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Artikel Tagged ‘BMVBS’

Effizienzhaus Plus: Berliner Familie eingezogen

5. März 2012 Juliane Keine Kommentare

Das „Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität“ wurde Anfang Dezember in Berlin feierlich eröffnet. Das Haus verfügt über eine Photovoltaikanlage auf Dach- und Fassadenflächen des Gebäudes und über eine hocheffiziente Wärmepumpe. So wird Strom produziert und klimafreundlich geheizt. Durch die Isolierung der Gebäudehülle und die optimierte Gebäudetechnik bleibt noch genug Energie übrig, um damit Elektrofahrzeuge laden zu können. Wie es sich in so einem Haus lebt, wird von nun an eine 4-köpfigen Familie im Alltags- und Praxistest erproben. Am Wochenende sind Jörg Welke und Simone Wiechers mit ihren zwei Kindern Freyja und Lenz in das 130 Quadratmeter große Einfamilienhaus in Berlin Charlottenburg gezogen. Ein Stück Privatsphäre wird die Familie aufgeben müssen, auch wenn Besucher nun nicht mehr hinein dürfen. Dafür wird es Pressetermine geben, Tochter Freyja schreibt Tagebuch im Internet, und ein Fernsehteam begleitet die Familie 15 Monate lang mit der Kamera. Die Familie hat den Umzug aus der alten Wohnung in Prenzlauer Berg, die in der Zwischenzeit von einem Freund bewohnt wird, vom Ministerium bezahlt bekommen und wohnt mietfrei im Haus. Dafür muss sie sich an eine Menge Technik gewöhnen. Statt Lichtschaltern gibt es Bewegungsmelder, damit Lampen nicht unnötig lange brennen. „Ein spannendes Experiment“, findet die 42-jährige Mutter. Die Heizung wird über Monitore und Smartphones gesteuert. So kann der Energieverbrauch für jedes Zimmer kontrolliert und reguliert werden.

Mehr zum Einzug der Familie finden Sie hier.

In ländlichen Räumen mobil

20. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Beispielhafte Lösungen für Mobilitätsangebote und -dienstleistungen sowie die entsprechende Infrastrukturversorgung in ländlichen Räumen werden beim Wettbewerb 2012 „Menschen und Erfolge“ gesucht. Ausgezeichnet werden Menschen, die beispielhafte Lösungen für Mobilitätsangebote und Mobilitätsdienstleistungen sowie die entsprechende Infrastruktur in ländlichen Räumen erproben und umsetzen.

Sicher kennen Sie in Ihrem Arbeits- und Lebensumfeld Akteure, die sich mit Fragen der Elektromobilität in ländlichen Räumen beschäftigen, oder führen sogar selbst ein solches Projekt durch? Bis zum 24. Februar 2012 können Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag einreichen. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hierViel Erfolg..!

Bomba: Elektromobilität kurbelt die Wirtschaft an

3. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Zeitraum von 2009 bis 2011 220 Projekte zur Elektromobilität mit einer Gesamtsumme von rund 150 Millionen Euro gefördert. Dies gab der Staatsekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, jetzt bekannt.

“Mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II, die während einer besonders schwachen Konjunkturphase Ende 2008 bereitgestellt wurden, haben wir die Elektromobilität einen großen Schritt vorangebracht. Dadurch wurden gleichzeitig bei der Großindustrie als auch bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen Gesamtinvestitionen ausgelöst, die mindestens das Doppelte der Förderung betragen. Der insgesamt erzielte volkswirtschaftliche Nutzen geht noch weit darüber hinaus. Damit hat die Elektromobilität ihre Aufgabe als Investitionsmotor für die Wirtschaft in einer kritischen Phase erfüllt.”

Testfamilie für Berliner Effizienzhaus Plus ausgelost

21. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Das „Effizienzhaus Plus mit Elektromobilität“ wurde Anfang Dezember in Berlin feierlich eröffnet. Das Haus verfügt über eine Photovoltaikanlage auf Dach- und Fassadenflächen des Gebäudes und über eine hocheffiziente Wärmepumpe. So wird Strom produziert und klimafreundlich geheizt. Durch die Isolierung der Gebäudehülle und die optimierte Gebäudetechnik bleibt noch genug Energie übrig, um damit Elektrofahrzeuge laden zu können. Wie es sich in so einem Haus lebt, wird nun ab März 2012 von einer 4-köpfigen Familie im Alltags- und Praxistest erprobt. 132 Bewerber hatten sich für die 15-monatige Testphase beworben. Durch ein wissenschaftlich begleitetes Auswahlverfahren wurde der Teilnehmerkreis auf fünf Familien eingegrenzt, dessen Gewinner nun im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ausgelost wurden. Bis die Testfamilie einzieht kann das Effizienzhaus Plus noch bis zum 29. Februar 2012 in der Fasanenstraße 87 in Berlin-Charlottenburg, jeweils Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, besichtigt werden.

Merkel und Ramsauer eröffnen Energieeffizienzhaus

8. Dezember 2011 Juliane Keine Kommentare

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eröffnete gestern gemeinsam mit Bundesminister Dr. Peter Ramsauer das “Effizienzhaus Plus” in Berlin. Das Modellhaus des Bundesbauministeriums kombiniert Energieeffizienz mit Elektromobilität. Das Haus produziert Energie, die dann die Elektrofahrzeuge der Bewohner speist. Das Konzept soll nächstes Jahr für ein Jahr durch eine Familie im Alltag getestet werden. “Dieses Haus zeigt, was heute schon möglich ist. Hier wird energieeffizientes Bauen intelligent mit innovativer Mobilität verknüpft. Energieeffiziente Gebäude und Elektromobilität sind wichtige Grundpfeiler für die beschleunigte Umsetzung unseres Energiekonzepts. In beiden Bereichen steckt noch viel Potenzial. Ich freue mich, dass wir hier wegweisende Innovationen in der Praxis testen”, so die Bundeskanzlerin.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat im Rahmen der Bau- und der Elektromobilitätsforschung in der Fasanenstraße 87 in Berlin-Charlottenburg ein Einfamilienhaus errichten lassen, das doppelt so viel Energie produziert, wie es verbraucht. Dieser Strom soll direkt vor Ort Elektrofahrzeuge speisen. An diesem bewohnbaren Prototyp wird demonstriert, wie energieeffizientes Bauen und Elektromobilität im Alltag verbunden werden können. Für den einjährigen Alltagstest durch eine vierköpfige Familie stellen Audi, BMW, Daimler, Opel und VW für jeweils drei Monate Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

Startschuss für Schaufenster Elektromobilität

12. Oktober 2011 Juliane Keine Kommentare

Heute haben der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, gemeinsam den Startschuss für die deutschen “Schaufenster Elektromobilität” gegeben.

Für das Gesamtprogramm stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. Hieran beteiligen sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit jeweils 67 Mio. €, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit 25 Mio. € sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 20 Mio. €. Die Demonstrations- und Pilotvorhaben sollen zu einem Großteil von den teilnehmenden Unternehmen mitfinanziert werden.

Die Förderbekanntmachung, die einen Wettbewerb der besten Konzepte einläutet, ist heute veröffentlicht worden. Bewerben können sich Konsortien aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen, die zusammen mit den jeweiligen Ländern, Städten und Gemeinden ein Gesamtkonzept entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln. Alle Akteure können nur in Zusammenarbeit mit einer Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts am Wettbewerbsverfahren teilnehmen. Die Bundesregierung wird auf der Grundlage der Einschätzung einer Jury aus unabhängigen Experten ihre Entscheidung im März kommenden Jahres treffen. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.

Weitere Informationen zur Förderbekanntmachung

Berlin: Testfamilie für Energie-Plus-Haus mit eAuto gesucht

8. September 2011 Juliane Keine Kommentare

Diese Woche startet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit der Suche nach einer Testfamilie für sein Energie-Plus-Haus mit Elektromobilität in Berlin. Das BMVBS sucht eine Familie mit zwei Kindern möglichst aus dem Großraum Berlin, die für 15 Monate mietfrei Haus und Fahrzeuge testet. Die Familie sollte Spaß am Entdecken neuer Lebensstandards und Technologien haben, sich durch Offenheit gegenüber Medien auszeichnen und bereit sein, über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Idee: Die Energie, die das Haus erzeugt, wird in passenden Hochleistungsbatterien gespeichert und tankt Elektrofahrzeuge auf. An diesem bewohnbaren Prototyp soll demonstriert werden, dass es für eine Familie möglich ist, die vom Haus produzierte Energie auch für Mobilität zu nutzen (Elektroautos, eRoller und Pedelecs). Hierfür stellen die fünf Automobilhersteller BMW, Daimler, VW, Audi und Opel der Testfamilie jeweils für drei Monate Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Das ca. 130qm große Einfamilienhaus in der Fasanenstraße 87 in 10623 Berlin soll als Schaufenster für die integrative Entwicklung von Bau- und Fahrzeugtechnik dienen.

4. BEM-Roundtable // Konstruktiver Austausch der Modellregionen

1. Oktober 2010 Juliane Keine Kommentare

Auf dem 4. BEM-Roundtable kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität Vertreter der verschiedenen Modellregionen und -projekte vom BMVBS, BMWi und BMU in Berlin zusammen, um Erfahrungen der einzelnen Projekte zu diskutieren und eventuelle Informationsbarrieren zu durchbrechen. Neben den zwei Keynote-Sprechern Oliver Braune (NOW GmbH) und Andreas-Michael Reinhardt (B.A.U.M. Consult), nahmen Vertreter der Modellregionen Rhein-Main, Sachsen, Berlin/Potsdam und Bremen sowie der Modellprojekte Harz.ee-mobility, Future Fleet, GridSurfer und Smart Wheels an der informativen Diskussionsrunde teil.

„Der rege Austausch zwischen den Vertretern der einzelnen Modellregionen hat ein großes Bedürfnis nach übergreifender Kommunikation gezeigt“, betonte BEM-Präsident Kurt Sigl und machte damit deutlich, wie wichtig es ist, die zahlreichen Kompetenzen der verschiedenen Modellregionen zu bündeln und die Erfahrungen für die gesamte Branche verfügbar zu machen. Dadurch ist es möglich den Lernprozess aller zu verkürzen, neue Entwicklungen effektiver umzusetzen und aus den Forschungsergebnissen konkrete Maßnahmen für die Zukunft der Neuen Mobilität abzuleiten. Innerhalb der Projektumsetzung betonte Oliver Braune in seinen Ausführungen das starke Engagement des deutschen Mittelstandes.

Die Vertreter der verschiedenen Projekte waren sich einig: dieser Austausch muss künftig weiter fortgeführt werden. „Wir müssen mehr Geschlossenheit zeigen. Der Bundesverband eMobilität kann hier als Transferagent agieren und dabei unterstützen, die wegweisenden Ergebnisse zur Marktvorbereitung der Elektromobilität zu kommunizieren“, so Andreas-Michael Reinhardt. Insbesondere im Bereich der ministerienübergreifenden Vernetzung wird der BEM künftig verstärkt unterstützen.

Deutlich wurde im Rahmen der Diskussionsrunde außerdem der Wunsch nach einer Verstetigung der verschiedenen Elektromobilitäts-Projekte. Die kurzen Projektzeiträume bis 2011 erschweren sowohl eine relevante Datenerhebung als auch die Akzeptanz in der Gesellschaft. Diese kann nur durch langfristige und flächendeckende Sichtbarkeit von Elektromobilität entstehen und wachsen. Der BEM setzt sich deshalb für eine Weiterführung der verschiedenen Projekte ein.

Elektromobilität: Chancen auch für den ländlichen Raum

27. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

“Elektromobilität ist keine abstrakte Technologiefrage. Im Kern geht es darum, wie das Verkehrssystem der Zukunft aussehen soll. Bei der Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte berücksichtigen wir auch die spezifischen Anforderungen der Menschen, die auf dem Land wohnen. Hier sehe ich große Chancen für die Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle”, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer anlässlich der Fachtagung Elektromobilität in Traunstein. “Die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Viele Menschen sind dort auf den Individualverkehr, also hauptsächlich auf das Auto, angewiesen, um zu ihrem Arbeitsplatz oder zur nächstgelegenen Bahnstation zu gelangen. Gerade solche Pendlerverkehre sind ein geeignetes Einsatzgebiet für Elektromobilität. Auch im Tourismus sehe ich Entwicklungs- und Innovationspotenzial. Der ländliche Raum bietet außerdem bei der Gewinnung von Strom aus Erneuerbaren Energien für die Elektroautos hervorragende Bedingungen”, so Ramsauer.

Eine der acht von der Bundesregierung geförderten Modellregionen ist München. Die Aktivitäten schließen den ländlichen Raum um die Landeshauptstadt herum ein und werden mit rund zehn Millionen Euro gefördert. Dazu werden z. B. Ladepunkte im Umland auf Mitfahrerparkplätzen eingerichtet und in speziellen Pendlerszenarien bewertet.

Nationale Plattform Elektromobilität nimmt ihre Arbeit auf

1. Juni 2010 Juliane Keine Kommentare

Am 31. Mai 2010 hat die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) ihre Arbeit aufgenommen. Erstmals trafen sich die Arbeitsgruppen. Die Tagung fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie statt. In der Plattform kommen Spitzenvertreter aus Wissenschaft, Industrie, Verbänden und Politik zusammen. Die NPE wurde am 3. Mai 2010 bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Dr. Merkel ins Leben gerufen. Ziel der Plattform ist, Deutschland bis 2020 nicht nur zum Leitmarkt, sondern auch zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen. Dr. Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, sagte anlässlich der ersten Sitzung: “Wir verfügen in Deutschland über ein dichtes Netz von kleinen und großen Unternehmen, von Wirtschaft und Wissenschaft. Mit diesem Pfund müssen wir wuchern. Hier sehe ich auch eine wichtige Aufgabe der Plattform.” Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, betonte: “Wir beschäftigen uns nicht mit einer abstrakten Technologiefrage. Im Kern geht es darum, wie das Verkehrssystem der Zukunft aussehen soll. Das ist ein technologischer Kraftakt und ein Paradigmenwechsel, der nicht über Nacht und nicht von einzelnen Akteuren alleine in Gang gesetzt werden kann. Wir haben deshalb mit der Gründung der Nationalen Plattform den Schulterschluss mit Vertretern aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Verbraucherverbänden organisiert.” Beim Thema Elektromobilität stellen sich neue Fragen, die jetzt in den sieben Arbeitsgruppen der NPE vertieft werden sollen.Beispiele für die Themenvielfalt der NPE sind Stromerzeugung, Stromversorgung, Batterietechnik, neue Antriebskonzepte, Normierung und berufliche Qualifizierung. Die Arbeitsgruppen sollen bis November erste Arbeitsergebnisse vorlegen. Staatssekretär Heitzer: “Wir machen uns heute konkret an die Aufgaben. Dafür brauchen wir viel Sachverstand, der in der Plattform versammelt ist. Elektromobilität bietet enorme Chancen für Verkehr, Industrie und Umwelt. Dieses Potential müssen wir nutzen. Ich erwarte von der Nationalen Plattform schnelle Ergebnisse.”