informationen rund um die innovative Technologie finden Sie hier.

Bidirektionales Laden im Praxistest

24. November 2014 Juliane Keine Kommentare

Das BEM-Mitgliedsunternehmen Mitsubishi bietet mit dem Mitsubishi Electric Vehicle und dem Plug-in Hybrid Outlander bidirektional ladefähige Elektrofahrzeuge in Serie an, die als mobile Lade-/Entlade-Pufferspeicher an ein intelligentes Stromnetz gekoppelt werden können. Zu diesem Zweck hat das Technologie-Transfer-Zentrum für Elektromobilität (TTZ) der Hochschule Würzburg-Schweinfurt eine bidirektionale Powerbox entwickelt, die das Übertragen von elektrischer Energie in beide Richtungen ermöglicht – sowohl aus dem festen Stromnetz ins Fahrzeug zum Aufladen der Fahrbatterie als auch von der Batterie zur Einspeisung ins Stromnetz. Zweck der Bidirektionalität: Entlastung des Stromnetzes in Spitzenzeiten oder eine mögliche Nutzung als mobiles Notstromaggregat.

In einem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Feldversuchs zum Einsatz von Elektrofahrzeugen mit “bidirektionaler Powerbox” in Firmenstromnetzen werden jetzt beim Bad Neustädter Automobilzulieferer Jopp Holding GmbH fünf Mitsubishi Electric Vehicle dem Praxistest unterzogen. Die kleine Elektroflotte wird von Mitarbeitern des Unternehmens bewegt und nach der morgendlichen Ankunft an der Arbeitsstätte mit der Powerbox verbunden, um in der Spitzenzeit des Stromverbrauchs zusätzliche Energie ins Firmennetz einzuspeisen. Sobald die Maschinenleistung in den Produktionshallen herunterfährt, fließt der Strom in entgegengesetzter Richtung: Die Batterien der Fahrzeuge werden aufgeladen. Die kostenintensiven Verbrauchsspitzen werden auf diese Weise gekappt und die Belastung des öffentlichen Netzes reduziert. „Wir sind stolz, in einer so zukunftsweisenden Technologie in Deutschland und Europa führend zu sein“, sagt MMD Automobile Geschäftsführer Werner H. Frey. „Dieser Feldversuch wird weitere wichtige Erkenntnisse auf dem Weg zu einer noch nachhaltigeren, elektrifizierten Automobilität liefern.“