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Artikel Tagged ‘BMU’

Neue BMU-Förderung für eMobilität

26. Juni 2013 Juliane Keine Kommentare

Nachdem seit 2009 bereits 189 Partner in 48 Projekten unterstützt wurden, setzt das Bundesumweltministerium in diesem Jahr die erfolgreiche Förderung von Elektromobilitätsprojekten fort. Über das Förderprogramm “Erneuerbar mobil” wird die Erprobung der Praxistauglichkeit von Elektroautos mit 22 Mio. Euro gefördert. Das Geld soll u.a. für Feldversuche zur Erprobung der Alltagstauglichkeit sowie für die Unterstützung von Flottenbetreibern bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen verwendet werden.

Bis zum 23. August 2013 können Skizzen beim Projektträger VDI/VDE-IT eingereicht werden. Die in einem zweistufigen Verfahren ausgewählten Projekte sollen Anfang 2014 starten. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.erneuerbar-mobil.de und in der Förderbekanntmachung vom 25. Juni 2013, die Sie hier online einsehen können. Viel Erfolg bei der Antragstellung..!

Erneuerbar mobil: BMU ist Partner der MobiliTec 2011

4. April 2011 Juliane Keine Kommentare

Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat heute das Anwenderforum der Leitmesse MobiliTec auf der Hannover Messe 2011 eröffnet. Als Partner der Messe stellt das Ministerium gemeinsam mit allen großen Autoherstellern auch seine Förderprojekte auf einem umfangreichen Stand vor. Mit dabei: Probefahrten mit dem ganzen Spektrum an Elektroautos vom Kleinwagen über Transporter bis zum ePorsche. „Erneuerbar Mobil“ – so lautet das Leitmotto, unter dem das Bundesumweltministerium auf der MobiliTec sein Förderprogramm Elektromobilität vorstellt. Das Programm unterstützt mehr als 70 Innovationspartner mit über 100 Millionen Euro. Die Koppelung an Strom aus erneuerbaren Energien ist dabei von besonderem Interesse. Ziel ist es, das Elektroauto als marktfähige Umweltinnovation möglichst bald auf die Straße zu bringen. Denn: “Eine neue, saubere Technologie, die für den Verbraucher wenig attraktiv ist, wird sich kaum durchsetzen. Zugleich verlangen immer mehr Konsumenten, dass attraktive Fahrzeuge auch bei den Umwelteigenschaften überzeugen“, so Heinen-Esser bei der Eröffnung der MobiliTec. „Dies ist eine zentrale strategische Frage, nicht nur aus ökologischer sondern vor allem auch aus ökonomischer Perspektive: Nur wenn die Elektroautos einen tatsächlichen Umweltvorteil haben, kommt auch der Markt ins Rollen.“

4. BEM-Roundtable // Konstruktiver Austausch der Modellregionen

1. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem 4. BEM-Roundtable kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität Vertreter der verschiedenen Modellregionen und -projekte vom BMVBS, BMWi und BMU in Berlin zusammen, um Erfahrungen der einzelnen Projekte zu diskutieren und eventuelle Informationsbarrieren zu durchbrechen. Neben den zwei Keynote-Sprechern Oliver Braune (NOW GmbH) und Andreas-Michael Reinhardt (B.A.U.M. Consult), nahmen Vertreter der Modellregionen Rhein-Main, Sachsen, Berlin/Potsdam und Bremen sowie der Modellprojekte Harz.ee-mobility, Future Fleet, GridSurfer und Smart Wheels an der informativen Diskussionsrunde teil.

„Der rege Austausch zwischen den Vertretern der einzelnen Modellregionen hat ein großes Bedürfnis nach übergreifender Kommunikation gezeigt“, betonte BEM-Präsident Kurt Sigl und machte damit deutlich, wie wichtig es ist, die zahlreichen Kompetenzen der verschiedenen Modellregionen zu bündeln und die Erfahrungen für die gesamte Branche verfügbar zu machen. Dadurch ist es möglich den Lernprozess aller zu verkürzen, neue Entwicklungen effektiver umzusetzen und aus den Forschungsergebnissen konkrete Maßnahmen für die Zukunft der Neuen Mobilität abzuleiten. Innerhalb der Projektumsetzung betonte Oliver Braune in seinen Ausführungen das starke Engagement des deutschen Mittelstandes.

Die Vertreter der verschiedenen Projekte waren sich einig: dieser Austausch muss künftig weiter fortgeführt werden. „Wir müssen mehr Geschlossenheit zeigen. Der Bundesverband eMobilität kann hier als Transferagent agieren und dabei unterstützen, die wegweisenden Ergebnisse zur Marktvorbereitung der Elektromobilität zu kommunizieren“, so Andreas-Michael Reinhardt. Insbesondere im Bereich der ministerienübergreifenden Vernetzung wird der BEM künftig verstärkt unterstützen.

Deutlich wurde im Rahmen der Diskussionsrunde außerdem der Wunsch nach einer Verstetigung der verschiedenen Elektromobilitäts-Projekte. Die kurzen Projektzeiträume bis 2011 erschweren sowohl eine relevante Datenerhebung als auch die Akzeptanz in der Gesellschaft. Diese kann nur durch langfristige und flächendeckende Sichtbarkeit von Elektromobilität entstehen und wachsen. Der BEM setzt sich deshalb für eine Weiterführung der verschiedenen Projekte ein.

Event: CeBIT Green IT Forum

27. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Auch in diesem Jahr präsentiert die CeBIT unter dem Motto “Green IT” umweltfreundliche und energieeffiziente IT-Technologien. Dabei stellen die beiden Förderinitiativen “IKT für Elektromobilität” und “E-Energy – Smart Grids made in Germany” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in ressortübergreifender Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ihre visionären Konzepte sowie die ersten prototypischen Entwicklungen vor.
Der Mehrwert dieser beiden Innovationsfelder für den Standort Deutschland ist enorm. Weltweit werden Smart Grids in Verbindung mit dem Thema Elektromobilität als die “Industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts” mit besonders starken Impulsen für die wirtschaftliche – und ökologische Entwicklung eingeschätzt.
Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, wird dabei einen Impulsvortrag zum Thema “Ohne IKT und E-Energy ist Elektromobilität nicht möglich” halten. Im Anschluss findet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema “IKT und Elektromobilität” mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie eine Kurzvorstellung der IKT-Modellprojekte statt.
Am 3.März 2010 von 10:00 bis 13:00 Uhr auf dem Green IT Forum in Halle 8.

Mehr Informationen und das vollständige Programm der CeBIT green IT 2010

Fraunhofer IISB: entwickelt intelligentes Batteriesystem

6. Februar 2010 Juliane Keine Kommentare

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB) hat ein neuartiges intelligentes Energiespeichersystem für Hybrid- und Elektrofahrzeuge vorgestellt. Neben der Antriebselektronik beinhaltet es außerdem die gesamte Leistungs- und Steuerelektronik und wird damit als Meilenstein in Richtung einer Systemintegration angesehen. Nicht nur ein geringerer Raumbedarf und niedrigere Kosten sondern auch eine höhere Funktionalität werden dem neuen System zugesprochen. Das “Smart-Battery”-System besteht aus acht Modulen mit Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen. Das luftgekühlte Batteriesystem hat einen Energiegehalt von 2,1 KWh. Ein Batterie-Management-System regelt die Lade- und Entladevorgänge, die Sicherheitsüberwachung, die Datenerfassung sowie das thermische Management. Damit soll für maximale Lebensdauer und Sicherheit gesorgt werden. Entwickelt wurde das neue Batteriesystem im Rahmen des vom BMU geförderten Forschungsprojekts “Flottenversuch Elektromobilität” in Zusammenarbeit mit VW und weiteren Fraunhofer-Instituten.

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TU Ilmenau forciert Entwicklung des Elektroautos mit Windkraft

5. Februar 2010 klaus Keine Kommentare

Die Technische Universität Ilmenau entwickelt ein Energieladesystem für Elektrofahrzeuge, das auf der Basis der aktuellen und der vorhergesagten Einspeisung von Windkraft arbeitet: Das Kontrollsystem Wind2Vehicle steuert den Ladevorgang so, dass dieser bei entsprechendem Windangebot erfolgt. Die Forschung der Wissenschaftler des Fachgebietes Elektrische Energieversorgung unter der Leitung von Prof. Dirk Westermann soll es erstmals ermöglichen, Elektrofahrzeuge an einem beliebigen Ort mit Strom in Abhängigkeit der globalen Einspeisung erneuerbarer Energien aufzuladen. Die umweltfreundliche Entwicklung wird dazu beitragen, den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen deutlich zu reduzieren. Wind2Vehicle“ ist ein Teilprojekt des großangelegten Feldversuchs zur Elektromobilität “MINI E Berlin powered by Vattenfall“. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Forschungsvorhaben befasst sich mit der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen.
mehr zum Forschungsprojekt

BMU fördert Entwicklung v. Daimler-Transportern

20. November 2009 klaus Keine Kommentare

bmu_logoMit bis zu 9 Mio. Euro wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ein Projekt der Daimler AG zur Entwicklung und Erprobung von Elektro-Transportern fördern. Ab dem Jahr 2010 sollen im Projekt 50 Fahrzeuge in Berlin unter Alltagsbedingungen getestet werden. Der Strom für den Betrieb der Transporter stammt aus erneuerbaren Energien. Das Projekt gehört zum Forschungsprogramm Elektromobilität des Bundesumweltministeriums. Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für den Einsatz im Wirtschaftsverkehr. Oft werden in diesem Bereich nur kurze Distanzen zurückgelegt, häufiges Anfahren und Anhalten, beispielsweise bei Auslieferungen, sind an der Tagesordnung. Dabei kommt der Effizienzvorteil des Elektroantriebs gegenüber dem Verbrennungsmotor besonders deutlich zur Geltung.

BMU fördert Karmann e-Mobil mit 9,5 Mio. €

22. September 2009 klaus Keine Kommentare

Das Bundesumweltministerium will ein Pilotprojekt des Osnabrückers Automobilherstellers Karmann e-Mobil mit 9,5 Millionen Euro unterstützen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreichte dem Autobauer eine entsprechende Absichtserklärung. Das Unternehmen will mit dem FleetExplorer Karmann einen Kleintransporter insbesondere für den städtischen Lieferverkehr entwickeln, der im Rahmen eines Feldversuches eingesetzt werden soll. Das Projekt ist Teil des Forschungsprogramms Elektromobilität. . Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für einen Einsatz im Wirtschaftsverkehr. Zudem stehen die Fahrzeuge nachts zu festen Zeiten an einem festen Ort und können dann als Stromspeicher zur Pufferung des Elektrizitätsnetzes eingesetzt werden und Strom aus Windkraftanlagen speichern. Dieser Aspekt soll in dem bis Ende 2011 laufenden Projekt untersucht werden. Geplant ist, die Elektrofahrzeuge bei der Deutschen Post und einigen anderen Anwendern im Rahmen eines Feldversuchs in Berlin einzusetzen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 21,5 Millionen Euro.

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Elektrofahrzeuge mit Windstrom versorgen

21. September 2009 klaus Keine Kommentare

iwes_offshoreWissenschaftler des Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) wollen ein neuartiges Prognosesystem entwickeln, um künftig Elektrofahrzeuge gezielt mit Windstrom versorgen zu können. Das geplante System wird im Rahmen des 14. Kasseler Symposiums Energie-Systemtechnik mit dem Motto “Windenergiesysteme” der Öffentlichkeit vorgestellt. Es soll wesentlichen Bestandteil eines intelligenten, auf Informations- und Kommunikationstechnologien basierenden Managements bilden, welches das Angebot an regenerativen Energien, die Belange des Energienetzes und die Mobilitätsanforderungen der Fahrzeuglenker aufeinander abstimmen soll. Die Entwicklung der erforderlichen Konzepte, Modelle, Soft- und Hardwarekomponenten sowie der Aufbau einer Infrastruktur für Elektromobilität wird im Rahmen des E-Energy Projekts “Harz.EE-Mobility”, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

BMU fördert Range Extender

16. September 2009 klaus Keine Kommentare

Das Bundesumweltministerium hat gestern auf der IAA die Förderung eines Elektroantriebs mit Reichweiten-Verlängerer für Elektroautos bekannt gegeben. Damit will u.a. die Daimler AG den Einsatz von elektrisch betriebenen Autos sicherer und komfortabler machen. Das Konzept kombiniert den Vorteil des lokal emissionsfreien Fahrens beim Elektroantrieb mit dem Komfort einer großen Reichweite. Als problematisch erweist sich bislang allerdings immer noch für die Entwicklungsingenieure, dass so ein Motörchen zwar ausgesprochen selten läuft, aber bei Bedarf dennoch sofort anspringen muss.

Das BMU stellt Mittel aus dem Konjunkturpaket II bereit und fördert damit die Entwicklung eines Reichweiten-Verlängerers der zweiten Generation. Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 7,85 Millionen Euro läuft bis Ende 2011.

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