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Artikel Tagged ‘Brennstoffzelle’

4. Symposium Elektromobilität

21. März 2015 Juliane Keine Kommentare

Mitten in der Automobilregion Stuttgart veranstaltet die Technische Akademie Esslingen gemeinsam mit Mobility 4.0 in Kooperation mit e-mobil BW und anderen namhaften Partnern am 23. Juni 2015 das 4. Symposium Elektromobilität. Diesjährige Schwerpunkte sind Antrieb, Batterie, Brennstoffzelle und Infrastruktur sowie Geschäftsmodelle.

Freuen Sie sich auf 40 spannende Vorträge u.a. von Toyota, KIT, DLR, FKFS, Bosch Software Innovations und vielen mehr. Das Symposium bietet ein Forum für Diskussion und fachlichen Austausch über Lösungen, Strategien und Geschäftsmodelle. Aus der Praxis für die Praxis. Auf der begleitenden Ausstellung können Sie bei einer Probefahrt den aktuellen Stand der Fahrzeugtechnik hautnah erleben. Weitere Informationen und das komplette Programm des Symposiums finden Sie hier.

Chemiker entwickeln neuartigen Katalysator auf Kohlestoff-Basis

11. Juli 2014 Juliane Keine Kommentare

Chemiker der Ruhr-Universität Bochum haben einen entscheidenden Schritt in Richtung kostengünstiger regenerativer Brennstoffzellen und wiederaufladbarer Metall-Luft-Batterien gemacht. Sie entwickelten einen neuartigen Katalysator auf Basis von Kohlenstoff, der zwei gegensätzliche Reaktionen fördern kann: die Elektrolyse von Wasser und die Verbrennung von Wasserstoff mit Sauerstoff. Ein solcher Katalysator könnte es ermöglichen, Wind- oder Solarenergie zu speichern und günstigere Batterien zum Beispiel für Elektroautos herzustellen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der internationalen Ausgabe der Zeitschrift Angewandte Chemie und auf der Webseite der Ruhr-Universität.

Trend zu eFahrzeugen beim 30. Shell Eco-marathon

Insgesamt nehmen in diesem Jahr in Rotterdam mehr als 200 Mannschaften aus Europa und Afrika am Shell Eco-marathon teil. Damit werden beim weltgrößten Effizienz-Wettbewerb rund 3.000 Schüler und Studenten mit ihren selbst konstruierten Fahrzeugen erwartet. Ihr Ziel ist, mit einem Liter Kraftstoff oder der entsprechenden Menge Strom möglichst weit zu fahren. Ein deutlicher Trend hin zur eMobilität ist in diesem Jahr zu erkennen: der Großteil der Teams, nämlich 85 von 229, wird mit Elektroantrieb an den Start gehen.

Das Prinzip des Wettbewerbs ist denkbar einfach; gefahren wird in zwei Kategorien: Im Gegensatz zu „UrbanConcept“ – hier müssen die Fahrzeuge auch für den Straßenverkehr
geeignet sein – sind den Teams in der Kategorie „Prototyp“ bei der Konstruktion keine Grenzen gesetzt. In beiden Kategorien stehen den Jungingenieuren sechs Antriebsarten zur Auswahl: Benzin, Diesel und die jeweiligen Kraftstoffalternativen sowie Elektromobilität via Brennstoffzelle oder Batterie. Im Wettkampf müssen die Teams mit ihren Fahrzeugen zehn Runden auf dem Straßenparcours zurücklegen, um in die Wertung aufgenommen zu werden. Dabei dürfen sie das zeitliche Limit von 39 Minuten nicht überschreiten; die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 25 km/h. Danach wird der Kraftstoffverbrauch ermittelt und hochgerechnet, wie weit das Fahrzeug gekommen wäre, wenn es einen ganzen Liter Kraftstoff oder dessen Gegenwert in Kilowattstunden verbraucht hätte. Sieger ist das Team mit der weitesten Strecke.

Neue Brennstoffzellen für Autos

20. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Brennstoffzellen ermöglichen eine emissionsfreie Elektromobilität mit großen Reichweiten und kurzen Betankungszeiten. Eine neue Generation fahrzeugtauglicher Brennstoffzellen wollen jetzt neun europäische Automobilhersteller, Systemintegratoren und Zulieferer sowie fünf Forschungsinstitute in dem Verbund “Auto-Stack CORE” entwickeln. Mit dem Verbund sollen auch die Grundlagen für eine Serienfertigung gelegt werden. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. In dem europäischen Verbundprojekt werden fahrzeugtaugliche Brennstoffzellen mit optimierten Komponenten entwickelt. Ein umfassendes Testprogramm sowie eine kontinuierliche Kostenanalyse gehören ebenfalls zum Programm. Ziel ist zudem, den industriellen Kern einer Brennstoffzellen-Industrie in Europa aufzubauen. Das grenzüberschreitende Projekt läuft bis 2016. Das Gesamtprojektbudget beträgt 14,7 Millionen Euro, die EU fördert es mit 7,7 Millionen Euro. Weitere Informationen rund um das Projekt liefert das Konsortium im Rahmen der Hannover Messe.

H2Expo – emobility, fuel cells, hydrogen & storage solutions

12. März 2014 Juliane Keine Kommentare

Die nächste H2Expo findet vom 23. bis 26. September 2014 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. Sie wird als eigenständige Veranstaltung räumlich in die internationale Leitmesse WindEnergy Hamburg integriert und prominent in der Messehalle B6 platziert. In diesem neuen Rahmen widmet sich die H2Expo an vier Tagen speziell den Themen Elektromobilität, Wasserstoff, Brennstoffzellen und Energiespeicherlösungen.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität und die fachliche Unterstützung“, betont Anja Holinsky, Projektleiterin bei der Hamburg Messe und Congress. Die Fachmesse ist etablierter Branchentreffpunkt für Anbieter und Anwender von Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie sowie Elektromobilität. Hamburg ist bei der Entwicklung und dem Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff führend und Modellregion der Bundesregierung für Elektromobilität. In der Wirtschaftsmetropole gibt es zahlreiche Beispiele für den Einsatz dieser Technologien in allen wesentlichen Bereiche, vom Straßenverkehr über Luftfahrt und Schifffahrt bis hin zu stationären Anwendungen. Die in der norddeutschen Metropole angesiedelten Schlüsselbranchen, Forschungsinstitute und Initiativen treiben die Anwendung dieser zukunftsweisenden Technologie seit Jahren in besonderem Maße voran. Die H2Expo spiegelt diese Aktivitäten wider. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Industrie-Initiative für bundesweite Wasserstofftankstellen

1. Oktober 2013 Juliane Keine Kommentare

Fünf Unternehmen – Air Liquide, Daimler, Linde, Shell und Total – gaben am 30. September 2013 in Stuttgart auf der “World of Energy Solutions”-Konferenz die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens “H2 Mobility Initiative” (H2MI) zum Aufbau einer bundesweiten Wasserstoffinfrastruktur bekannt. Das klare Ziel: Bis 2023 soll die Zahl der öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Zapfsäulen bundesweit auf 400 steigen – eine bedarfsgerechte Versorgung der künftigen Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle wäre dadurch sichergestellt. Die Industrie-Initiative baut auf dem “50-Tankstellen-Programm” bis 2015
auf. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat dieses Programm 2012 gemeinsam mit der Industrie ins Leben gerufen. Es wird vom Bundesverkehrsministerium mit rund 20 Millionen Euro unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Brennstoffzelle: Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern

28. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Daimler, Ford und Nissan haben jetzt ein bis dato einzigartiges Abkommen getroffen, um die Kommerzialisierung der Brennstoffzellenfahrzeugtechnologie weiter voranzutreiben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinschaftlich ein Brennstoffzellensystem zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Entwicklungskosten zu senken. Alle drei Partner werden entsprechend zu gleichen Teilen in dieses Projekt investieren. Diese einzigartige Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern über drei Kontinente hinweg fördert international die Festlegung von Spezifikationen und Standards für Komponenten – eine wichtige Voraussetzung, um höhere Skaleneffekte zu erreichen.

“Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle sind, ergänzend zu heutigen batterieelektrischen Fahrzeugen, der nächste logische Schritt für unsere Branche in Richtung nachhaltiger Mobilität“, sagt Mitsuhiko Yamashita, Vorstandmitglied und Executive Vice President von Nissan, verantwortlich für den Bereich Forschung und Entwicklung. „Wir blicken in eine Zukunft, in der wir – dank der Brennstoffzellenfahrzeuge als Erweiterung des batterieelektrischen Null-Emissions-Portfolios – auf vielerlei Kundenbedürfnisse antworten können.“ Weitere Informationen zur Zusammenarbeit finden Sie hier.

Elektrofahrzeuge von der Kfz-Steuer befreit

30. Oktober 2012 Juliane Keine Kommentare

Nun ist es amtlich: Elektrofahrzeuge werden zehn Jahre von der Steuer befreit. Das teilte die Bundesregierung am 26. Oktober 2012 mit. Danach müssen Lkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder für zehn Jahre keine Kfz-Steuer zahlen, wenn sie mit Elektromotoren angetrieben werden. Als Energiespeicher kommt ein Akku ebenso in Betracht wie eine Brennstoffzelle.

Auch die Dienstwagensteuer soll angepasst werden. Bislang muss der Besitzer ein Prozent des Bruttolistenpreises seines Dienstwagens als Steuer an den Fiskus überweisen, weil die private Nutzung des Autos einen geldwerten Vorteil darstellt. Bei Anschaffung eines Plug-in-Hybrids oder eines Elektrofahrzeugs kann man in Zukunft pro KWh des im Auto vorhandenen Energiespeichers 500 Euro von der zu versteuernden Summe abziehen. Der Betrag sinkt ab 2014 jedes Jahr um 50 Euro bis 2022. Für Brennstoffzellenfahrzeuge soll bei deren Markteintritt eine vergleichbare Regelung gefunden werden. Gelten soll das Gesetz bis Ende 2015. Danach soll die Steuerbefreiung wieder wie bisher fünf Jahre betragen.

Wissenschaftlicher Nachwuchs macht sich fit für die Energiewende

27. September 2012 Juliane Keine Kommentare

Das EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY ist vom 24. bis 28. September 2012 Gastgeber der 5. Niedersächsischen Summer School für Brennstoffzellen und Batterietechnik. Gemeinsam mit der Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH (CUTEC) haben die Oldenburger Energieforscher ein umfangreiches Programm aus Theorie, praktischen Übungen und Exkursionen vorbereitet, das sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie an junge Ingenieurinnen und Ingenieure richtet. 28 Referenten aus Forschung und Industrie konnten für die Veranstaltung gewonnen werden, die mit mehr als 50 Anmeldungen aus ganz Niedersachsen seit Wochen ausgebucht ist.

Inhaltlich geht es darum, die technologischen Herausforderungen zu verdeutlichen, die sich durch die Energiewende ergeben. Besonders die Brennstoffzellentechnik und die Elektromobilität sind Schlüsseltechnologien und damit Bereiche mit vielen beruflichen Perspektiven. „Wir wollen den Nachwuchs für diese Bereiche begeistern. Deshalb richtet sich die Summer School vor allem an Studierende im Hauptstudium sowie Doktorandinnen und Doktoranden technischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen“, erklärt Dr. Alexander Dyck, Bereichsleiter Brennstoffzellen bei NEXT ENERGY. „Wichtig ist es uns, ein fundiertes Grundlagenwissen zu vermitteln, vor allem in der Elektrochemie und den Materialwissenschaften.“

Fachveranstaltungen rund um Brennstoffzellen und Batterien

10. August 2012 Juliane Keine Kommentare

Für die Elektromobilität der Zukunft und eine neue nachhaltige Energiewirtschaft sind sie unverzichtbar: Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Batterien. Fachleute aus diesen Bereichen treffen sich zu den Konferenzen und Messen f-cell und Battery+Storage vom 08. bis 10. Oktober 2012 auf dem Stuttgarter Messegelände.

„Durch den Zusammenschluss des seit zwölf Jahren international bekannten Fachforums f-cell mit der Battery+Storage nehmen wir verstärkt Gesamtsysteme der Energiewirtschaft in den Blick und tragen der Tatsache Rechnung, dass viele Unternehmen in beiden Technikfeldern aktiv sind“, erläutert Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die die f-cell gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet und mit der Messe Stuttgart GmbH als Veranstalter der Battery+Storage kooperiert. Zum Verbund gehört außerdem die e-mobil BW GmbH, die den e-mobil BW TECHNOLOGIETAG ausrichtet.