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Artikel Tagged ‘BMBF’

Neues Förderprogramm im Bereich eMobilität

23. Oktober 2014 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Forschung und Entwicklung für eine effiziente, sichere und vernetzte Mobilität von morgen. Schwerpunkt sind hierbei Elektroniksysteme oder auf Elektroniksystemen basierende innovative Lösungen, die dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken und die Reichweiten beim elektrischen Fahren unter Praxisbedingungen zu erhöhen. Gefördert werden Verbundforschungsprojekte, die auf eine signifikante Erhöhung der Effizienz von Komponenten, Fahrzeugen und von automobilbasierten Verkehrsleistungen ausgerichtet sind.

Die Förderbekanntmachung „e-MOBILIZE – Intelligente und effiziente Elektromobilität der Zukunft“ des BMBF zielt auf innovative Schritte hin zu einer zukünftigen Mobilität, in der elektrifizierte Fahrzeuge eine wesentliche Rolle spielen. Die ­Forschungsschwerpunkte fokussieren im Kontext der Elektromobilität auf Elektroniksysteme und Funktionen des automatischen Fahrens. Im Rahmen der Bekanntmachung „e-MOBILIZE“ sollen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen dabei unterstützt werden, im vorwettbewerblichen Bereich innovative Technologien auf dem Gebiet der intelligenten, elektrisch angetriebenen Fahrzeuge zu erforschen und zu entwickeln. Elektroantriebe, Energiemanagement oder -speichersysteme sind vor diesem Hintergrund ebenso förderungswürdig wie Komponenten oder Funktionen zum automatisierten Fahren. Der Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird dabei ein besonderes Augenmerk beigemessen. Projektskizzen können bis Ende Januar 2015 abgegeben werden. Weitere Informationen rund um das Förderprogramm finden Sie hier.

Offizielles Statement des BMBF zu den Schaufenstern

3. April 2012 Juliane Keine Kommentare

Heute hat die Bundesregierung entschieden, dass folgende Regionen im Rahmen des Programms Schaufenster Elektromobilität gefördert werden:

  • Living Lab BW E-Mobil (Baden-Württemberg)
  • Internationales Schaufenster der Elektromobilität (Berlin/Brandenburg)
  • Unsere Pferdestärken werden elektrisch (Niedersachsen)
  • Elektromobilität verbindet (Bayern/Sachsen)

Die Entscheidung beruht auf den Empfehlungen einer 13-köpfigen Fachjury aus Wissenschaftlern und Fachverbänden, die die 23 Bewerbungen geprüft und bewertet hatte. Als Schaufenster sind diejenigen groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben ausgewählt worden, in denen die innovativsten Elemente der Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem gebündelt und deutlich – auch international – sichtbar gemacht werden.

Die vollständige Meldung des Bundesministeriums für Bildung und Forschungen finden Sie hier.

DRIVE-E Studienpreis vergeben

18. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Mit 62 Bewerbungen aus 16 Hochschulen bzw. Fachhochschulen und 12 Universitäten war das Interesse am DRIVE-E-Studienpreis so hoch wie nie. In Aachen haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft zum dritten Mal exzellente studentische Arbeiten zum Thema Elektromobilität ausgezeichnet. Der Preis ist Teil des DRIVE-E-Programms, welches ins Leben gerufen wurde, um den akademischen Nachwuchs zum Engagement im Bereich der Elektromobilität zu motivieren.

Den 1. Preis in der Kategorie Diplom- / Magister- / Masterarbeit erhielt Fabian Peters von der Universität Bremen. Dessen Masterarbeit untersucht, wodurch Energiedichte und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien begrenzt werden. Ein Verständnis dieser Prozesse hilft bei der Verbesserung der Reichweite von Elektrofahrzeugen. Den 1. Preis in der Kategorie Studien- / Projekt- / Bachelorarbeit vergab die Jury zweimal. Florian Hilpert von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wurde für seine Projektarbeit ausgezeichnet, mit der er mögliche Fehler eines Batterie-Ladegeräts und Strategien zu deren Vermeidung untersuchte. Johannes Burkard von der der RWTH Aachen erhielt den Preis für seine Bachelorarbeit, in der er Berechnungen zum thermischen Verhalten von Antriebsmotoren anstellte. Beide Arbeiten leisteten damit, so Prof. Dr. Buller, Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, “einen wesentlichen Beitrag für sichere und zuverlässige Elektromobilität.”

Wir gratulieren..!

Jugendliche präsentieren Mikrochips für eMobilität

16. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Seit zehn Jahren richten das Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF)
und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) “Invent a Chip” aus. Der Wettbewerb startete im Frühjahr mit einer Rekordbeteiligung von 2.900 Teilnehmern. Jetzt stehen die Sieger dieses Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe fest.

Die wichtige Rolle der Mikrochips im Bereich der Elektromobilität zeigt besonders anschaulich das Sieger-Projekt “IndukLoad”. Colin de Vrieze (18) vom Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal landete mit seinem Mikrochip, der das Laden von Elektromobilen effektiver gestalten soll, auf Platz Eins und erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Der von ihm entwickelte Chip hat die Aufgabe, den berührungslosen Ladeprozess über Spulen zu steuern und dabei die Energie aus dem Netz möglichst effektiv einzusetzen. Der Schüler hat bereits Kontakte zur Industrie hergestellt und Interesse daran, seine Idee auch nach dem Wettbewerb fortzuführen.

Den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis des BMBF für das Projekt mit der größten Industrierelevanz gewannen Patrick Moog (15), Benedict Schleyer (15) und Adrian Gehrig (16) vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt für ihren “Autoenergiesparchip”. Der Chip berechnet aus Umdrehungszahl, Geschwindigkeit, Art und Länge der Strecke, Tankinhalt, Akkustatus und Sonneneinstrahlung, ob ein Vollhybridauto mit Solarzelle am Zielort ankommt, und ermöglicht damit eine möglichst sparsame Fahrweise.

DRIVE-E geht in die dritte Runde

12. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Deutschland auch in der elektromobilen Zukunft seine Führungsrolle behält, sind bestens ausgebildete Nachwuchswissenschaftler. Sie werden mit kreativen Ideen und systematischem Vorgehen die Entwicklung des Elektroautos voranbringen. DRIVE-E, das erste Programm zur Nachwuchsförderung im Zukunftsfeld der Elektromobilität, will deshalb den technischen Nachwuchs an deutschen Hochschulen für eine Karriere im Bereich der Elektromobilität begeistern.

Auch 2012 veranstalten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam die DRIVE-E-Akademie und werden den DRIVE-E-Studienpreis verleihen. Zum ersten Mal arbeitet DRIVE-E mit einem Hochschul-Kooperationspartner zusammen: Mit der RWTH Aachen University wurde eine führende Exzellenz-Universität mit hervorragender Reputation auf dem Gebiet der Elektromobilität gewonnen.

Ab sofort können Sie sich online um die Teilnahme an der DRIVE-E-Akademie 2012 und um den DRIVE-E-Studienpreis 2012 bewerben. Viel Erfolg..!

Pilotproduktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien

16. Mai 2011 Juliane Keine Kommentare

Mit der Förderung einer Pilotproduktionsanlage für Lithium-Ionen-Batterien setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun eine zentrale Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität um. Zum Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen-Batterie haben sich Unternehmen und anwendungsnahe Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um die Zell- und Batterieindustrie in Deutschland zu fördern. Die 25 Mitgliedsunternehmen und -organisationen des KLiB, – darunter BASF, Deutsche Accumotive, VARTA, Evonik, SGL Group und auch das ZSW – werden noch in diesem Jahr mit der Planung einer Anlage zur Erforschung und Optimierung der Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Ulm beginnen. Große Herausforderungen sind derzeit die Übertragung neu entwickelter Produktionsverfahren Materialien, Komponenten und Anlagenteile in die industrielle Fertigung seriennaher Batterien für Elektrofahrzeuge. Die Anlage soll ermöglichen, wettbewerbsfähige Lithium-Ionen-Batterien in Musterserien herzustellen. Gleichzeitig dienen diese Zellen als Referenz für das Testen neuer Materialien, Zell- und Anlagenkomponenten und Fertigungsschritte. Dadurch wird eine Kompetenzlücke in der Wertschöpfungskette geschlossen und die Forschungs- und Entwicklungsfähigkeit vieler Unternehmen erweitert. Die Unterstützung von KLiB ist ein Teil der Förderstrategie des BMBF für Elektromobilität. Für die Bereiche Batterie, Energiemanagement im Gesamtsystem und Aus- und Weiterbildung wird das BMBF seine Fördermittel erheblich aufstocken.

Forschungsministerium wird elektromobil

20. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Mit der Übernahme eines Mercedes A-Klasse “E-Cell” in seine Dienstwagenflotte geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit gutem Beispiel voran. Bundesministerin Annette Schavan nahm den Wagen heute persönlich in ihrem Berliner Dienstsitz in Empfang. Als fünfsitziges Fahrzeug mit einer Reichweite von über 200 Kilometern erfüllt es die Voraussetzungen für den Einsatz im Fuhrpark des Ministeriums. “Ich ermuntere andere Behörden und Unternehmen ausdrücklich, unserem Beispiel zu folgen”, sagte Schavan bei der Übernahme. Deutschland als das Land, indem das Auto mit Verbrennungsmotor erfunden wurde, soll nun auch der Innovationsführer und globale Leitanbieter für Elektromobilität werden, das ist das Ziel der Bundesregierung. “Wir fordern die deutsche Automobilindustrie auf, ihre Anstrengungen für Innovationen bei Elektrofahrzeugen zu verstärken, um diesen wichtigen Zukunftsmarkt zu besetzen”, sagte Schavan. Das BMBF fördert Forschung, Innovation und Ausbildung für die Elektromobilität mit über 100 Millionen Euro pro Jahr.

Elektromobilität braucht Nachwuchs! – DRIVE-E 2011

17. Dezember 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft setzen ihr gemeinsames Programm zur Nachwuchsförderung im Bereich Elektromobilität auch im Jahr 2011 fort. Ziel des gemeinsamen DRIVE-E-Programms ist es, möglichst viele junge Leute für dieses spannende Thema zu begeistern. Das Programm richtet sich an Studierende von Universitäten und Hochschulen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mechatronik oder verwandter Themengebiete. Nachdem die Resonanz der Teilnehmer auf die erste Auflage äußerst positiv war, wurden im Herbst die Ausschreibungen für 2011 veröffentlicht: Die DRIVE-E-Akademie wird vom 14. bis 18. Februar 2011 im Forum Elektromobilität Berlin durchgeführt und bietet den studentischen Teilnehmern mit Vorträgen führender Experten, praxisorientierten Workshops und Exkursionen einen umfassenden Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand der Elektromobilität.

Workshop Batterieentwicklung

2. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Leistungsfähige Batterien zählen zu den wesentlichen Schlüsselkomponenten der Elektromobilität. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF die Innovationsallianz Lithium-Ionen-Batterien „LIB 2015“. Ziel ist die systematische Weiterentwicklung der Li-Technologie als Energiespeicher. Die erste Vorstellung und Diskussion der Technologieroadmap findet während der Auftaktveranstaltung am 8. Juni von 11 bis 15.30 Uhr zur Workshop-Reihe „Batterieentwicklung“ des Forums Elektromobilität e.V. statt. Die Workshop-Reihe „Batterieentwicklung“ soll zu einer kontinuierlichen Kommunikationsplattform für die Weiterentwicklung von Batterietechnologien und für die Initiierung innovativer Entwicklungsschritte werden. Zielgruppe dieser Fachveranstaltungsreihe sind Experten aller Wertschöpfungsstufen, von der Erforschung neuer Technologien und Materialien über die Batterieproduktion bis zur Anwendung der Batterien in Elektrofahrzeugen.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich.
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DRIVE-E-Akademie: Nachwuchsförderung für eMobilität

9. März 2010 Juliane Keine Kommentare

Die meisten Experten sind sich einig: Wir fahren in Zukunft mit Strom. Um den Elektroantrieb für den Massenverkehr auch wirtschaftlich vertretbar zu machen, bedarf es aber noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Deshalb haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam ein bisher einzigartiges Projekt zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen: das DRIVE-E-Programm. Ziel des auf mehrere Jahre angelegten DRIVE-E-Programms ist die gezielte Nachwuchsförderung im Spitzenbereich.
Starten wird das DRIVE-E-Programm mit der ersten DRIVE-E-Akademie, die vom 8. bis 12. März 2010 in Erlangen stattfindet. Das einwöchige Veranstaltungsprogramm der Akademie bietet den studentischen Teilnehmern eine einmalige Möglichkeit, sich umfassend über die wichtigsten Forschungsthemen und Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität zu informieren. Neben Vorträgen von international führenden Experten aus Forschung und Industrie erhalten die Teilnehmer in Praxisworkshops und Exkursionen auch die Möglichkeit, neueste Entwicklungen selbst zu erproben. Auch bereits erfolgreich umgesetzte Projekte werden im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung am 11. März 2010 von zwei Pionieren der Elektromobilität vorgestellt.
Stattfinden wird die erste DRIVE-E-Akademie am Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen. Dieser Veranstaltungsstandort wurde nicht zufällig gewählt. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist mit Ihren Kompetenzen und Aktivitäten an vorderster Front bei der Forschung und Entwicklung für die eMobilität in Deutschland, nicht zuletzt auch im Rahmen des vom BMBF geförderten, bundesweiten Verbundprojekts „Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität“. Das IISB ist ein leitender Partner in der „Fraunhofer-Systemforschung Elektromobilität“ und gehört international zu den Schrittmachern im Bereich der leistungselektronischen Systeme für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Dank seiner hervorragenden technischen Ausstattung verfügt das IISB über beste Voraussetzungen, um den Teilnehmern der Akademie einen beeindruckenden Ausblick in eine neue Mobilitätsepoche zu ermöglichen.