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Artikel Tagged ‘Brennstoffzellenfahrzeug’

Toyota will Brennstoffzellen-Patente frei geben

7. Januar 2015 Juliane Keine Kommentare

Auf der Technik-Messe CES hat der japanische Automobilhersteller Toyota jetzt angekündigt, dass er der Konkurrenz die insgesamt rund 5.680 Patente für seine Brennstoffzellen- und Wasserstoff-Technologien kostenlos zur Verfügung stellen werde, um den Zukunftsmarkt in Bewegung zu bringen. Das Angebot für Brennstoffzellen-Patente gelte voraussichtlich bis 2020, die Wasserstoff-Technologien wolle Toyota zeitlich unbegrenzt mit der Konkurrenz teilen. Klingt, als hätte das Beispiel von Tesla Schule gemacht. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wasserstoff-Autos für Südtirol

1. September 2014 Juliane Keine Kommentare

Nach der Eröffnung des Wasserstoffzentrums in Bozen im Juni 2014 nimmt das europäische Wasserstoffprojekt HyFIVE nun Fahrt auf. Am 29. August wurden die ersten zehn Hyundai-Brennstoffzellenfahrzeuge an lokale Unternehmen und Privatpersonen übergeben.

Ziel des Projekts ist es, einige Regionen Europas wie London, Kopenhagen, München, Stuttgart, Innsbruck und Bozen auf die Markteinführung der Brennstoffzellenfahrzeuge vorzubereiten. Im Rahmen des Projekts “HyFIVE” werden umfangreiche Marktvorbereitungstätigkeiten durchgeführt sowie die nötige Infrastruktur realisiert, damit die teilnehmenden Regionen für den Markteintritt der Fahrzeuge ab 2016/2017 das notwendige Know-How besitzen. Weitere Informationen rund um das Forschungsprojekt finden Sie hier.

Ministerpräsident Kretschmann fährt B-Klasse F-Cell

13. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

„Baden-Württemberg ist die Heimat des Automobils. Mit dem bewussten Einsatz emissionsfreier Technik setzen wir ein Zeichen für die Zukunft. Diese alternativen Antriebe werden schon bald aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken sein“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der offiziellen Übergabe seines neuen Berliner Dienstfahrzeuges vor der Landesvertretung. Künftig fährt er in der Hauptstadt einen Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell mit Brennstoffzellenantrieb. Der Fahrstrom für das Fahrzeug wird durch die Reaktion von Luftsauerstoff mit Wasserstoff direkt an Bord in der Brennstoffzelle erzeugt. Dabei entstehen keine Schadstoffemissionen, sondern lediglich reiner Wasserdampf. Dank des 700 bar Hochdruck-Tanksystems verfügt das Fahrzeug über eine Reichweite von rund 400 Kilometern bei einer gleichzeitig kurzen Betankungszeit von unter drei Minuten.

In Stuttgart nutzt Ministerpräsident Kretschmann bereits eine B-Klasse F-Cell, so auch der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller. Seit Februar 2011 sind für die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin zudem auch zwei Smart Fortwo Electric Drive im lokal emissionsfreien Einsatz.

Stapler und Schlepper mit Wasserstoffantrieb für die BMW i Produktion

4. Dezember 2013 Juliane Keine Kommentare

Linde Material Handling übergab dem BMW Werk Leipzig am 03. Dezember 2013 eine Flotte von neun wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Flurförderzeugen. Diese werden im Rahmen des bis 2016 laufenden Forschungsprojektes H2Intradrive zur Teileversorgung im BMW i Karosseriebau eingesetzt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) mit einer Summe von 2,9 Millionen Euro gefördert. Neben dem BMW Werk Leipzig und Linde Material Handling beteiligt sich daran auch der Lehrstuhl fml der Technische Universität München. „Nachhaltigkeit hat bei BMW i oberste Priorität, das gilt für das Produkt genauso wie für die Produktion. Deshalb passen Brennstoffzellen-Stapler und -Schlepper mit grün zertifiziertem Wasserstoff als Energieträger sehr gut zum BMW Werk Leipzig“, sagte Werkleiter Dr. Milan Nedeljkovic bei der Übergabe.

Ziel des Projekts ist es, den umweltfreundlichen und effizienten Wasserstoffantrieb für Flurförderzeuge unter realen Produktionsbedingungen zu erproben und zur Serienreife weiterzuentwickeln. Neben dem Aspekt der Nachhaltigkeit stehen hierbei auch Ladezyklen und Wartung im Vordergrund. Das Brennstoffzellen-Hybridsystem der Gabelstapler und Schlepper ist in wenigen Minuten aufgetankt und zudem sehr wartungsarm. Die Fahrzeuge erreichen so eine hohe Verfügbarkeit, insbesondere im Mehrschichtbetrieb. Im BMW Werk Leipzig entstand im BMW i Karosseriebau dazu die deutschlandweit erste Hallenbetankungsanlage für Wasserstoff.

Hohe Reichweite für Elektroautos

16. September 2013 Juliane Keine Kommentare

Elektroautos mit Brennstoffzellen bieten eine größere Reichweite als batterieelektrische Autos. Damit sie zu einem Bestandteil künftiger Mobilität werden, ist der Aufbau einer starken Brennstoffzellen-Zulieferindustrie erforderlich. Dafür hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) nun eine wichtige Voraussetzung geschaffen: Ein neues Werkzeug, das “Auto-Stack-Tool”, zum Entwickeln und Qualifizieren von Brennstoffzellen.

Das neue Auto-Stack-Tool ist eine herstellerunabhängige Plattform für die Automobil- und Zulieferindustrie. Erstmals gibt es damit ein flexibles Entwicklungs- und Qualifikationswerkzeug, das die Industrialisierung von automobiltauglichen Brennstoffzellen hierzulande unterstützt. Kernelement des Auto-Stack-Tools ist eine 300 Quadratzentimeter große Einzelzelle in sehr kompakter Bauform. Die Zelldicke beträgt nur 2,6 Millimeter. Die Zellkonstruktion erlaubt die Adaption an die neuen, fortschrittlichen Zellkomponenten. Durch das flexible Montagekonzept ist es möglich, mehrere Zellen schnell zu einem Stack aufzubauen. Mit dem dazugehörenden Prüfstand am Institut können die Neuentwicklungen unter realitätsnahen Bedingungen, die für Fahrzeugantriebe typisch sind, charakterisiert werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Brennstoffzelle: Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern

28. Januar 2013 Juliane Keine Kommentare

Daimler, Ford und Nissan haben jetzt ein bis dato einzigartiges Abkommen getroffen, um die Kommerzialisierung der Brennstoffzellenfahrzeugtechnologie weiter voranzutreiben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinschaftlich ein Brennstoffzellensystem zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Entwicklungskosten zu senken. Alle drei Partner werden entsprechend zu gleichen Teilen in dieses Projekt investieren. Diese einzigartige Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern über drei Kontinente hinweg fördert international die Festlegung von Spezifikationen und Standards für Komponenten – eine wichtige Voraussetzung, um höhere Skaleneffekte zu erreichen.

“Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle sind, ergänzend zu heutigen batterieelektrischen Fahrzeugen, der nächste logische Schritt für unsere Branche in Richtung nachhaltiger Mobilität“, sagt Mitsuhiko Yamashita, Vorstandmitglied und Executive Vice President von Nissan, verantwortlich für den Bereich Forschung und Entwicklung. „Wir blicken in eine Zukunft, in der wir – dank der Brennstoffzellenfahrzeuge als Erweiterung des batterieelektrischen Null-Emissions-Portfolios – auf vielerlei Kundenbedürfnisse antworten können.“ Weitere Informationen zur Zusammenarbeit finden Sie hier.