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OBC eröffnet Showroom für Elektro-Fahrzeuge in Offenbach

17. Dezember 2009 klaus Keine Kommentare

OrangeBCIn Kooperation mit den Spezialisten für Sortsponsoring KR professional hat OrangeBC (OBC) einen weiteren Showroom für innovative Elektrofahrzeuge in Offenbach-Bieber (Aschaffenburger Straße 1) eingerichtet. Im Showroom können sich Interessierte nun auch im Rhein-Main-Gebiet über neue Produkte im Bereich der elektrischen Mobilität informieren, einige Fahrzeuge auch ausprobieren oder mieten. Die offizielle Eröffnungsfeier findet am 19.12.2009 von 10:00 bis 18:00 Uhr statt (Kontakt/Anmeldung via offenbach@orangebc.com oder +49 (0) 173 70 80 756).

OBC als Ingenieurbüro für Elektromobilität beschäftigt sich ausschließlich mit innovativen Elektro-Fahrzeugen. Fahrzeuge, die ökologisch und ökonomisch Sinn machen, müssen laut OBC folgende Kriterien erfüllen: Leichtbauweise, Marktreife, alltagstauglich, bezahlbar, zuverlässig und sicher. Dieser Bereich beginnt bei den elektrisch unterstützten Fahrrädern, geht über Elektroller und sogenannte Floater für die urbane Mobilität bis
hin zu Elektromotorrädern. Speziell das von einem Schweizer Hersteller gefertigte E-Bikeboard vertritt für OBC diese Werte in herausragender Form. Derzeit baut Orange BC für diese Dreiräder ein Händler- und Partnernetz in Deutschland auf, mit erstem Schwerpunkt in Bayern.

BikeboardIm Gegensatz zum Segway soll das Drei-Rad-Konzept auch auf nassen, vereisten oder rutschigen Pisten für kurze Bremswege sorgen. Die hintere Pendelachse soll in Kurven Zweirad-Fahrspaß aufkommen lassen. Angetrieben wird das Gerät, das im Stehen und im Sitzen gefahren werden kann, von einem Elektromotor in der Vorderachse, der je nach Modell 500 oder 1.000 Watt leistet und seine Energie aus zwei Lithium Polymer Akkus bezieht, die an der Steckdose aufgeladen werden können. Sie sollen für eine Reichweite von 30 bis 60 km/h sorgen – je nachdem wie sportlich der Fahrer mit dem Gasgriff umgeht. Wer es übrigens ganz besonders sportlich liebt, für den hält OBC noch zwei Sondermodelle bereit: “Zoomer”, der mit einer Carving-Achse (und ohne Sitz) für noch mehr Kurvenspaß und eine Offroad-Variante, die mit entsprechender Bereifung abseits des Asphalts für elektrische Fortbewegung sorgen soll. Gefahren werden können die Bikeboards entweder in Versionen mit Mofa-Zulassung und einer Geschwindigkeit von 20 km/h (ohne Helmpflicht) und 25 km/h (mit Helm) oder als „Moped“, das mit Overdrive bis zu 45 km/h schnell unterwegs ist. Die Mofa-Versionen kosten zwischen 3000 und 3500 Euro, das Bikeboard-Moped zwischen 3500 und 4000 Euro.

Für die Zukunft glaubt OBC an einen Qualitätssprung bei den Elektromotoren: Statt alter Eisenmotoren würden dann Triebwerke aus anderen Materialien gebaut, die bis zu 36.000 Umdrehungen pro Minute hätten. Mit der richtigen Übersetzung hätten diese Motoren noch einen deutlich höheren Wirkungsgrad als heute. Womit wiederum der Akku bis zu einem Drittel seiner Kapazität entlastet werde.

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Super(lativ): EUROBIKE 2009-Rückblick

14. September 2009 klaus Keine Kommentare

eurobike1“Das Rad haben wir nicht neu erfunden”, formulierte ein Aussteller der diesjährigen EUROBIKE, “aber das Radfahren.” Dies wurde nachvollziehbar u.a. anhand von 39.152 Fachbesuchern aus 75 Ländern (+ 6%), 21.000 zahlenden Fahrradfans an einem Publikumstag (2008: 18:000) und 1.556 akkreditierten Journalisten aus 36 Ländern. Die Fahrrad-Leitmesse sorgte fünf Tage für das Thema Nummer eins in der weltweiten Fahrradbranche und beherrschte die Schlagzeilen: Allein mehr als 300 Weltpremieren und Neuheiten aus der faszinierenden Welt der Bikebranche standen im Rampenlicht. Die 18. EUROBIKE war schon von Beginn an die “Größte aller Zeiten”. 1.028 Aussteller aus 42 Nationen (internationaler Anteil 68 Prozent) sorgten für einen neuen Rekord und für einen Zuwachs von rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

eurobike2Auch die Ausstellungsfläche erreichte mit 100.000 qm in 14 Messehallen und in den Freigeländen West und Ost neue Dimensionen und sorgte für einen Flächen-Zuwachs von 15 Prozent. Das Thema E-Bikes und Pedelecs war zumindest überwiegend in der Zeppelinhalle gebündelt, die einerseits einen faszinierenden Ausblick auf die für die Messedauer aus ihrem Hangar vertriebenen Luftschiffe bietet, andererseits aber nicht direkt mit den restlichen Messehallen verbunden und daher etwas “ab vom Schuss” ist. Dennoch nutzte nicht nur das Team von eMobileTicker bzw. The Electric Avenue ausgiebig die Gelegenheit zum Probefahren auf den von ExtraEnergy betreuten, wirklich schön gemachten Parcours.

Extrem unterschiedliche fahrbare Untersätze von u.a. Ultra Motor, Segway, Sachs, die verblüffend “anderen” Geräte von Bikeboard oder die giftig anreissenden und giftgrünen Designikonen von elMoto belegten allesamt vor allem dies: eMobility really ROCKS!

hotchiliNur ehrfürchtig bestaunen konnten wir übrigens dieses ultraböse Bike von Hot Chili. Die nächste EUROBIKE findet vom 06. bis 10. Oktober 2010 statt.
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