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Artikel Tagged ‘Bundesverkehrsministerium’

Neue Förderrichtlinie des Bundesverkehrsministeriums

14. Juli 2015 Juliane Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert ab 2015 auf Basis der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 9. Juni 2015 und aufbauend auf dem Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität den Markthochlauf von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben inklusive der dafür notwendigen Infrastruktur. Auf Grundlage der Förderrichtlinie soll die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und die für den Betrieb notwendige Ladeinfrastruktur gefördert werden. Die Gesamtkoordination der Fördermaßnahme und insbesondere die Steuerung der programmatischen Begleitforschung erfolgt durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). Mit der Umsetzung der Fördermaßnahme hat das BMVI den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt.

Die Beantragung der Förderung von Studien sowie die Gewährung von Investitionszuschüssen für Fahrzeuge und Infrastruktur erfolgt in einem einstufigen Verfahren. Bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist das Antragsverfahren zweistufig angelegt. Projektanträge für Studien und die Gewährung von Investitionszuschüssen für Fahrzeuge und Infrastruktur sind bis zum 31. August 2015 einzureichen. Projektskizzen im Bereich Forschung und Entwicklung, die im kommenden Jahr 2016 starten sollen, sind ebenfalls bis zum 31. August 2015 einzureichen. Bei positiver Bewertung der Projektskizze werden Sie zu einem Beratungsgespräch mit dem Projektträger und der NOW eingeladen, um antragsrelevante Details zu besprechen. Im Anschluss daran werden Sie aufgefordert einen formalen Antrag einzureichen. Weitere Informationen rund um die Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Roadmap zur Kundenakzeptanz

27. Januar 2012 Juliane Keine Kommentare

Für die breite Akzeptanz der Elektromobilität ist es entscheidend, die Erwartungen und Erfahrungen der Menschen zu kennen – denn die Technologie wird sich nur dann durchsetzen, wenn sie den Bedürfnissen der potenziellen Nutzer entspricht. Die Erforschung der Nutzerakzeptanz im Rahmen des vom Bundesverkehrsministerium geförderten Programms “Elektromobilität in Modellregionen” koordinierte das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Die Abschlussbroschüre fasst die positiven und negativen Nutzererwartungen und -erfahrungen zusammen und gibt Empfehlungen, wie die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen in die weitere Entwicklung von Elektromobilität integriert werden können.

Die Broschüre “Roadmap zur Kundenakzeptanz – Zentrale Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung in den Modellregionen” kann hier heruntergeladen werden.

Elektromobilität: Chancen auch für den ländlichen Raum

27. Juli 2010 Juliane Keine Kommentare

“Elektromobilität ist keine abstrakte Technologiefrage. Im Kern geht es darum, wie das Verkehrssystem der Zukunft aussehen soll. Bei der Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte berücksichtigen wir auch die spezifischen Anforderungen der Menschen, die auf dem Land wohnen. Hier sehe ich große Chancen für die Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle”, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer anlässlich der Fachtagung Elektromobilität in Traunstein. “Die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Viele Menschen sind dort auf den Individualverkehr, also hauptsächlich auf das Auto, angewiesen, um zu ihrem Arbeitsplatz oder zur nächstgelegenen Bahnstation zu gelangen. Gerade solche Pendlerverkehre sind ein geeignetes Einsatzgebiet für Elektromobilität. Auch im Tourismus sehe ich Entwicklungs- und Innovationspotenzial. Der ländliche Raum bietet außerdem bei der Gewinnung von Strom aus Erneuerbaren Energien für die Elektroautos hervorragende Bedingungen”, so Ramsauer.

Eine der acht von der Bundesregierung geförderten Modellregionen ist München. Die Aktivitäten schließen den ländlichen Raum um die Landeshauptstadt herum ein und werden mit rund zehn Millionen Euro gefördert. Dazu werden z. B. Ladepunkte im Umland auf Mitfahrerparkplätzen eingerichtet und in speziellen Pendlerszenarien bewertet.